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Charlie Lager 2 - Hagebuttenblut
Verfasser: Lina Bengtsdotter (3)
Verlag: Penguin (489)
VÖ: 1. Juli 2020
Genre: Thriller (8101)
Seiten: 512 (Broschierte Version), 513 (Kindle-Version)
Themen: Ermittler (668), Schweden (572), Schwur (156), Stockholm (171), Verschwinden (2646)
Reihe: Charlie Lager (3)
Erfolge: 7 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 8)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 18. November 2022 um 15:38 Uhr (Schulnote 2):
» Sie fliegt mit ihren eigenen Flügeln

Hagebuttenblut

Lina Bengtsdotter

erschienen im Penguin Verlag im April 2021

Taschenbuch 496 Seiten

Klappentext

Sie ist Stockholms beste Ermittlerin. Doch dieser Fall kann sie alles kosten.

Nie wieder wollte Charlie Lager in ihren Heimatort Gullspång zurückkehren. Doch die brillante Stockholmer Ermittlerin ist gezwungen, diesen Schwur zu brechen, als sie von einem ungelösten Fall Wind bekommt: Vor dreißig Jahren verschwand die sechzehnjährige Francesca aus Gullspång und wurde nie gefunden. Das große verfallene Herrenhaus ihrer Familie steht seitdem leer. Sobald das düstere Gebäude vor Charlie aufragt, spürt sie, dass ihr dieser Fall alles abverlangen wird – denn sie erinnert sich dunkel an diesen Ort. Und Charlie ahnt, dass sie alles zu verlieren hat: Wenn sie die Wahrheit um Francescas Verschwinden ans Licht zerrt, kann sie ihr eigenes Leben für immer zerstören.

Meine Meinung

Nachdem ich den ersten Band Löwenzahnkind gelesen hatte, musste ich den zweiten Band auch lesen. Charlie Lager ist wieder in Stockholm und sollte eigentlich mit ihren Kollegen einen ungeklärten Fall auflösen. Aber der Kriminalistin gelingt es nicht, sich gedanklich darauf einzulassen. Ihre Gedanken schweifen immer ab nach Gullspång, und zu dem nicht geklärten Fall von Francesca. Charlie nimmt Urlaub und fährt unter dem Vorwand, ihre alte Freundin Susanne helfen zu wollen, in ihre alte Heimat. Sie informiert auch Johan darüber, der als Journalist natürlich nicht Nein sagt. Die beiden recherchieren auf eigene Faust. Ein "alter" Freund der Polizeistation von Gullspång lässt ihr die Akte von Francesca zukommen. Charlie taucht während ihrer privaten Ermittlungen immer tiefer in ihre eigene Geschichte ab. Es kommt zu einigen Schnittstellen bei Francesca und Charlie. Doch die Dorfbewohner wollen ihr nicht helfen und somit wird es für Johan und Charlie sehr gefährlich.

Auf den 496 Seiten tauchen wir tief ab in Francescas Jugend. Ihre Zeit auf dem Internat und in das Leben ihrer reichen Familie. Francesca war schon sehr speziell und sehr intelligent. Sie stellte Fragen, die ihr keiner beantworten wollte.

Charlie Lager ermittelt auch im zweiten Teil wieder unkonventionell. Ihre Alkoholprobleme und die Tablettensucht hat sie nicht im Griff. Doch sie schafft es immer wieder an die vor sie wichtigen Informationen ran zu kommen. Und sie ist dem Täter schon sehr nah.

Zum Ende hin überschlagen sich die Ereignisse und man muss dran bleiben, damit man den Faden nicht verliert. Die Spannung ist zum Greifen nah.

Fazit

Lina Bengtsdotter hat auch hier wieder einige Handlungsstränge verteilt und die Spannung kontinuierlich aufgebaut. Das Ende war teils ein wenig vorhersehbar nach 300 Seiten, aber trotzdem gab es noch ein Highlight zum Schluss. Nun werde ich den dritten Band Mohnblumentod auch noch lesen, obwohl ich erst dachte, dass dieses Buch für mich das Ende der Reihe ist. Der Anfang war sehr schleppend, da hätte ich mir etwas mehr Spannung gewünscht. Und ich würde diese Reihe eher im Krimibereich einordnen. Von mir gibt es 4 🐥🐥🐥🐥 und eine Leseempfehlung für Krimifans.«
  12      0        – geschrieben von leseHuhn
Kommentar vom 14. August 2020 um 21:21 Uhr (Schulnote 2):
» Nachdem mir das „Löwenzahnkind“ gut gefiel, freute ich mich auf das neue Buch der Autorin. Auch hier ist Charlie die Hauptperson und reist mal wieder in ihre Heimatstadt. Dieses Mal nicht im Auftrag ihrer Vorgesetzten, sondern als Beistand für ihre beste Freundin. Dass sie dabei auch einen Cold Case Fall im Hinterkopf hat, das ist ihr wohl selbst zunächst nicht bewusst. Vor 30 Jahren verschwand ein junges Mädchen und bis heute weiß niemand, was aus ihr wurde und ob sie eventuell noch lebt.

