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TASCHENBUCH
 
FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (16805)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (11800)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1059), Konsul (5), Krieg (1328), Magie (2333), Monarchie (16), Reisen (2077), Revolution (63), Schlachten (287), Soldaten (511)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ha!«, lachte der. »Lysander, die Magie, von der du sprichst, ist Magie vergangener Zeiten. Niemand, aber wirklich niemand braucht mehr die dunklen Künste. Erinnerst du dich? Wir erfanden das Schießpulver und damit die Muskete und die Kanone. Dazu schufen wir obendrein den Scharfschützen, damit dieser jeden altmodischen Magus vom Schlachtfeld nehmen kann.« Er lachte wieder.
     Lysander ballte die Fäuste.
     Besänftigend legte ihm der Dozent die Hand auf die Schulter.
     »Wenn dich die alten Künste so interessieren: Auf deiner Stube findest du hoffentlich eine Abschrift der Chroniken von Rothsang.« Lysander nickte. »Und in der Bibliothek findest du Werke und Schriften über die Magie des Dritten und Vierten Zeitalters. Lies darin und denke darüber nach, ob die Zeit der Kriegsmagie nicht mit gutem Grund abgelaufen ist. Tu das und komm danach zu mir. Wir können jederzeit über dieses Thema sprechen. Ja?«
     Es war für Lysander eine Wohltat ernst genommen zu werden.
     Endlich.
     »Danke, Meister Blauknochen. Das werde ich tun.« Er wollte gerade gehen, aber der Magus hielt ihn weiter an der Schulter. Lysander drehte sich zu ihm und sah in fragend an.
     »Ich würde mich damit beeilen. Rektor Strengarm und den anderen Dozenten sind deine Interessen keinesfalls entgangen. Dein Ehrgeiz war bereits Thema während der letzten Kollegiumssitzung. Ich kann berichten, dass auf dich in Kürze der Adelskurs zukommt. Strengarm hofft, damit deinen Wissensdurst bezüglich der alten Künste abzulenken und zu überlagern.«
     »Der Adelskurs?! Oh nein!«
     »Oh doch.« Blauknochen ließ ihn los und verließ den Hörsaal.
     Lysander blieb zurück.
     Der Adelskurs ...
     Reiten. Fechten. Bankenwesen. Etikette. Tanzen.
     OH NEIN, TANZEN!

     Heiliger Thapath!


7


Keno Grimmfausth saß in einem Gasthof nahe der Grenze zwischen Torgoth und Kernburgh und betrank sich fürchterlich. Die Armee hatte sich zu einem großen Teil aus den umkämpften Gebieten zurückgezogen und bereitete sich auf ihr Winterlager vor.
     Sechs Monate nach seiner Verletzung meldete sich die Narbe nur noch gelegentlich mit Juckreiz und Kribbeln. Seine Organe waren von der Heilerin so vollständig kuriert worden, dass er seiner Leber endlich wieder einiges zutrauen konnte.
     Er schlug mit der Faust auf die raue Tischplatte.
     »Es kann einfach nicht richtig sein!« Er nahm einen tiefen Schluck und wischte sich mit dem Ärmel über den Mund. Mit am Tisch saßen zwei weitere Offiziere der Artillerie. Beide sahen nach oben, in der Hoffnung, dass kein Major, Oberst, oder gar ein General den Ausführungen Kenos lauschen würde.
     Der Gasthof ›Kaisereck‹ war ausschließlich Offizieren vorbehalten. Die höheren Dienstgrade saßen im oberen Stockwerk auf der hölzernen Galerie und tranken Wein, während Feldwebel Keno mit gleichrangigen Kollegen im Schankraum saß und Bier serviert bekam. Die Soldaten und Mannschaften mussten sich mit hartem Schnaps in Ställen, Scheunen oder an ihren Feuerstellen im Feldlager begnügen.
     »Die Armee Kernburghs ist in den Händen von Waschweibern und Schlappschwänzen! Zögerlich, ängstlich, nur an der eigenen Karriere interessiert. Es ist zum Kotzen! BIER!«
     Der Feldwebel zu seiner Linken legte ihm eine Hand auf die Schulter.
     »Nicht so laut, Keno. Ihr bringt uns noch alle an den Pranger.«
     »Aber das ist doch genau das, wovon ich spreche, Jeldrik! Genau das meine ich doch! Seht, da springt mir ein wackerer Artillerist bei, der so alt ist wie mein Vater. Er kürzt die Lunte in höchster Not, inmitten einer Schlacht, und rettet so den Tag, ganz nebenbei das Leben ungezählter Kameraden und mein eigenes! Und was passiert?!« Kenos Blick waberte von einem zum anderen.
     »Genau! Den feinen, adligen Herrn Offizier schleppt man ins Lazarett, während der tapfere, gemeine Artillerist auf dem Feld der Ehre verblutet!«
     Jeldrik kräuselte sich den blonden Schnauzbart. »Wäre es Ihnen lieber gewesen, selbst dort zu liegen?«
     Frustriert ließ Keno seinen Becher niedersausen.
     »Mir wäre es lieber, wenn die Armee Tapferkeit und Professionalität unabhängig von Stand und Herkunft bewerten würde! Stellen Sie sich das einmal vor: Eine Armee, die nach solchen Werten befördert, würde an ihrer Spitze nur von den Tapfersten geführt werden, getauft durch die Schrecken des Krieges, und nicht von weichgebetteten Adligen, die ihren Dienstgrad der Geldbörse ihrer Eltern zu verdanken haben!«
     »Hahaha!«, lachte der Offizier zur Rechten. »Das wären aber feine Zeiten! Auf so einen Gedanken muss man erst einmal kommen!«
     Keno winkte der Bedienung und bestellte per Handzeichen eine weitere Runde.
     »Das ist gar nicht so schwer, mein lieber Barne. Dafür müssten Sie nur einmal wie ich neben einer Ausgeburt der Inkompetenz auf ein Schlachtfeld blicken, die bessere Taktik vorschlagen, eine affektierte Ablehnung kassieren und dann dem drohenden Untergang Ihrer Kompanie beiwohnen. Ich sage Ihnen, ein solcher Perspektivenwechsel öffnet Augen. Dazu als Bonus einen Bauchschuss schadet auch nicht.«
     Jeldrik stürzte sein Bier hinunter, bevor der Mundschenk den frischen Krug abstellte.
     »Ist das nicht schon Meuterei? Anstiftung zum Aufruhr?« Er lachte.
     Keno nahm einen Schluck, dann sah er verschwörerisch von einem zum anderen.
     »Ich sage Ihnen was: Wenn wir es nicht tun, tut es der Pöbel.«
     »Was?«
     »Na, das Umstürzen der herrschenden Ordnung. Es kann doch nicht sein, dass ein Mann sich nicht durch seine Taten hervortun kann, sondern nur durch seine Herkunft.«
     »Das sind aber ausgesprochen revolutionäre Gedanken! Sie sollten aufpassen, dass General Eisenbarth keinen Wind davon bekommt, sonst baumeln Sie schneller am Galgen, als Sie austrinken können. Und das, wo Sie doch selbst einer Adelsfamilie entspringen, oder nicht?«
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