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TASCHENBUCH
 
FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (16763)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (11776)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1058), Konsul (5), Krieg (1327), Magie (2328), Monarchie (16), Reisen (2073), Revolution (63), Schlachten (286), Soldaten (511)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Das würde ein feines Donnerwetter geben, dachte er vergnügt.
     »Liegen die Kartätschen bereit?«, erkundigte er sich.
     Kartätschen - oder auch Traubenhagel. Eine Ladung für den Einsatz gegen heranstürmende Feinde. Ein Projektil mit verheerender Wirkung, das nach Abschuss explodierte und in zahlreiche kleinere Eisenkugeln zersprang.
     »Jawohl, mein Herr!«, rief der schwitzende Kanonier. »Alles bereit!«
     Keno nickte anerkennend.
     »Denken Sie denn, dass die Torgother so nah herankommen, dass wir sie brauchen werden?«
     Wieder musste Keno grinsen.
     »Wenn wir unsere Aufgabe entsprechend erfüllen - wohl kaum.«
     Das Erste Korps der Armee Kernburghs, von General Arold Eisenbarth ins Feld geführt, zählte an die zwölftausend Soldaten. Sie standen lächerlichen siebentausend schlecht organisierten Torgothern gegenüber, deren ›Taktik‹ sich auf ›Heranstürmen und Nahkampf suchen‹ belief. Es gab nicht einmal koordinierte Schützenreihen.
     Wenn es nicht so unterhaltsam wäre, es wäre geradezu traurig, dachte Keno und ließ den Blick über die wogenden Hügelketten schweifen.
     Ein Greifvogel schwebte majestätisch zwischen den Armeen über die Steppe.
     Ein wahrhaft schöner Tag.

...


»FEUER!«, brüllte Keno und senkte den Säbel.
     Die Kanonen krachten ohrenbetäubend, ruckten auf ihren Lafetten und schickten die massiven Eisenkugeln auf ihre Reise. Horizontal, quer über die Steppe von Hügelkamm zu Hügelkamm, direkt in die heranstürmenden Soldaten Torgoths. Der Beschuss zeigte verheerende Wirkung und brachte den Vormarsch einen halben Kilometer vor den Linien Kernburghs zum Stocken.
     »NACHLADEN!«
     Im dichten Qualm der abgefeuerten Salve arbeiteten die Mannschaften wie ein Uhrwerk, um die Kanonen erneut zu bestücken. Durch den abziehenden Rauch hindurch bewunderte Keno die Effektivität der Artillerie. Die Torgother trugen zumeist hellblaue Uniformen; in ihren Reihen zeigten dunkelrote Breschen die Einschläge der Kugeln. Er erkannte einen hektisch mit den Armen rudernden Offizier der Gegenseite, der sich bemühte, Ordnung in die Truppen zu bringen. Keno lächelte.
     Na das werden wir dir aber vergällen, dachte er. Dann hob er den Säbel erneut.
     »FEUER!«
     Unbarmherzig schlug die zweite Kanonade ein. In der Senke des Tals flogen die Kugeln sogar noch weiter. Sie prallten vom Boden ab, sprangen hoch und rissen blutige Spuren durch die Feinde, dann rollten sie noch ein paar Beine brechende Meter.
     »BAJONETTE!«, brüllte ein Infanterie-Offizier hinter den Batterien und die in ordentlich aufgereihten Formationen eingeteilten Schützen zogen zeitgleich die langen Klingen und brachten sie an den Läufen ihrer Musketen an.
     »VORWÄRTS!«
     Das musste ja früher oder später passieren, dachte Keno. Statt die Artillerie die Torgother zusammenschießen zu lassen, wollte auch das gemeine Fußvolk ein Stück vom Sieg abhaben. Die Artilleriemannschaften rückten um ihre Geschütze zusammen, um den Soldaten Platz zu machen. Der vormals panische Offizier trat neben ihn, klemmte sich seinen Dreispitz unter den Arm und wischte sich mit dem Rockärmel über die schweißnasse Stirn.
     »Gute Arbeit.«
     Keno bedankte sich mit einem nüchternen Kopfnicken.
     »Sie muss noch nicht getan sein«, sagte er. »Wir könnten die Kanonen neu ausrichten und über unsere Linien feuern. Den Beschuss aufrecht erhalten und so den Tag für uns gewinnen.«
     »Ach, mein guter Grimmfausth, wollen Sie Ihrem Namen Ehre machen? Das Schlachten überlassen wir doch lieber der Infanterie, hm?«
     Keno konnte die Erleichterung ob des so leicht gewonnenen Kampfes in der Stimme des Offiziers hören. Er selbst spürte eher so etwas wie Verachtung.
     »Warum nicht ein vollendeter Sieg?«, hakte er nach. »Versetzen wir Torgoth doch einen Schlag, auf das es hundert Jahre dauern möge, bis sie sich wieder zu erheben wagen!«
     Der Offizier sah ihm skeptisch in die Augen.
     »Ihre Effektivität im Feld steht Ihrem Blutdurst in nichts nach, mein Herr. Auch wenn es mich ein wenig mit Besorgnis erfüllt. In einer Schlacht kann Übereifer leicht in die Katastrophe führen. Aber Sie haben ja noch Gelegenheit diese Lektion zu lernen, bis wir diesen Feldzug beendet haben und wieder zuhause sind, hm?«
     Keno verkniff sich eine Erwiderung und schaute der Infanterie hinterher. Belehrungen von einem Feigling, hält er doch Konsequenz für Übereifer, dachte er.
     Das 22ste und 24ste Infanterieregiment, bestehend aus jeweils zwei Bataillonen Linieninfanterie, rückten vor. Weitere Regimenter bestellten die Flanken oder warteten hinter der Frontlinie auf ihren Einsatz. General Eisenbarth hatte es nicht einmal für nötig gehalten die Plänkler nach vorn zu senden, geschweige denn ein gewieftes Flankenmanöver einzuleiten. Der Hügel gegenüber war der Amboss, die Infanterie der Hammer, taktische Finesse nicht nötig. Trommler schlugen den Rhythmus, in dem sich die Truppen Schritt für Schritt dem Feind näherten, Offiziere mit gezogenen Säbeln zeigten die Richtung, Unteroffiziere brüllten auf die Schützen ein, einerseits um ihnen Mut zu machen, andererseits um sie anzutreiben.
     Von seiner Position unterhalb des Hügelkamms konnte Keno die Effizienz und den Pragmatismus, die Ordnung und den sachlichen Mut der Soldaten nur bewundern. Auge in Auge mit einer kreischenden, aufgebrachten Meute, rückten sie ruhig und gefasst weiter und fächerten sich von einer Kolonne in eine drei Reihen starke Linie. Bis auf fünfundsiebzig Meter brachten die Offiziere die Regimenter heran, dann kamen sie auf Kommando zum Stehen.
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