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TASCHENBUCH
 
Dr. Josefine Brenner ermittelt 11 - Mord in Holtland
Verfasser: Susanne Ptak (37)
Verlag: Klarant (656)
VÖ: 15. Juli 2020
Genre: Kriminalroman (7307)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 148 (Kindle-Version)
Themen: Leichen (1990), Mord (5687), Ostfriesland (528), Rechtsmedizin (28), Umzug (412)
Reihe: Dr. Josefine Brenner ermittelt (11)
Charts: Einstieg am 30. Juli 2020
Höchste Platzierung (7) am 3. August 2020
Zuletzt dabei am 3. August 2020
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Erklärung der Bewertungssysteme
Clarissa Kaufmanns Leiche liegt auf einem Feldweg im ostfriesischen Holtland. Es kam, wie es kommen musste: Kaum zieht Dr. Josefine Brenner, Rechtsmedizinerin im Ruhestand, nach Ostfriesland, geschieht in ihrer unmittelbaren Nähe ein Mord! Im Haus des Opfers findet die Polizei die erste vielsprechende Spur. Offensichtlich hatte Clarissa sich kurz vor ihrem gewaltsamen Tod mit den aktuellen lokalen Todesanzeigen beschäftigt. Ging es bei einem vermeintlich natürlichen Tod nicht mit rechten Dingen zu und Clarissa wusste zu viel? Und wer war der mysteriöse Mann in Clarissas Leben, den keiner zu kennen scheint? Josefine kann ihre Neugier nicht zügeln und ermittelt im Kreise der Verdächtigen. Mit wem sie sich dabei wirklich anlegt, merkt sie erst, als es zu spät ist ...
Quelle: Klarant
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Gröger für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Susanne Ptak gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Clarissas Augen schmerzten. Sie hatte keine Tränen mehr, denn sie weinte, seit sie es vorgestern erfahren hatte. Er war tot! Niemals wieder würde sie ihn sehen dürfen, nicht mit ihm reden, seine zärtlichen Hände nicht mehr auf ihrem Körper spüren. Die Sehnsucht nach ihm nahm ihr schier den Atem.
     Mit einem verzweifelten Schrei sprang Clarissa auf. Sie musste hier raus! Raus aus ihrem kleinen Haus, in dem ihr aus jedem Winkel die Erinnerung an glückliche Stunden zu zweit entgegenbrüllte. Unbewusst nahm sie Handy und Haustür¬schlüssel vom Tisch, eilte zur Tür, riss sie auf und stürmte ins Freie.
     Die Sonne senkte sich bereits zum Horizont, doch der Abend war nach dem vorangegangenen heißen Sommertag sehr warm. Eine Jacke würde sie nicht brauchen. Ohnehin schien sie jedes Empfinden für Temperaturen verloren zu haben. Auch wusste sie nicht, wohin sie gehen sollte, sondern lief einfach drauflos, die Straße entlang. Nach einer Weile bog sie in einen von Bäumen gesäumten Feldweg ab. Hier würde um diese Zeit niemand entlangkommen. Vielleicht gelang es ihr, sich hier ein wenig zu beruhigen.
     Weiter und weiter eilte sie mit schnellen Schritten. Die einzigen Geräusche, die sie vernahm, waren ihr eigenes, inzwischen angestrengtes Atmen und die Heuschrecken, die im Gras am Wegesrand ihr abendliches Konzert angestimmt hatten. Clarissa verlangsamte ihr Tempo. Was war nur geschehen? Wie konnte er plötzlich tot sein? Noch vor drei Tagen hatte er ihr geschrieben, wie sehr er sie vermisste und was er mit ihr täte, sobald sie sich wiedersahen. Auf ihre Antwort hatte er nicht mehr reagiert. Und dann ...
     Clarissa fuhr herum. Ein metallisches Klappern, das so gar nicht in die Stille passte, nur wenige Meter hinter ihr. »Ist da jemand?«, fragte sie laut.
     Inzwischen war es dunkel geworden und hier, zwischen Weiden und Äckern, gab es keinerlei Beleuchtung. Dennoch glaubte Clarissa, eine Bewegung wahrgenommen zu haben. »Hallo?«, rief sie darum noch einmal.
     Ein erschrockener Schrei entfuhr ihr, als es plötzlich laut schepperte, so, als habe jemand ein Fahrrad umgestoßen. »So antworten Sie doch!«
     Irgendwer oder irgendetwas schlich hinter den Bäumen am Feldrand durch das Gras.
     Nun bekam Clarissa es wirklich mit der Angst zu tun. Die Gedanken rasten durch ihren Kopf. Erst gestern waren ganz in der Nähe Schafe von Wölfen gerissen worden!
     ›Spinn nicht rum!‹, schalt sie sich selbst. ›Wölfe kommen nicht mit dem Fahrrad!‹ Clarissa zog das Smartphone aus ihrer Hosentasche. »Ich rufe jetzt die Polizei!«, verkündete sie in die Dunkelheit.
     Das Rascheln kam näher. Bis die Polizei hier eintraf, konnte Gott weiß was geschehen sein. Sie rannte los.
     Es schepperte erneut, als Clarissa über das fallengelassene Fahrrad stolperte. Sie schrie auf, als sie hart auf den festgefahrenen Boden stürzte. Schnell wollte sie sich hochrappeln, doch ein stechender Schmerz in ihrem rechten Sprunggelenk ließ sie erneut aufschreien.
     Jemand kam rasch näher.
     »Bitte!«, wimmerte Clarissa. »Helfen Sie mir! Ich glaube, mein Fuß ist schlimm verstaucht.«
     Eine dunkel gekleidete Gestalt trat nun dicht an sie heran, doch Clarissa konnte nur ein weißes Schimmern der Augen erkennen. Sie spürte mehr, als dass sie sah, wie die Gestalt einen Arm hob. Dann sauste etwas brutal auf ihren Kopf hernieder.
     Clarissa merkte nicht mehr, wie die Gestalt sie von dem Rad herunterzerrte, das Bike aufrichtete und dann in der Dunkelheit verschwand.
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