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Im Alten Land 3 - Zauberblütenzeit
Verfasser: Gabriella Engelmann (43)
Verlag: Knaur (1829)
VÖ: 1. Juni 2020
Genre: Frauenliteratur (1564)
Seiten: 304
Themen: Altes Land (25), Freundschaft (2760), Hotel (1056), Patchworkfamilien (42), Villas (240)
Reihe: Im Alten Land (Gabriella Engelmann) (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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Lesermeinungen (3)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. August 2020 um 17:17 Uhr (Schulnote 2):
» „Zauberblütenzeit“ ist der dritte Band der „Im Alten Land-Reihe“ von Gabriella Engelmann.
Da ich die ersten beiden Teile leider nicht kenne, habe ich die kleine Vorgeschichte „Freundinnen zum Verlieben“ gelesen, in der ich die drei Freundinnen kennenlernen konnte.
Und so konnte ich der Geschichte auch ohne Vorkenntnisse gut folgen.

Leonie, Nina und Stella sind gute Freundinnen und haben auch eine Zeit lang gemeinsam in der „Villa zum Verlieben“ in Hamburg gelebt.
Heute lebt nur noch Nina dort. Leonie lebt inzwischen im Alten Land und führt dort eine Pension, die nach einem teuren Umbau aber nicht so gut läuft, wie sie sich das vorstellt. Stella ist Innenarchitektin und lebt in einer Patchwork-Familie mit drei Kindern. Sie möchte wieder mehr in ihrem Beruf arbeiten aber ihr Mann ist Arzt und hat viel in seiner Praxis zu tun.
Als Nina sich gerade damit abfinden muss, dass sich ihr Freund in eine andere Frau verliebt hat, steht das Mädels-Wochenende in der Villa an und ihre Freundinnen können sie auffangen. Und die drei haben noch immer eine Lösung für ihre Probleme gefunden …

Ich konnte schnell in die Geschichte eintauchen und habe auch bald gespürt, welche besondere Freundschaft die drei Frauen verbindet. Auch wenn sie räumlich jetzt getrennt sind, ist ihr Kontakt nach wie vor sehr eng und sie halten zusammen und unterstützen sich gegenseitig.
Mir hat es große Freude bereitet, die Freundinnen zu begleiten, denn ihre Geschichten sind aus dem echten Leben gegriffen und authentisch.
Die kurzen Kapitel sind wechselnd jeweils aus der Sicht einer der drei Freundinnen geschrieben und ich war allen nahe und konnte ihre Gedanken und Gefühle gut miterleben.
Es geschieht so einiges und es gibt Überraschungen und Wendungen.
Die Freundinnen müssen Probleme lösen, sich gegenseitig trösten und wieder aufbauen aber sie erleben auch schöne Momente zusammen. Auch Romantik und Humor kommen nicht zu kurz, so dass die Handlung bunt ist, wie das echte Leben. Vielfältige Themen machen die Geschichte abwechslungsreich und sorgen auch für unterschiedliche Stimmungen. Im Verlauf der Handlung entwickeln sich alle drei weiter, machen Pläne oder gehen neue Lebenswege. Am Ende fügt sich alles, so wie man es sich erhofft.

Der einfühlsame und eingängige Schreibstil macht das Buch zum Lesevergnügen. Das Setting in Hamburg und im Alten Land ist schön beschrieben und inspiriert das Kopfkino.
Auch die kulinarischen Genüsse der Region kommen nicht zu kurz und im Anhang gibt es entsprechende Rezepte, die die Leckereien in die heimischen Küche bringen.

„Zauberblütenzeit“ ist ein warmherziger Frauenroman mit liebenswerten, sympathischen Figuren, der Frauenthemen klug und einfühlsam behandelt und ohne Kitsch und Klischees auskommt.
Ich hatte mit den drei Freundinnen eine schöne Lese-Zeit zum Wohlfühlen und habe die unterhaltsame Geschichte über eine besondere Frauen-Freundschaft genossen!


