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TASCHENBUCH
 
FlammenBringer 1 - SeelenSauger
Verfasser: Dan Dreyer (2)
Verlag: Eigenverlag (16809)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Fantasy (11801)
Seiten: 725 (Taschenbuch-Version), 674 (Kindle-Version)
Themen: Könige (1059), Konsul (5), Krieg (1328), Magie (2333), Monarchie (16), Reisen (2079), Revolution (63), Schlachten (287), Soldaten (511)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Eine Welt im Aufruhr.
Die Trommeln des Krieges nähern sich.
Ein Krieg, der die bestehende Ordnung erschüttert.
Monarchie oder Republik.
König oder Konsul.
Untertan oder Bürger.
Die Flamme der Revolution entfacht in Kernburgh
und versengt alles auf ihrem Weg.

Ein Student der Magie, ein Artillerist,
ein Soldat, und ein Monstrum.
Vier unterschiedliche Leben,
die das Gleichgewicht der Welt beeinflussen werden.

Epische Schlachten und der Beginn einer magischen Reise.
Lesermeinungen (1)     Leseprobe     Blogger (1)     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Dan Dreyer für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Dan Dreyer gibt es auf seiner Autorenseite, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

... und Thapath, der Erste der Alten ...

... brachte Ordnung und Gleichgewicht ins Chaos ...

... hob den Kontinent aus dem rauen Meere ...

... schuf mächtige Berge, dichte Wälder ...

... sodann formte er die ersten Völker ...

Das Erste Zeitalter begann.


RUMMS!


Lysander ließ seinen Kopf in die aufgeklappten Seiten des dicken, ledergebundenen Wälzers auf der Arbeitsplatte des Sekretärs knallen. Mit den Händen stützte er sich rechts und links neben dem Buch auf. Er stemmte sich hoch, als würde sein Schädel eine Tonne wiegen.
     Er warf den Kopf in den Nacken und schaute zur Decke.
     »So ein Mist«, stöhnte er zwischen zusammengebissenen Zähnen. Natürlich kannte er den Mythos von Thapath, dem Schöpfer, hatte ihn von seinen Eltern vorgelesen und eingetrichtert bekommen, so wie jedes Kind im Königreich Kernburgh.
     Er verzog das Gesicht zu einer albernen Grimasse.
     »Erstsemester müssen ihn auswendig kennen ...«, äffte er die Aufgabenstellung seines Dozenten nach und wackelte dabei mit dem Kopf. Er grub seine schmalen Finger ins halblange, blonde Haar und raufte es.
     Sehnsüchtig wanderte sein Blick zum einzigen Fenster in seiner Studentenstube. Staub rieselte in den Sonnenstrahlen, sachte wehten die zurückgezogenen Vorhänge.
     »Sommer.« Er atmete seufzend aus. »Und ich sitze hier und büffel mir die Rübe rund.«
     Als er aufstand, knackten Stuhl und Tisch. Er trat vor das Fenster und streckte sich. Jetzt knackten auch seine Schultern. Er lehnte sich an die hölzerne Fensterbank und beförderte ein kleines Döschen aus seiner Westentasche, um sich eine Ladung Schnupftabak zu gönnen.
     »Tod dem König!«, brüllte jemand aus voller Lunge.
     Lysander zog die Nase hoch, drehte sich um und schaute aus dem Fenster. Was für ein herrlicher Tag: Sonnenschein, Vogelgezwitscher, Flaneure, eine leichte Brise, die durch die Straßen und Gassen fegte und die Baumblätter zum Rauschen brachte. Ein perfekter Tag für unverantwortliche Unternehmungen von verantwortungslosen Studenten. Eigentlich. Wenn er nur schon über das Erste Zeitalter der Geschichtsschreibung hinausgekommen wäre ... Seine Kommilitonen konnten alle schon das Dritte auswendig.
     »Nieder mit der Monarchie!«, brüllte der Schreihals.
     Aus dem vierten Stock der ›Universität zur Unterrichtung des praktischen Einsatzes magischer Potenziale‹ suchte Lysander nach der Quelle der Unmutsäußerung und fand sie in einem einzelnen Bürger mitten auf der Fahrbahn. Reiter und Kutschen wichen dem Fäuste schüttelnden Mann aus, Passanten blieben stehen und verharrten.
     Die Studentenzimmer waren im rechten Flügel der ehrwürdigen Lehranstalt untergebracht, ausgerechnet mit Blick auf die Hauptstraße. Vor der Fassade lag ein schmaler Grünstreifen, dann eine hüfthohe Mauer und dahinter begann das Straßennetz der Stadt Hohenroth. Häufig trafen sich die Demonstranten vor der Universität. Hohenroth war weder Hauptstadt noch Regierungssitz, die Uni als staatliche Institution für Regierungsgegner das einzige, fußläufig erreichbare Sinnbild der herrschenden Monarchie.
     Natürlich lagen die Wohnungen der Dozenten auf der Rückseite, an der sich ein gepflegter Park bis zum nächsten Block erstreckte. Auf dass niemand ihren gesegneten Schlummer stören möge.
     »Tod dem König!«, rief es wieder.
     »Halt dein Schandmaul!«, brüllte Lysander zurück und duckte sich. Er spähte grienend über die Fensterbank nach draußen. Der entrüstete Mann schaute sich suchend um.
     Lysander knallte das Fenster zu und riss die Vorhänge davor.
     Die Turmglocke des Hauptgebäudes schlug zur Mittagslektion.
     »Verdammt!«, rief er. Er warf sich einen knielangen, braunen Gehrock über, schnappte sich einen angegessenen Apfel aus der Schale auf dem Sekretär und biss hinein.
     Kauend stellte er sich vor den Spiegel der Waschkommode, kämmte sich das Haar glatt und verstaute ein paar freche Strähnen hinter seinen spitzen Ohren. Eine Hand stieß er in die Waschschüssel aus Porzellan, dann wischte er sich über das Gesicht.
     Na ja, für die Lektion bei Meister Strengarm wird’s schon reichen, dachte er, drehte auf dem Absatz um und stürmte über die Holzdielen zur Tür.
     »Verfluchter Adel!«, protestierte nun eine andere Stimme auf der Straße.
     »Da sollte mal wer Ordnung und Gleichgewicht reinprügeln!«, grummelte Lysander, dann verschwand er in den langen Gängen und weiten Fluren der Universität.


