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TASCHENBUCH
 
FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (16794)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (11790)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1059), Konsul (5), Krieg (1327), Magie (2331), Monarchie (16), Reisen (2076), Revolution (63), Schlachten (286), Soldaten (511)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Er wich noch einen Schritt zurück und fiel rücklings über einen Leichnam zwischen Rohr und Rad. Schmerzhaft prallte sein Steiß auf die hölzerne Lafette des 8-Pfünders, an dem er sich abgestützt hatte. Vor seinen Füßen der vormals panische Offizier, mit starrem Blick zum Himmel. Schmauch- und Blutspuren im bleichen Gesicht. Direkt daneben die Kiste mit der Kartätschenmunition.
     »ZU MIR! ZU MIR!!! OFFIZIER AM BODEN!!!«, brüllte Keno. Ächzend raffte er sich auf. Es dauerte zähe Sekunden, aber einige Schützen und Kanoniere warfen sich zwischen ihn, den toten Offizier und die wilden Torgother. Ein älterer Vormann einer Lademannschaft griff Keno unter die Achseln und wollte ihn hinter die Linien ziehen.
     »Ihr müsst hier weg! Sie brechen durch!« Er zog und zerrte an Keno, dem die Schmerzen der Bauchwunde durch den ganzen Körper schossen. Er schlug dem Mann auf Arme und Hände.
     »Lass mich los und lade die Kanone, Mann!«
     »Aber, mein Herr ...«, irritiert sah der Vormann ihn an.
     »LOS JETZT! Kartätschen laden!«, brüllte Keno ihm ins Gesicht.
     Dann hatte der Mann verstanden.
     Sie hasteten zusammen zurück zum Geschütz.
     »ZU MIR! ZU MIR!«, brüllte Keno erneut. Immer mehr Kernburgher sammelten sich rund um seine Position und kämpften, formiert in einem unordentlichen Halbkreis, gegen die unvermindert attackierenden Torgother.
     Der Vormann zog einen Lader zu sich heran, schrie ihn an. Was er schrie, konnte Keno über den Lärm der Schlachterei nicht verstehen. Musste er auch nicht. Gemeinsam luden sie die Kanone.
     »ZURÜCK! ZURÜCK! AUS DEM WEG!«
     Sobald die ersten dunkelblau gekleideten Infanteristen den Ruf gehört hatten, warfen sie Blicke hinter sich, sahen das Geschütz, neben dem ein Unteroffizier und zwei Kanoniere hektisch mit den Armen ruderten. Die Schützen wichen zur Seite. Die Schulter an Schulter mit ihnen kämpfenden Kameraden bemerkten dies und folgten ihrem Beispiel. Zurück blieb eine Traube hellblau gekleideter Angreifer, die ihren Gegnern nachsetzte.
     Aus nächster Nähe schlug die Kartätsche in ihre Front.
     Als der 8-Pfünder krachend Feuer spuckte, hatte Keno unwillkürlich die Augen geschlossen und die Arme vor dem Gesicht gekreuzt, um sich vor dem Mündungsfeuer zu schützen. Er stand so nah am Geschütz, dass seine Ohren dröhnten. Als er die Augen wieder öffnete, bot sich ihm ein schreckliches Bild, das er bis an sein Lebensende nicht wieder vergessen würde. Hinter den ersten Angreifern war die Kartätsche explodiert und hatte trichterförmig kleinere Eisenkugeln in die Feinde geschleudert. Durchlöcherte Leiber und abgetrennte Glieder flogen auseinander. Muskeln, Knochen, Haut und blaue Uniformfetzen prasselten zu Boden. Es regnete förmlich Blut und andere Körperflüssigkeiten. Dass es ausschließlich Torgother erwischt hatte, konnte er sich kaum vorstellen. In dem Gemenge und der Hektik hatte der Traubenhagel Männer beider Seiten in Grütze und rauchende Fetzen verwandelt. Das Grauen packte sowohl Angreifer als auch Verteidiger.
     In diese Schrecksekunde hinein brüllte Keno mit letzter Kraft: »STOßT IN DIE BRESCHE! ZU MIR! ZU MIR!«
     Dann sackte er zu Boden.
     Schritte, Gestampfe, Gestöhne, Schreie, klirrendes Metall, puffende Schüsse, über allem der Geruch nach faulen Eiern und Fleisch in verschiedensten Garstufen von roh bis verbrannt. Keno musste würgen. An den Speichen der Lafette versuchte er, sich noch einmal hochzuziehen, dann verlor er das Bewusstsein.

•••


Hektisches Gezupfe, reißender Stoff, ein nasser Lappen im Gesicht. Keno wollte schlafen, aber sie ließen ihn nicht. Er warf den Kopf herum, wollte schimpfen, bekam aber seine Lippen nicht auseinander. Er wurde in die Höhe gerissen, auf eine harte Oberfläche geworfen. Ihm war kalt. Als er schmatzte, schmeckte er Schwefel und Eisen.
     »Geht weg. Lasst mich!«, murmelte er.
     Dann murmelte jemand anderes. Er hörte gutturale Laute, eine schnalzende Zunge. Ihm wurde langsam wärmer. Der sengende Schmerz in seinem Bauch ließ nach. Es war herrlich erlösend. Er öffnete ein blutverklebtes Auge. Neben ihm stand eine alte Frau mit konzentriertem Gesichtsausdruck. Es klang, als würde sie ein Gebet flüstern. Mit jedem geraunten Satz zogen sich seine Qualen weiter zurück.
     Eine blutverschmierte Hand der Greisin lag auf seinem Nabel, die andere wies auf einen ebenfalls schwer verletzten Soldaten auf der Pritsche neben ihm.
     Ich bin im Lazarett, dachte Keno erleichtert. Die Heilerin verstand ihr Handwerk, das konnte er spüren.
     Während sich das Wohlgefühl in seinem Bauchraum ausbreitete, beobachtete er den armen Kerl neben sich. Der atmete schneller und schneller, wurde blasser und blasser. Mit einem tiefen Stöhnen verließen ihn die Lebensgeister.
     »Danke«, flüsterte Keno. Eine Träne löste sich aus seinem Augenwinkel. Dann schlief er ein.


6


»Gleichgewicht. Denkt immer daran!«, mahnte Nickels Blauknochen die aufmerksam lauschenden Studenten.
     Der Hörsaal für die Kurse Heilung, erste Versorgung und Anatomie, von den Studenten auch lax ›Das Kadaver-Theater‹ genannt, erinnerte entfernt an das Kolosseum von Schwarzbergh. In dem runden, holzvertäfelten Raum waren die Sitzgelegenheiten kreisförmig in nach oben weiter werdenden Rängen angelegt. Im Zentrum des Saales, wo der Dozent unterrichtete, stand eine schwarze Tafel hinter einer verstellbaren Pritsche. Über der Pritsche hing ein Kronleuchter, bestückt mit Glas-Öllampen, dessen Leuchtkraft durch diverse Spiegel gelenkt und verstärkt werden konnte. Tagsüber wurde der Leuchter allerdings selten gebraucht, die mannshohen Fenster im oberen Teil des Saales spendeten je nach Wetterlage hinreichend Licht.
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