Fazit: 4 von 5 Sternen«
  13      0        – geschrieben von Fanti2412
 
Kommentar vom 16. August 2020 um 9:41 Uhr (Schulnote 2):
» Handlung:
Nina, Stella und Leonie leben zwar nicht mehr alle in der Villa, trotzdem legen sie großen Wert auf regelmäßig persönliche Treffen. An so einem Freundinnen-Wochenende gibt es einiges zu bereden, doch allein durch das Reden werden die Sorgen und Probleme nicht einfach verschwinden. Nina ist plötzlich wieder Single, ihr Freund hat sich in eine andere Frau verliebt. Und auch beruflich scheint sie an einem Wendepunkt zu stehen. Leonie ist zwar unglaublich glücklich mit ihrem Markus, doch ein gemeinsames Kind würde die Beziehung der Beiden krönen. Zudem läuft es mit ihrer Pension nicht ganz so rund wie erhofft. Stella währenddessen hat Probleme damit, ihre Familie und ihren Job unter einen Hut zu bekommen. Beidem gleichzeitig kann sie nicht gerecht werden...

Meinung:
Das Cover finde ich wunderbar frisch und farbig sehr gut abgestimmt. Es gibt einen schlichten Hintergrund, auf dem allerhand prachtvolle Blumen besonders gut zur Geltung kommen. Dabei ergibt sich eine große Farbvielfalt, die das Bild aufheitert und es entsteht eine bunte Mischung. Ich mag die Schlichtheit, die dem ganzen zugrunde liegt, es ist etwas anderes und fällt dadurch ins Auge.

Den ersten Band der 'Im-Alten-Land' Serie habe ich schon unzählige Male gelesen und jedes Mal geliebt. Vor fast genau zwei Jahren habe ich dann den zweiten Teil gelesen und ebenso sehr gemocht. Mir gefällt es einfach wie die Autorin lebendige und authentische Charaktere schafft, die alle nachvollziehbare und aus den Leben gegriffene Probleme haben. Als ich gesehen habe, dass es dieses Jahr endlich einen dritten Band dazu geben wird, war ich sehr gespannt darauf und für mich stand direkt fest, dass ich das Buch unbedingt lesen möchte. Und genau das habe ich auch, dank des Droemer Knaur Verlags, die mir den Roman freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Ich habe mich über die liebevolle Gestaltung des Pakets sehr gefreut und konnte es kaum abwarten, endlich wieder in die Welt von Leonie, Nina und Stella einzutauchen.

Die Schreibweise ist locker leicht, es wird eine einfache Sprache genutzt, die ein schnelles Lesen ermöglicht. Es gibt sehr lebendige und bildhafte Beschreibungen der Natur, aber auch von Wohnhäusern. Und selbst wenn über ein Setting oder eine Person nur wenige Worte verloren werden, hatte ich trotzdem ein genaues Bild vor Augen und konnte meiner Fantasie auf dieser Weise freien Lauf lassen.
Ich habe den Roman innerhalb von knapp zweieinhalb Tagen ausgelesen gehabt und hatte damit viel Freude. Ich denke, dass es aber auch eine wunderbare Lektüre für einen Tag darstellt, die Geschichte hat auf mich immer einen Anreiz verströmt, das Buch wieder in die Hand zu nehmen und weiterzulesen.

Es gibt drei Perspektiven, alle drei Freundinnen kommen abwechselnd zu Wort. Oft finden diese unabhängig voneinander ab, manchmal überschneiden sie sich. Man lernt verschiedene Settings kennen und es entsteht eine abwechslungsreiche Handlung. Zudem fand ich es einfacher, wieder eine Bindung zu den Damen aufzubauen und sie einzuschätzen. Man kann verschiedene Erlebnisse hautnah miterleben und macht sich ebenfalls ein paar Gedanken darum, wie die Geschichte weitergeht und was mögliche Lösungen für Konflikte sein könnten.

Auch durch die Ich-Perspektive ist es möglich, eine nochmals stärkere Bindung zu den Protagonisten aufzubauen und noch aktiver an der Geschichte teilzuhaben. Es gibt immer wieder starke Einblicke in die Gedanken- und Gefühlswelt der Personen, was dabei geholfen hat, viele Situationen besser zu verstehen. Zudem fand ich, dass man dadurch und durch die wechselnden Perspektiven eine Wandlung deutlicher sehen konnte. Außerdem wirkten viele Situationen deutlich realer, gerade weil man zahlreiche Informationen erhalten hat und sich von den Sachverhalten ein breites Bild machen konnte.
Mir war es möglich, mir den Protagonisten mitzufühlen und hatte viel Freude daran, sie einige Zeit lang zu begleiten. Am Ende des Romans habe ich alle wieder lieb gewonnen und ich war mir der Darstellung sehr zufrieden!

