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TASCHENBUCH
 
Und dann im Traum ... 2 - Furcht und Freude
Verfasser: Frederike Hieronymi (4)
Verlag: Eigenverlag (16762)
VÖ: 12. Juli 2020
Genre: Romantische Literatur (20505)
Seiten: 420 (Taschenbuch-Version), 422 (Kindle-Version)
Themen: Familiengeheimnisse (414), Fürsten (156), Galerie (33), Grafen (221), Habsburger (4), Innsbruck (12), Schottland (564)
Reihe: Und dann im Traum ... (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juli 2020 nominieren
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Ist Liebe nur einen Traum entfernt?
Und können Ereignisse dich bedrohen, auch wenn sie vor Hunderten von Jahren stattgefunden haben?
In einem atemlosen Menuett tanzt Zélie weiter zwischen opulenten barocken Schlossfesten und moderner Kunst dahin, zwischen leidenschaftlichen Fürsten und ihren zwei Lieben, Damian und Damiano, oft unsicher, was eigentlich Realität ist, das Heute oder das Jahr 1655.
Die junge Innsbrucker Galeristin träumt sich durch die Zeiten, stets auf der Suche nach der verloren geglaubten Liebe und vor allem nach sich selbst. Die Sehnsucht treibt sie zurück nach Schottland und bringt sie auf die Spur eines Familiengeheimnisses, das nicht nur ihr Leben für immer verändern wird.
Als unfreiwillige Gräfin findet sie sich in den höchsten Kreisen um den Habsburger Fürsten Erzherzog Ferdinand Karl wieder, zwischen politischen Ränken, undurchsichtigen Machenschaften und Anschlägen auf ihr Leben, während im Alltag des Heute unerwartete Katastrophen über sie hereinbrechen.
Während sich die einen Rätsel lüften, wird das Dunkel um andere immer undurchschaubarer. Aber Zélie wäre nicht Zélie, wenn sie nicht unerschrocken und voller Optimismus ihrem Ziel treu bliebe: Ihr Glück zu finden.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Frederike Hieronymi für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Frederike Hieronymi gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Lieber Riccardo ...
     Hier stockte ich bereits. Lieber Riccardo. Nur zwei Worte und beide klangen falsch. Ich zerknüllte das Papier und nahm mir einen Block aus der Schublade. Ich hatte so ein Gefühl, als würde ich mehr Papier brauchen.

Etliche Entwürfe später war ich endlich fertig:

     Ricco,
     es tut mir leid, dass wir im Unfrieden auseinandergehen. Es war nie meine Absicht, dich zu verletzen. Die Dinge haben sich nun einmal so entwickelt, wie sie es getan haben; wir können nichts tun, als mit ihnen zu wachsen. Ich hätte eher mit dir sprechen müssen, aber die Gelegenheit hat sich nicht rechtzeitig ergeben. Ich bedauere das sehr und hoffe, dass wir uns eines nicht allzu fernen Tages wie Freunde begegnen können. Du warst eine lange Zeit ein wichtiger Teil meines Lebens. Zélie
     PS.: Ich lege den Verlobungsring bei.
     Bitte hinterlasse meinen Wohnungsschlüssel an der Rezeption deines Hotels, ich hole ihn dann ab.

Ganz zufrieden war ich immer noch nicht, aber besser konnte ich es nicht. Ich warf einen letzten Blick auf den Ring mit dem altmodisch gefassten Diamanten, dann klappte ich das Etui zu und ließ ihn zusammen mit dem Brief in den braunen Umschlag gleiten. Den Namen hatte ich bereits draufgeschrieben, vollständig, damit der Brief auch sicher ankam: Riccardo Maria Vigneti.
     Ich winkte im Vorbeigehen durch die Auslage der Galerie Gilbert zu, meinem exzentrischen Gehilfen, der seit neuestem mein Kompagnon war. Er saß am Schreibtisch und lächelte mir zu. Die bunten Bilder an den Wänden hatten etwas tröstlich Vertrautes, Damians Fotos im anderen Raum, meine erste Fotoausstellung, konnte ich zum Glück nicht sehen. Der Anblick ihrer strengen und sensiblen Schönheit hätte mich ganz sicher traurig gemacht.
     Der Silberne Schwan, in dem Riccardo abstieg, wenn er mich besuchte, war nicht weit entfernt. Bis jetzt war es mir ganz normal vorgekommen, dass er im Hotel blieb und nicht bei mir wohnte, wenn er in der Stadt war, doch nach den Ereignissen der letzten Wochen dachte ich anders darüber. Ricco hatte mich auf ein Podest gehoben, mich zu seiner Madonna erklärt, die über niederen Dingen wie Sex und Leidenschaft residierte, und bis zum Beginn meiner Träume und der Begegnung mit Damian hatte ich das Spiel auch brav und halbwegs geschmeichelt mitgespielt. Erst in den letzten Wochen hatte ich begriffen, dass Liebe etwas Umfassenderes war, etwas Absolutes, aus dem man körperliche Liebe und Erotik nicht einfach ausklammern konnte.

     So änderten sich die Dinge und von meinem hehren Sockel war ich ja nun jäh gestürzt. Seufzend trat ich in die kühle Hotelhalle und betrachtete verstohlen die Umgebung. Riccardo war nirgends zu sehen. Zum Glück! Die Tochter des Besitzers stand an der Rezeption, eine verlässliche junge Frau, der ich meinen Umschlag ohne Zögern anvertraute. Sie würde ihn Herrn Vigneti umgehend und persönlich aushändigen, versicherte sie mir.
     Ich verließ den Schwan mit dem Gefühl, eine Zentnerlast losgeworden zu sein, tänzelte regelrecht durch die Gassen der Altstadt wie durch eine Filmkulisse. Immer wieder schoben sich die Eindrücke meiner Traumstadt in meine Wahrnehmung. Anno 1655 hatte auf dem Theaterzettel gestanden, der in meinem Traum die Opernpremiere angekündigt hatte. Sollte das die Zeit sein, in der ... in die ...? Wieder einmal kam mir meine ganze Geschichte absurd vor, ganz egal, wie sicher ich mir eben noch gewesen war. So ein Unsinn! Ich reiste doch nicht im Traum in eine Zeit, die Hunderte von Jahren zurücklag, und traf dort einen anderen Damian. Aber das Nachthemd? Dafür musste es eine Erklärung geben. Es musste einfach! Ich brauchte dringend einen neuen Termin bei Adhvara. Aber zuerst hatte ich noch etwas vor.
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