1. Teil

Lektionen

2


»LADEN!«, schrie der Artillerie-Offizier.
     Keno Grimmfausth, Unteroffizier der Fußartillerie in der Armee Seiner Majestät, des Königs von Kernburgh, meinte, eine Spur Panik heraushören zu können. Er lächelte, während er sein Fernrohr ausfuhr, um den Horizont nach den Gegnern abzusuchen.
     Da kamen sie auch schon: In ungeordneter Kolonne, kreuz und quer, ohne erkennbare Ordnung, wie es sich für die Infanterie Torgoths gehörte. Er lächelte noch breiter, als er sich vorstellte, wie seine 12-Pfünder in diesen Leiberhaufen einschlagen und Schneisen an Tod und Verderben reißen würden.
     Die großen Geschütze waren bis auf tausendachthundert Meter treffsicher, was bei der, auf sie zumarschierenden Armee allerdings völlig egal war. Es würde reichen, die Kanonen in die ungefähre Richtung der Massen auszurichten und abzufeuern. Sie konnten nicht verfehlen.
     Es war Sommer in Torgoth und ein schöner Tag.
     Keno atmete tief die noch reine Luft ein. Bald schon würde das lauschige Tal mit der dichten Steppenfläche wie ein frisch gepflügter Acker aussehen. Gedüngt mit den Innereien der Feinde des Reiches. Blutgestank, schwefeliger Rauch und Qualm würden die Luft in Kürze verdichten und das Atmen unappetitlich gestalten.
     Er drückte das Fernrohr zusammen und verstaute es in der Innentasche seines dunkelblauen Rockes. Er wischte ein Staubkorn vom roten Ärmelaufschlag und rückte seinen schwarzen Dreispitz mit dem roten Pompon darauf zurecht. Er strich eine braune Strähne von der Stirn, legte sie hinter sein Ohr und kratzte sich am bartlosen Kinn. Er ließ einen Blick über die Kanonenrohre schweifen und beobachtete die eifrigen, gutorganisierten Mannschaften beim Laden.
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