Als Setting dienen drei verschiedene Orte. Einmal begleitet man Stella in Husum, dann Leonie im Alten Land und zu guter Letzt noch Nina in Hamburg, die als einzige noch in der wundervollen Villa lebt. Von jeder Örtlichkeit gibt es eine kurze, aber genaue Zeichnung, sodass man sich die Umgebung gut vorstellen kann. Ich muss diesmal sagen, dass die Villa der Freundinnen in der Darstellung etwas hinterhinkt, sie hat bei mir am wenigsten Bilder hinterlassen. Zudem fand ich die Stimmung dort nicht mehr so belebt und einladend wie in den vorherigen Bänden. Sie wirkte plötzlich etwas düster und grau, ihr ist der Charme verloren gegangen und man konnte deutlich spüren, dass sie nicht mehr mit so viel Leben gefüllt ist. Es fühlte sich schon am Anfang merkwürdig an, wieder die Villa mit den Freundinnen zu besuchen...
Im Alten Land könnte ich mir sowohl Landschaften, als auch die Gebäude am besten vorstellen. Ich hatte die lebendigsten und farbenfrohsten Bilder vor Augen und mochte auch die Stimmung.
Bei den Szenen in Husum wurde eine Mischung gefunden. Es gibt genaue und wundervolle Beschreibungen einiger Räume von Stella's und Roberts Haus. Die Stadt selbst jedoch bleibt etwas blass und wird kaum genauer skizziert.
Insgesamt gibt es beim Setting also eine angenehme Abwechslung von Örtlichkeiten, die alle ihre Eigenheiten mit sich bringen. Zudem fand ich, dass sich die Charaktere sehr natürlich darin bewegt haben und es für den Roman perfekt gepasst hat.

Für mich war es ein besonderes Highlight zu sehen, wie stark die Freundschaft der drei Damen ist, wie gut sie einander kennen und sich stets unterstützen. Ich würde behaupten, dass die Reihe von Gabriella Engelmann fast schon eine kleine Ode an die Freundschaft ist, was mir richtig gut gefällt.
Egal, was passiert, Stella, Leonie und Nina sind immer füreinander da und zwischen sie passt kein Blatt. Klar gibt es auch mal Streitigkeiten, doch sie wissen, wie sie miteinander umgehen müssen und bei jedem kochen mal die Emotionen nach oben. Trotzdem gibt es am Ende immer wieder eine Aussprache und ich mag die Einheit, die die drei ausstrahlen. Egal welche Probleme auftreten, Leonie, Stella und Nina können sich aufeinander verlassen und das hat sich auch ganz wunderbar auf die Stimmung ausgewirkt. Diese war nämlich häufig sehr bodenständig und einladend, ich konnte mich beim Lesen ganz wunderbar entspannen und abschalten.
Ganz besonders mochte ich immer die Stellen, an denen das Damen-Trio vereint war. Dann war nicht nur die Freundschaft stark zu spüren, sondern ich finde, dass die Geschichte immer etwas leichter wurde, obwohl häufig Probleme und Sorgen besprochen wurden.

So gerne ich der Geschichte gefolgt bin, fehlt mir doch ein gewisser Faktor, der es zu einem Highlight werden lässt. Mir hat die Handlung gefallen, ich mochte das Setting und auch die Protagonisten, an der Schreibweise habe ich ebenfalls nichts zu meckern. Mir fehlt aber trotzdem ein Detail. Vielleicht eine vollkommen überraschende Wendung, vielleicht auch ein bisschen mehr Spannung. Ich kann es nicht genau benennen. So hat mir der Roman wirklich gut gefallen, er war aber auch nicht perfekt und etwas Luft nach oben gibt es noch.

