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Das Gottesspiel
Verfasser: Danny Tobey (1)
Verlag: Heyne (2847)
VÖ: 13. Juli 2020
Genre: Science Fiction (2385)
Seiten: 560 (Taschenbuch-Version), 561 (Kindle-Version)
Themen: Aufgaben (135), Botschaften (278), Computerspiele (87), Götter (732), Künstliche Intelligenzen (106), Virtuelle Realität (47)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juli 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (0)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Tags (1)     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Nachdem wir vor einigen Tagen Danny Tobeys aktuellen Thriller »Das Gottesspiels« im Rahmen unseres »Projekts 10« thematisiert hatten und gemeinsam die ersten zehn Seiten gelesen hatten, möchten wir an dieser Stelle erzählen, wie uns der Rest des Buchs gefallen hat. »Das Gottesspiel« wurde vor zwei Wochen im Heyne Verlag veröffentlicht und hat einen Preis von 16,99 Euro, für die digitale Ausgabe fallen drei Euro weniger an. Oliver Brod hat einem 15:56 Stunden langen Hörbuch seine Stimme geliehen.

Beim »Gottesspiel« handelt es sich tatsächlich um ein Augmented-Reality-Spiel, das an einer Schule - in einem sehr eng abgesteckten Kreis von fünf Freunden - die Runde macht. Die Kontrolle darüber wird von einer künstlichen Intelligenz ausgeübt, die sich selbst als Gott definiert und den Spielern - einer Nerdgruppe, die sich selbst als die »Vindicators« bezeichnet - eine Aufgabe nach der anderen stellt, die diese im richtigen Leben umzusetzen hat. Von einer Aufgabe zur nächsten werden die Anweisungen dabei immer abstruser und gefährlicher, »Gott« spielt die Teilnehmer und übrigen Personen an der Schule gegeneinander aus, und angeblich gibt es nur eine Möglichkeit, dem Ganzen wieder zu entkommen: Dem Tod im Spiel ... der womöglich dem Tod im richtigen Leben gleichkommt.

Einiges an dieser Buchidee hört sich verdächtig stark nach Ursula Poznanskis preisgekrönten Jugendthriller »Erebos« an, und tatsächlich klingt auch innerhalb des Buches so mancher Aspekt recht ähnlich, wenngleich es Danny Tobey leider nicht ganz schafft, den damaligen Spannungsfaktor und die damalige Sogwirkung zu entwickeln. Dabei hat er hier einiges in die Waagschale geworfen. Zunächst widmet er sich in aller Ausführlichkeit den Personenkonstellationen an der Schule, zum einen was das Innenverhältnis der »Vindicators« angeht, zum anderen deren Bezug zu ihren Familien, Lehrern und vor allem den anderen Schülern. Dass sich Tobey dabei zunächst ein wenig Zeit lässt, ehe es mit dem eigentlichen »Gottesspiel« losgeht, ist dabei von Vorteil, denn man benötigt schon eine Weile, ehe man den Überblick über all das erhalten hat. Im weiteren Verlauf wird so ziemlich jedes Problem verarbeitet, das man sich an einer amerikanischen Schule vorstellen kann: Nerds gegen überlegene Sportler, Frauen- bzw. Mädchengeschichten, Mobbing, ungeoutete Homosexualität, Affären und so weiter, und so fort. In dieser Hinsicht ist es schon fast »zu viel«, was der Autor da alles unter einen Hut bringen wollte. Insgesamt wirkt das Werk trotzdem eher routiniert heruntergeschrieben als außergewöhnlich mitreißend, was unter anderem der Tatsache geschuldet ist, dass hier so ziemlich jeder Protagonist in irgendeiner Weise Dreck am Stecken hat, und selbst die wichtigsten Hauptfiguren erweisen sich nach und nach als charakterlich problematisch. Daher fiebert man auch nur bedingt mit, wenn die Herrschaften von dem gottgleichen Spiel unter Druck gesetzt werden. Viel interessanter als der Versuch, Spannung aufzubauen, sind da eher die philosophischen Aspekte, die durch das Wirken des künstlich erzeugten Gottes immer mal wieder ins Spiel kommen. Der Lesespaß bleibt dennoch leider überschaubar, und das Türchen, das sich der Autor durch das Überleben eines bestimmten Protagonisten am Ende für ein weiteres Auftauchen des Gottesspiels offen gelassen hat, sollte entweder geschickter befüllt werden als dieses Buch hier ... oder gleich ganz zugestoßen werden.
– geschrieben am 28. Juli 2020 (3/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz