Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
44.173 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »Konrad Brauer«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (17176)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (12018)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1085), Konsul (5), Krieg (1348), Magie (2388), Monarchie (16), Reisen (2113), Revolution (66), Schlachten (292), Soldaten (521)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
BLOGGERNOTE DES BUCHS
2,00 (80%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,20 (96%)
1
80%
2
20%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 5 Stimmen
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Die Schützen hoben ihre Musketen und legten an. Die Torgother wankten, als wären sie unentschlossen, dann stürmten sie los. Keno sah das Mündungsfeuer und den Qualm aus den Läufen der Musketen hervorstechen. Dann erreichte das Knattern der Schüsse seine Ohren. Es klang wie trockenes Holz, das in einem Ofen knackt: seltsam unspektakulär, im Gegensatz zur Wirkung. Die ersten Reihen der Gegner sackten zusammen, als hätte sie ein Riese umgepustet. Er beobachtete das Senken der Musketen zum Nachladen. Alles lief mit der Präzision eines Uhrwerks ab: Während die hintere Linie feuerte, rammte die vordere schon wieder die Ladestöcke in die Läufe. Noch vor dem dritten Feuerstoß warfen die ersten Torgother die Waffen auf die Erde und reckten Arme in die Luft.
     Keno stieß geräuschvoll seinen Atem durch die Zähne. Dieses Scharmützel - und nichts anderes war es in seinen Augen - war geschlagen.
     »Aufprotzen!«, befahl der Offizier.
     Ein weiterer glorreicher Sieg für die Truppe des Königs. Gedankt sei Thapath.
     Keno beobachtete noch eine Weile das Geschehen im Tal, dann stapfte er über den Kamm zu seinem Pferd.
     Irgendwann.
     Irgendwann wäre er General. Oder besser noch Generalfeldmarschall! Dann würde er den Feinden Kernburghs keinerlei Gnade zuteilwerden lassen und sein Land zu unangefochtener Macht und damit zu dauerhaftem Frieden auf dem Kontinent führen. Bis dahin würde er noch ein paar Kriege brauchen, um die Rangordnung emporzuklettern.
     Aber mit seinen einundzwanzig Jahren hatte er ja noch Zeit.


3


Lysander hetzte durch den Park auf der Rückseite der Universität.
     Inmitten einer Rasenfläche aus sorgfältig gestutzten Grashalmen, umringt von Hecken und beschattet durch die weiten Arme eines knorrigen, alten Baumes, fand er seinen Kurs ›Ziehen & Schieben‹.
     Die anderen elf Studenten waren schon da und Rektor Wilt Strengarm hatte bereits mit dem Unterricht begonnen. Klar, dass er ausgerechnet zum Kurs des Universitätsleiters zu spät kommen musste ... Verdammtes Erstes Zeitalter!
     Vor einigen Jahrzehnten studierten an der Universität noch tausende von Studenten mit magischen Potenzialen. Da wäre sein Fehlen gar nicht aufgefallen. Mittlerweile lernten nur noch ein paar Hundert die Anwendung von Magie. In seinem Semester sogar nur zwölf. Wenn da einer fehlte ...
     »Herr Hardtherz gibt uns die Ehre!«, begrüßte ihn der Professor spöttisch, was Lysander mit einem angedeuteten Hofknicks und gesenktem Kopf erwiderte.
     »Ich bitte, mein Zuspätkommen zu entschuldigen«, sagte er huldvoll. »Der große Thapath mit seinem göttlichen Schaffen nahm meine Aufmerksamkeit ganz und gar in Beschlag ...«
     Während er so schwadronierte, beobachtete er den Rektor, um dessen Reaktion abzuschätzen. Ein kniffliges Unterfangen, alldieweil der buschige Bart und die dichten Augenbrauen nicht viel von Strengarms Gesicht übrig ließen. Doch Lysander war sich einigermaßen sicher, tiefe Lachfalten hinter der runden Brille erkennen zu können.
     Strengarm wedelte mit einer Hand durch die Luft.
     »Jajajajaja, schon gut, Meister Hardtherz. Schön zu hören, dass Sie zumindest mit der Lektüre des wichtigsten Textes in der Geschichte unserer Welt begonnen haben. Sie werden allerdings feststellen, dass besagter Thapath jenseits der Kreation besagter Welt, nicht viel Einfluss auf unsere Geschicke genommen hat. Was gänzlich im Gegensatz zu Ihren möglicherweise vorhandenen Potenzialen zu bewerten wäre, so Sie denn die Ernsthaftigkeit Ihrer Ausbildung, in Betracht zu ziehen bereit wären.«
     Lysander legte den Kopf schief und starrte seinen Lehrer an.
     »Hä?«
     »HÄ!«, rief Strengarm begeistert und streckte ihm einen knorrigen Zeigefinger entgegen. »Ganz genau! HÄ?! Eben jenem Ausdruck absoluter Begriffsstutzigkeit gilt es den Garaus zu machen, Meister Hardtherz! Eben dieses funktioniert nur mit Eifer und Engagement. Beides lassen Sie derzeit vermissen, was ich zutiefst bedauere.«
     Lysander kapitulierte: »Ich kann mich nur entschuldigen, Professor.«
     Dieser nickte wohlwollend.
     »Nun denn. Entschuldigung angenommen. Mögen Sie in absehbarer Zukunft bitte davon absehen, Ihre und meine Zeit dermaßen zu verschwenden. Fühlen Sie sich gerüffelt.« Dann wandte er sich den versammelten Studenten zu, die diesen Austausch grienend und feixend verfolgt hatten.
     Den Kopf zwischen den hochgezogenen Schultern, stellte sich der Gescholtene zu den Kommilitonen.
     »Wo waren wir stehen geblieben?«, erkundigte sich der Professor, ohne wirklich auf eine Antwort zu warten. »Ah ja!« Er zeigte auf einen steinernen Würfel von der Größe einer Weinkiste, der zwischen ihm und den Studenten auf dem Rasen stand.
     »Ziehen und Schieben! Was sich zuerst völlig banal anhört, erschließt sich bei genauerem Nachdenken ...«, er nickte vielsagend in Lysanders Richtung, »... selbst dem dümmsten Breitkopf oder Halb-Elv.«
     Nach einer wohlbemessenen Pause, die ihm die ungeteilte Aufmerksamkeit der Studenten sicherte, begann er, undeutliche Wörter zu raunen, was seinem Bart eine Art Eigenleben verlieh. Dann richtete er seine linke Handfläche auf den Stein, die rechte zeigte zu Boden. Der Würfel grub sich einige Zentimeter in den weichen Rasen und bewegte sich auf den Professor zu, der gleichzeitig die linke Hand zur Hüfte führte, bis der Stein neben seinen Füßen kurz stoppte. Strengarm drehte sich herum, führte die Hand vor den Körper. Der Quader bewegte sich einen weiteren Meter. Dann stand er still, als hätte er immer schon genau dort gestanden.
Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz