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Bedürfnisse eines Gentleman

Verfasser: S.B. Sasori (22)
Verlag: BookRix (1808), Books on Demand (5520), Eigenverlag (30344) und MAIN (139)
VÖ: 9. Juli 2020
Genre: Romantische Literatur (34832)
Seiten: 368 (Taschenbuch-Version), 372 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 455 (Kindle-Version), 457 (Kindle-Version Nr. 2)
Themen: Doppelleben (232), Ehe (894), Gentleman (40), Homosexualität (4205), Lügen (1693), Schwager (48), Überwachung (49)
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Erklärung der Bewertungssysteme
»Darf ich Ihnen helfen, Sir?« Patrick sollte diese Frage nicht stellen. Erst recht nicht seiner Zielperson. Inkognito zu bleiben ist die wichtigste Regel eines Detektivs und er braucht den Job, um sich und seine drei jüngeren Brüder über Wasser zu halten. Aber der Mann befindet sich in Not. Auch sonst ist der Auftrag, den Universitätsprofessor zu observieren, kein Routinejob. Der distinguierte Gentleman führt ein ungewöhnliches Doppelleben.

Gefangen in einem Labyrinth aus gesellschaftlichen Erwartungen und Lügen droht Ethan an seinem Alltag zu zerbrechen. Gequält von Schuldgefühlen gibt er sich Bedürfnissen hin, für die er sich in seinem Leben als Dozent und Ehemann schämt. Zumal sie ihn in die Arme seines sadistischen Schwagers getrieben haben.
Als er erfährt, dass ihn seine Frau überwachen lässt, stellt er den Spitzel zur Rede.
Er kennt den jungen Mann, der ihn bereits einmal aus einer unerträglichen Situation gerettet hat.
Er muss es wieder.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 4. Februar 2021 um 21:49 Uhr (Schulnote 2):
» Kurzmeinung:
Zwei außergewöhnliche Charaktere aus verschiedenen Milieus begegnen sich - das Knistern ist sofort spürbar. Doch einfach wird es nicht ...

Rezension:
S.B. Sasori ist für mich die Meisterin darin, gebrochene und doch starke Protagonisten zu erschaffen. In "Bedürfnisse eines Gentleman" erzählt sie die Geschichte einer tiefen Abhängigkeit, die sich aus Lust und Verlangen gespeist hat und in ein Gefängnis für Körper und Geist umschlägt.
Wie gewohnt, zeigt die Autorin dabei ein außergewöhnliches Fingerspitzengefühl für menschliche Abgründe. Sie schafft es, den Wunsch zu sich selbst zu stehen als etwas Substanzielles darzustellen, was die Seele zerfrisst, wenn die Erfüllung ausbleibt.

Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und angenehm zu lesen. Geschrieben wird aus verschiedenen personalisierten Erzählperspektiven, die auch die innere Motivation verdeutlicht.
Kurze und lange Sätze, teilweise auch Satzfragmente, schaffen einen abwechlungsreichen Rythmus im Text selbst. Die Detailtiefe entspricht meinem Geschmack. Eine rote Linie führt durch die Geschichte und nimmt einen immer tiefer mit in die Hintergründe der Protagonisten. Leider war ich am Anfang etwas verwirrt, weil plötzlich unzählige Personen auftauchten, die ich nicht einordnen konnte.

Ethan und Patrick begegnen sich unter ungewöhnlichen Umständen. Letzter observiert den Professor in einem besonderen Umfeld und hilft ihm in der Not. Schon bei der ersten Begegnung fliegen die Funken. Zwischen den beiden existiert sofort eine entwaffnende Ehrlichkeit, die beim Lesen Freude macht.
Beide Protagonisten sind facettenreich gezeichnet, sie sind weder gut noch böse, sondern von Menschlichkeit und ihren Fehlern geprägt. Ich hatte das Gefühl, als würden zwei hungernde Seelen aufeinandertreffen, die in ihrem gänzlich unterschiedlichen Gegenüber das fehlende Stück von sich selbst gefunden haben. Die Chemie stimmte also. Auch wenn ich es nicht mag, wenn große Gefühle auch ohne ein richtiges Gespräch sofort im Raum stehen, hat mich dieser Umstand hier nicht so sehr gestört.
Auch die Nebenfiguren haben mich in ihrer Tiefe begeistert, besonders die Familie von Patrick.

Ich hätte dem Buch so gerne 5 Sterne gegeben, aber leider hat mich das Ende enttäuscht. Plötzlich geht es ganz einfach, was für mich nicht zu den Protagonisten Gregory gepasst hat.
Ein weiterer Kritikpunkt war der Kink, dem Ethan ausgesetzt war. Dieser wurde ständig angesprochen, in der Schwebe gehalten und zu einem riesigen Geheimnis gemacht - ohne am Ende aufgeklärt zu werden. Für mich fühlte sich das frustrierend an, auch weil ich mir nicht vorstellen konnte, was so voluminös und aufwendig war, aber keinerlei äußere Spuren hinterließ.«
  13      0        – geschrieben von dekanda
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