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FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (16809)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (11801)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1059), Konsul (5), Krieg (1328), Magie (2333), Monarchie (16), Reisen (2079), Revolution (63), Schlachten (287), Soldaten (511)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Keno lungerte in der Tat bei den Kanonen rum.
     Er überprüfte Lafetten und Rohre, kontrollierte die bestmögliche Lagerung der Pulverfässer und notierte sich Nachschubanforderungen in ein kleines, ledergebundenes Buch.
     »Die Achse von Kanone 14 sollte einmal vom Schmied begutachtet werden«, sagte er zu einem Kanonier.
     »Ja, Herr Grimmfausth, das ist vorgesehen. Allerdings haben wir derzeit keine Feldschmiede vor Ort.« Der Kanonier zuckte mit den Schultern.
     Keno starrte den Mann an.
     »Wie bitte?«
     »Leutnant Grünhelm war der Meinung, dass die Schmiede der heimkehrenden Vorhut einen besseren Dienst erweisen sollte ...«
     Frustriert klappte Keno das Büchlein zu.
     Er sah in den grauen Himmel.
     »Na, das macht natürlich Sinn ...« Er biss die Zähne zusammen.
     »Äh, finden Sie?«, erkundigte sich der Kanonier ungläubig.
     »Selbstverständlich nicht! Was soll denn die Schmiede da vorne?!« Keno brüllte fast. »Die sollte verdammt noch mal hier sein! Was nützt uns Feldartillerie, wenn wir sie nicht ins Feld bekommen?!« Er war außer sich.
     »Äh, ich bitte um Verzeihung.«
     Keno wirbelte herum. »Was ist denn?«
     Ein verunsichert wirkender Gefreiter mit schlammverkrusteten Hosenbeinen stand vor ihm.
     »Feldwebel Grimmfausth?«
     »Ja.«
     Erleichterung machte sich auf der Miene des Soldaten breit. Er wischte sich über die tropfende Nase und holte den Brief hervor.
     »Eine Nachricht aus Neunbrückhen.« Er reichte sie Keno.
     »Danke.«
     Unwirsch riss er dem Kurier den Umschlag aus der Hand, dann wandte er sich an den Kanonier.
     »Ich werde im Hauptquartier eine Schmiede anfordern.«
     Kalter Nieselregen setzte ein.

•••


»Ihr Vater liegt also im Sterben?« Oberst Rabenhammer begutachtete sich selbst in einem mannshohen Spiegel. Der Ofen in seinem Zelt füllte das großzügige Innere mit wohliger Wärme. Ein dicker Teppich lag auf glänzenden Holzbohlen und unterstrich die heimelige Atmosphäre. Auf der Edelholz-Tischplatte luden eine Karaffe Wein, kaltes Hühnchen, eingelegtes Gemüse und ein Laib Brot zu einer Mahlzeit ein. Keno stand in nasser Uniform im Eingang. Bislang war er nicht hereingebeten worden.
     Hat wohl Angst um seinen Teppich, dachte er.
     »Das ist bedauerlich.« Rabenhammer bestrich seinen Schnäuzer mit Bartwachs und kämmte ihn. »Andererseits aber auch kein Problem.« Er rieb die Enden des Bartes zu spitzen Locken und bewegte den Kopf von der einen auf die andere Seite, um sein Werk zu begutachten. Im Spiegel schaute er den triefnassen Feldwebel an. »Der Feldzug ist so gut wie beendet und so gern ich Sie bei der Truppe haben möchte, denke ich doch, dass Sie sich nach Ihrer Heldentat und Ihrer Verletzung einen Heimaturlaub verdient haben. Ich entlasse Sie mit den besten Empfehlungen und schicke Sie nach Hause.«
     Auf den polierten Absätzen der kniehohen Stiefel drehte er sich um die eigene Achse und sah wohlwollend auf Keno herab. Hinein bat er ihn immer noch nicht.
     »Melden Sie sich nach Ankunft in der Kaserne, es könnte sein, dass tüchtige Soldaten wie Sie in Neunbrückhen gebraucht werden.«
     »Wie meinen?«
     »Die Unruhen? Sagen Sie bloß, Sie haben noch nichts von dem Aufruhr gehört?« Erstaunt und auch ein wenig blasiert schaute er Keno an.
     »Natürlich habe ich von den Gerüchten gehört, die die Mannschaften verbreiten. Hielt sie allerdings für genau das: Gerüchte.«
     »Mitnichten, Grimmfausth, mitnichten.« Rabenhammer strahlte fast. »Es ist durchaus denkbar, dass wir statt der debilen Torgother demnächst unser unartiges Volk übers Knie legen müssen. König Goldtwand traut sich seit Wochen nicht aus seinem Palast. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir, der starke Arm Kernburghs, ein paar Schädel zurechtrücken dürfen. Aber bis dahin«, er klatschte in die Hände, »haben Sie Gelegenheit, sich um die Angelegenheiten Ihrer Familie zu bemühen.«
     Er sah sich suchend um und entdeckte seinen Adjutanten in einer Ecke des Zeltes. Wartend mit einem Handtuch in der einen, einer dampfenden Tasse Kaffee in der anderen Hand.
     »Stehen Sie da nicht so unnütz herum, Mann!« Er griff nach dem Getränk. »Los, los! Lassen Sie die nötigen Dokumente aufsetzen!« Er wandte sich an Keno. »Solange packen Sie Ihren Kram und dann wollen wir doch zusehen, dass wir Sie alsbald auf die Reise schicken. Auf, auf!« Er pustete in die Tasse, roch und schloss genießerisch die Augen. »Ach, herrlich.«
     Sehnsüchtig sah Keno auf den heißen Kaffee. Klitschnass und durchgefroren wie er war, konnte er ihn fast am eigenen Gaumen schmecken.
     Sobald er zuhause, im Haus Grimmfausth war, würde er sich literweise warme Getränke gönnen. Auch Kaffee.
     Denn schließlich lag der alte Knauser im Sterben.


10


»Was glauben Sie eigentlich, wer zum Henker Sie sind?!«
     Wenn Lockwood auch nur das kleinste Fünkchen Mitgefühl für Lord Buckwine empfunden hätte, würde er sich jetzt Sorgen machen. Der feiste Lord schimpfte und fluchte schon seit einer halben Stunde mit hochrotem Kopf. Speichelfäden liefen sein speckiges Kinn hinunter und diverse Tropfen Spucke glänzten auf der Tischplatte.
     Könnte jeden Moment vorbei sein, sinnierte Lockwood und stellte sich das verfettete Herz des Lords beim Pochen vor. BummBumm. Zack. Tot. Er musste lächeln.
     »Wäre ich doch nur ein paar Jahre jünger! Dann würde ich Ihnen Ihr freches Grinsen mit einem Fehdehandschuh aus dem Gesicht prügeln!« Beide Hände knallten auf den Schreibtisch. Buckwine holte rasselnd Luft.
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