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TASCHENBUCH
 
FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (17883)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (12411)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1127), Konsul (5), Krieg (1380), Magie (2463), Monarchie (16), Reisen (2169), Revolution (69), Schlachten (298), Soldaten (534)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Bis auf einen hölzernen Kasten mit kleinen Löchern im Deckel, aus dem Kratz- und Fiepgeräusche klangen, blieb der Sektionstisch für die heutige Vorlesung leer.
     »Die Heilung eines Körpers durch magische Potenziale ist für den ausübenden Magus mit einigen Risiken verbunden, sofern er nicht in der Lage ist, ausreichendes Gleichgewicht herzustellen«, erklärte Blauknochen, wobei er sich langsam im Halbkreis drehte, damit er jeden der anwesenden Studenten ansehen konnte. Die zwölf Studierenden saßen verstreut auf den Rängen, schrieben mit oder lauschten konzentriert.
     Alle außer Lysander, der versuchte den provisorischen Halstuchverband fester zu wickeln, um die Blutung endlich zu stoppen. Es war nicht leicht, in das eine Ende zu beißen, das andere festzuhalten und zu ziehen, ohne vom Dozenten entdeckt zu werden.
     »Lysander.«
     Er zog und zerrte. Der Saum des Seidentuches riss zwischen seinen Schneidezähnen.
     »Lysander!«
     Er sah auf.
     Süffisant lächelnd schaute ihn sein Lehrer an.
     »Wenn du doch bitte einmal zu mir nach unten kommen könntest.« Blauknochen wedelte auffordernd mit einer Hand. »Ja, genau du«, legte er nach, als er Lysanders verwunderten Blick bemerkte. Zögerlich richtete dieser sich auf. Während er die schmale, steile Treppe vom zweiten Rang ins Zentrum des Theaters hinabstieg, legte er eine Hand über den Verband, in der Hoffnung, ihn so vor Blauknochen verstecken zu können. Seine Knie wurden weich. Bloß nichts anmerken lassen!
     Lysander erreichte die unterste Ebene. Erst jetzt fiel ihm die junge Dame auf, die direkt im Rang unter ihm gesessen hatte.
     Hui, dachte er.
     Kurze blonde Haare, aufmerksame violette Augen, aufregend geschwungene Augenbrauen, eine etwas zu große Nase mit Sommersprossen über einem nicht minder aufregenden, vollen Mund, der leicht offen stand und weiße, gleichmäßige Zähne offenbarte. Die Dame mochte fünf bis acht Jahre älter sein als er. Lysanders Atem setzte einige Sekunden aus.
     Hui!
     Die ›Dame‹ trug einen dunkelgrünen Frack über einer dunkelgrünen Weste, darunter ein weißes Hemd mit Stehkragen, in dem ein honiggelbes Halstuch steckte.
     Die Uniform eines Offiziers.
     HUI!
     »Student Radev, besorge mir doch bitte ein Stemmeisen, damit ich Lysander aus dem Boden brechen kann. Mir scheint, er hat Wurzeln geschlagen«, bemerkte Blauknochen.
     Lysander wurde rot und schickte sogleich einen finsteren Blick in Richtung Klugscheißer, auf dass dieser bloß sitzen bliebe, anstatt sich auf die Suche nach dem angeforderten Werkzeug zu machen. Radev schluckte und sah an die Decke.
     »Nun denn«, setzte Blauknochen an. »Wenn ich vorstellen darf: Zwanette Sandmagen. Frau Major Sandmagen, werte Studenten.«
     Köpfe reckten sich, als alle versuchten einen Blick auf die Offizierin zu werfen, bis sie sich erhob, in die Runde schaute und nickte.
     »Angenehm«, sagte sie und Lysander kam es vor, als würde sich ihr Timbre wie Öl um seine Seele schmiegen.
     HUI!!!
     Seine Knie wurden noch etwas weicher.
     »Major Sandmagen wird zu gegebener Zeit einige Worte an euch richten«, sagte Blauknochen. Dann legte er eine Hand auf Lysanders Schulter und zog ihn zu sich hinter den Tisch. »Wie ich sehe, hast du uns etwas mitgebracht!«
     »Äh... ich verstehe nicht ganz ...«
     Mit stahlharten Fingern packte der Dozent Lysanders Handgelenk und zog den Arm nach oben. Mit der anderen Hand zeigte er auf die blutig nasse Stelle. »Und was ist das, mein Lieber?«
     Lysander versuchte, den Arm an seinen Körper zu ziehen, aber irgendwoher hatte der alte Magus zähe Kräfte. Mit einer schnellen Bewegung öffnete Blauknochen den Knoten des Verbandes und stülpte den Hemdsärmel bis zum Ellbogen.
     Ein Raunen ging durch die Reihen der anderen Studenten.
     »Ich denke schon, dass du verstehst. Wie ich bereits sagte: Gleichgewicht!«
     Wie er da stand und den verletzten Arm in die Höhe recken musste, sah es fast so aus, als würde Blauknochen ihn als den Sieger eines Schaukampfes präsentieren.
     Lysander fühlte sich alles andere als siegreich.
     Der Dozent flüsterte, sodass nur er ihn hören konnte: »Steine sprengen und Potenziale nicht abbauen ... Nicht sehr schlau, mein Lieber.« Dann zwinkerte er ihm zu, öffnete den Deckel der Holzkiste, griff hinein und förderte eine protestierend quietschende Ratte zutage.
     »Ich werde diese Gelegenheit für eine Demonstration nutzen, auf dass diese euren Geist erhellen möge, wie Rektor Strengarm sagen würde.«
     Der Dozent für Heilung schloss die Augen. Ohne ihn loszulassen, nahm er Lysanders Arm herunter. Blauknochens Lippen bewegten sich schnell. Nur weil Lysander unmittelbar neben ihm stand, war es ihm möglich, vereinzelte Wörter der Ahnensprache zu verstehen.
     Eine pulsierende Wärme machte sich an den Wundrändern breit. Die Ratte quietschte lauter.
     Die Schmerzen ließen nach, als sich die Wunde mit einem schmatzenden Geräusch schloss. Die Ratte quietschte schriller, als sich ihr Rücken mit einem platzenden Geräusch öffnete. Jemand würgte. Der Heiler flüsterte weiter. Rattenblut trat zwischen seinen Fingern hervor und tröpfelte auf den Boden. Das Tier biss in die es umklammernde Faust, kratzte und zappelte. Dann erschlaffte es. Lysander atmete erleichtert aus.
     Blauknochen öffnete die Augen und strahlte seine Studenten an.
     »Wenn euch meine Körperhaltung an eine Waage erinnert, so ist das nur eine Technik, euren Studentenhirnen eine eindrucksvolle Erinnerung zum Thema Gleichgewicht mitzugeben. Für die Heilung an sich ist die Körperhaltung völlig unerheblich. Wichtiger ist es, ein Objekt, ein Wesen zu haben, welches in der Lage ist die Potenziale aufzunehmen, abzubauen, beziehungsweise zu kompensieren. In diesem Fall genügte mir ein Schädling.« Damit öffnete er die Hand. Die tote Ratte fiel mit einem Klatsch auf den Parkettboden. Endlich ließ er auch Lysanders Handgelenk los.
     »So. Da du nun über zwei gesunde Extremitäten verfügst, nutze sie doch bitte, um die andere Kiste unter dem Seziertisch hervorzuholen. Darin findest du Messer und Mäuse. Nimm dir jeweils eines von jedem und reiche die Kiste weiter.«
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