Ich finde, dass die weiblichen Protagonisten deutlich stärker auftreten als die Herren der Runde. Vielleicht war es auch ein wenig Absicht, weil diese nicht im Vordergrund stehen und eine untergeordnetere Rolle einnehmen. Auf jeden Fall hätte es mir gefallen, wenn es in dieser Hinsicht ein ausgeglicheneres Verhältnis gegeben hätte, so treten mir die Herren etwas zu schwach auf.
An den drei Hauptprotagonistinnen habe ich absolut nichts zu meckern, ich empfand sie wieder als sehr sympathisch und ihre Charaktere wurden aus dem Leben gegriffen. Ihre Handlungen sind natürlich und ich mag es, wie bodenständig und normal alle auftreten. Sie ergänzen sich perfekt, eine jede bringt ihre Macken mit und bleibt sich treu. Sie haben sich im Vergleich zu den vorherigen beiden Bänden deutlich weiterentwickelt, sind reifer geworden und haben allerhand Erfahrungen gesammelt. Ich bin mit der Darstellung von Nina, Stella und Leonie also komplett zufrieden und hoffe auf ein Wiedersehen in einem möglichen vierten Band!

Fazit:
Hach, wie sehr habe ich mich auf diesen dritten Teil gefreut und ich wurde nicht enttäuscht. Mir waren die drei Damen wieder direkt sympathisch und ich hatte viel Freude daran, sie auf einem weiteren Teil ihres Lebens zu begleiten.
Wie ich bereits erwähnt hatte, fehlt mir noch ein Aspekt, der das Buch perfekt und zu einem Highlight gemacht hätte. Dazu würde ich mir auch wünschen, dass die Herren interessanter auftreten und nicht mehr so sehr eine Statisten-Rolle einnehmen, auch wenn ich verstehe, dass vor allem deren Gefährtinnen im Vordergrund stehen.
Ansonsten bin ich sehr froh, das Buch gelesen zu haben und empfand den Roman als perfekte Lektüre für einen warmen Sommertag! Und jetzt hoffe ich einfach, dass in den nächsten Jahren irgendwann ein vierter Band erscheinen wird, denn einige angedeutete Details würden mich ja noch interessieren!«
  24      1        – geschrieben von MarySophie
 
Kommentar vom 13. August 2020 um 19:34 Uhr (Schulnote 1):
» Ein wunderschöner Roman

Beim Mädels-Wochenende in der Hamburger ‚Villa zum Verlieben‘ können die drei Freundinnen, Leonie, Nina und Stella so richtig einander ihr Herz ausschütten. Ninas Freund Alexander hat eine andere. Leoni ist sehr glücklich mit Markus, doch das ‚Apfelparadies‘ läuft nicht so gut wie erhofft. Stella arbeitet zu viel und schafft es kaum, sich auch mal um ihre Kinder zu kümmern. Dass die drei Freundinnen sich haben ist da natürlich gut. Und es bieten sich unerwartet neue Chancen.

Meine Meinung
Es ist ja schon sehr lange her, dass ich den Vorgänger zu diesem Buch gelesen habe. Aber trotzdem bin ich gut in die Geschichte hinein gekommen. Wenn die Rede auf bestimmte Sachen kam fiel es mir dann wieder ein: Ach ja, das war damals so… Auch konnte ich mich in die Protagonisten gut hineinversetzen. Allerdings erschien mir Nina manchmal wie ein Teenager und nicht wie eine Frau Anfang vierzig. Aber die Autorin hat es verstanden Spannung in die Geschichte zu bringen. Alle drei hatten mit ihrer Liebe zu kämpfen oder sie dachten es wenigstens. Dass Alexander Nina verlassen hat, steht ja schon im Klappentext, da verrate ich kaum ein Geheimnis. Für Stella war ein Auftragsverlust vielleicht gar nicht so schlecht, auch wenn ihr dadurch Einnahmen verloren gingen. Doch sie hatte dadurch die Möglichkeit wieder zu sich selbst zu finden. Arbeit ist schließlich nicht alles im Leben. Ich habe dieses Buch wie4der mit Freude gelesen, ich mag Liebesromane ab und zu ganz gerne. Überhaupt diese Art, wo es nicht nur um Sex geht. Auf jeden Fall hat es mir großen Spaß gemacht, den Roman zu lesen, ich fand ihn spannend eigentlich von Anfang bis zum Ende, er hat mir gefallen und mich sehr gut unterhalten. Man kann ihn auch eigenständig lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Aber es entgeht einem dann schon ein großer Teil Lesegenuss. Von mir für diesen wunderschönen Roman eine Leseempfehlung sowie die volle Bewertungszahl.«
  15      0        – geschrieben von Lerchie
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