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TASCHENBUCH
 
FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (17176)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (12018)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1085), Konsul (5), Krieg (1348), Magie (2388), Monarchie (16), Reisen (2113), Revolution (66), Schlachten (292), Soldaten (521)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Lysander hob die rechte Augenbraue. »Ob Magus Rothsang das seinerzeit auch bedachte, bevor er die Armeen Gartagéns mit Feuer und Flamme versengte?«
     Wilt Strengarm erstarrte. Er musterte seinen Studenten mit zusammengekniffenen Augen. Dann trat er einen Schritt zurück. Die Kommilitonen sahen von einem zum anderen und wagten kaum zu atmen, bis der Rektor mit einem hörbaren Platschen beide Hände an den Saum seiner Hosen fallen ließ. Als er wieder anfing zu sprechen, klang seine Stimme rau und eindringlich.
     »Offenbaren sich so Ihre Ambitionen, Meister Hardtherz? Ist das Ihr brennendes, elvisches Erbe, welches sich Bahn bricht? Feuer? Flamme? Versengen? Ist es das, was Ihr hartes Herz in Wallung bringt?« Er sprach jetzt immer schneller und kam Lysander immer näher, bis sich ihre Nasen fast berührten.
     »Ich lasse Sie an einem Exkurs in das Wirken und Schaffen des großen Uffe Rothsang teilhaben: Das Wirken und Schaffen dieses Genies, dieses mächtigsten aller Kriegsmagi des Vierten Zeitalters, liegt hinter einem Schleier aus Zeit, Legende und Mythos verborgen! Wer weiß schon, wie Magus Rothsang die Zaubereien, die ihm angedichtet werden, vollbracht hat?! Aber lassen sie mich auch Ihnen ganz persönlich eine Warnung aussprechen, Lysander Hardtherz: Wer es wagt, mit den Gesetzen der Magie zu spielen, der wird selbst ein Opfer seiner Ambitionen und damit sein eigenes, unrühmliches Ende einleiten!« Er trat wieder zurück und breitete vor der Gruppe die Arme aus.
     »Sie, meine Herren und Damen, sind die glücklichen Auserwählten, die an dieser ehrwürdigen Universität, von erfahrenen Anwendern in die Tiefen und Mysterien der Magie eingeführt werden! Eine Magie, die mit dem Beginn des Fünften Zeitalters, eingeläutet durch die Erfindung des Schießpulvers, in Sachen Kriegen und Schlachten obsolet geworden ist! Ihre Aufgabe wird es sein, Ihrem Volk beizustehen! Aber nicht durch das Versengen der Feinde! Nein, das können die Kanonen, Mörser und Musketen der Armee des Königs schon ganz wunderbar ohne Sie! Ihre Expertise und Fähigkeit wird benötigt, um Felder zu bewässern, Häuser und Paläste zu erbauen, Lasten zu schultern, die das gemeine Volk nicht zu tragen in der Lage ist! DAS, meine Damen und Herren, ist Ihre heilige Pflicht, für die Sie Thapath mit gütigem Blick in die Reihe der Ahnen aufnehmen wird!«
     Schwätzer. Dachte Lysander.
     Aber er hätte es niemals laut gesagt, denn eigentlich mochte er Magus Strengarm. Wenn ihm auch dessen Auffassung von Magie zu klein gedacht war. Dennoch: Vollständig zurückhalten konnte er sich nicht.
     »Wie sollte man seinem Volk besser dienen können, als mit der Vernichtung seiner Feinde? Wäre es nicht sinnvoller, mit einem Flammenwurf die gegnerischen Soldaten hinwegzufegen und damit das Leben der eigenen Soldaten, Bauern und einfachen Leute zu schonen? Denn genau die sind es doch, die am meisten durch das plagengleiche Plündern und Kämpfen zweier Armeen zu leiden haben?!« Trotzig schob er sein Kinn nach vorn.
     Strengarm musterte ihn - und, wie Lysander empfand - mit anderen Augen.
     »Ach, mein lieber, junger Hardtherz ... töricht sind die Unwissenden ...« Er streckte den Arm aus und ließ einen Zeigefinger über die Reihen der Studenten wandern. »Hausaufgabe! Rekapitulation Ziehen & Schieben 1 und 2, dazu Lektüre der ersten zehn Kapitel aus Rothsangs Chroniken mit einer schriftlichen Zusammenfassung auf mindestens fünf Seiten. Bis morgen!«
     Die Studenten stöhnten.
     »Bedanken Sie sich bei Meister Hardtherz und seinem störrischen Charakter! Abtreten.«
     Verdammt, dachte Lysander. Sein Stand bei den Mitschülern war schon vorher nicht der Beste gewesen. Sie neideten ihm seine Begabung und fürchteten sein elvisches Blut, welches er dank des feingeschnittenen Gesichts und den spitzen Ohren nun wahrlich nicht verschleiern konnte - und jetzt auch noch das: Eine Strafarbeit, weil er sein Temperament nicht in den Griff bekommen hatte. Verdammt.
     Aber die anderen waren eh Idioten.
     Und erst recht, wenn sie sich damit begnügen konnten, Bewässerungsgräben und Brücken zu bauen. Pah. Wortlos drehte er sich um und machte sich auf den Weg zum Hauptgebäude.
     ›Heilen‹ bei Meister Blauknochen würde auch nicht besser laufen.

•••


Rektor Wilt Strengarm blieb noch eine Weile unter dem uralten Baum stehen und sah den abziehenden Studenten hinterher. Er nahm die runde Brille ab und putzte sie mit einem violetten Seidentuch aus seiner Weste. Sorgenvolle Gedanken waberten durch sein Gehirn.
     »Tisk, Tisk, Tisk«, hörte er eine wohlbekannte, blasierte Stimme.
     Er brauchte sich gar nicht umdrehen, um zu wissen, dass hinter ihm Nickels Blauknochen, Dozent für Heilung und Okkultes, stand. Er wusste sogar, wie dieser gucken würde: Süffisant-spöttisch. Einen Ausdruck auf dem Gesicht, der wie dauerhaft hineingemeißelt wirkte.
     »Mir scheint, dass Student Hardtherz ein recht eigenwilliges Wesen sein eigen nennt. Was meinst du, Wilt?«
     Der Rektor atmete aus.
     »Das könnte man so bezeichnen, ja. Da gehen wir wohl konform. Die Frage ist allerdings: Was wollen wir damit anfangen, Meister Blauknochen?«
     Die beiden ungleichen Magi schauten sich an.
     Der eine mit fülligem Gesicht und Glatze, mit langem, grauen Bart und prächtigem Oberlippen-Schnäuzer, runder Brille, gütigen Augen, einem leichten Bauchansatz. Er steckte in gepflegten, standesgemäßen Kleidern. Gehrock, Weste, hochgeschlossenes Hemd mit Halstuch, bequeme Kniehosen und ausgetretenen Halbschuhen.
     Der andere mit ovalem Kopf, darauf ein überaus akkurater Kurzhaarschnitt, glattrasiert um die Hakennase herum, mit tiefliegenden, dunklen Augen unter strengen Augenbrauen, hochgewachsen und gertenschlank. Er trug wie immer einen langen, im Sommer viel zu warmen, Mantel mit hohem Kragen, ebenfalls Weste, Kniehose, Halbschuhe. Alles in einem Grauton, der eher an die Tauben auf dem Marktplatz von Hohenroth erinnerte, als einem überragenden Heiler angemessen zu sein.
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