Auch bei diesem Thriller konnte mich die Autorin bestens unterhalten. Es gab immer wieder spannende Momente und nicht nur einmal dachte ich, dass der Täter gefunden ist. Aber nein, so leicht war es nicht und erst kurz vor Beendigung des Buches, kam die Auflösung des Falles. Was Charlie in ihrer Kindheit erlebte, wird hier sehr ausführlich beschrieben. Ihre Mutter war ein spezieller Charakter und immer mal wieder fragte ich mich, was sie mit dem Verschwinden des Mädchens zu tun hat.

Es ist das zweite Buch der Autorin, welches sich um die Hauptperson Charlie und deren Heimatort dreht. Dabei gefiel es mir besser als der Vorgänger. Ich empfand noch mehr Verständnis für sie, weil die Eskapaden der Mutter ausführlicher beschrieben wurden. Dabei ist es nicht so, dass ich die Frau verachte. Nein, sie ist ein Opfer ihrer Umgebung und merkt nicht, dass ihre Tochter am meisten leidet. Vier Sterne und eine Leseempfehlung für Freunde spannender Thriller mit Tiefgang, gebe ich hier.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
Kommentar vom 8. August 2020 um 11:15 Uhr (Schulnote 2):
» Eigentlich wollte Charlie Lager nie wieder in ihren Heimatort Gullspång . Doch dann hört sie dass vor dreißig Jahren ein Mädchen namens Francesca dort spurlos verschwunden ist und der Fall bis heute nicht aufgeklärt worden ist. Charlie bricht ihren Schwur und macht sich auf den Weg. Das Herrenhaus der Familie steht seitdem verlassen. Als Charlie dort ist spürt sie die düstere Atmosphäre und erinnert sich dunkel an ihre Vergangenheit. Sie merkt schnell, dass dieser Fall sie einiges kosten kann.

"Hagebuttenblut" ist der zweite Teil in der Reihe um Charlie Lager. Es ist von Vorteil, wenn man den ersten Teil vorher gelesen hat, da teilweise immer wieder mal Bezug drauf genommen wird. Ich kenne den ersten Teil noch nicht und bin teilweise im Dunkeln getappt.

Mit Charlie Lager hat die Autorin eine Ermittlerin geschaffen, die sich von anderen abhebt. Sie ist nicht nicht einfach nur eine Ermittlerin, die einen Fall zu lösen hat, sondern eine Person mit Ecken und Kanten, die selbst Probleme und eine dunkle Vergangenheit hat. Das macht sie sympathisch.

Mit dem Ort Gullspång und dem leerstehenden Herrenhaus wurde hier eine tolle düstere Atmosphäre erschaffen. Man hatte das Gefühl als wenn der Ort und seine Einwohner Geheimnisse zu verbergen haben, gerade vor Fremden.

Der Szenen- und Perspektivwechsel zwischen Charlie und Francesca ist super gelungen. Es hat die Spannung gehalten und man wurde Stück für Stück durch das Buch geschoben, sodass sich das Puzzle am Ende zusammen gesetzt hat.

Allerdings fand ich es schade, dass das Buch keine großartigen Überraschungen hatte, grade am Ende nicht. Ich konnte mir fast alles schon denken und für einen Thriller fehlte hier einfach die Hochspannung.
Aber der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen.

Das Ende fand ich etwas plötzlich und es gibt noch einige offene Fragen, die nicht geklärt wurden. Ich habe es zwar lieber wenn alles was passiert ist am Ende aufgeklärt wurde, aber so hat man auch die Vorfreude auf einen nächsten Teil.

Mein Fazit:
Ein toller Thriller mit düsterer Herbststimmung passend zum Buchcover. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für jeden der schwedische Spannung mag.«
  11      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 29. Juli 2020 um 8:55 Uhr (Schulnote 2):
» Charlie Lagers Chef beobachtet besorgt, dass seine beste Ermittlerin urlaubsreif ist. Doch schon der Gedanke an freie Tage ist für Charlie ein Graus. Doch dann bekommt sie zufällig mit, dass in ihrem Heimatort Gullspång vor dreißig Jahren die damals sechszehnjährige Francesca spurlos verschwand. Der noch immer ungeklärte Fall weckt ihr Interesse. Als dann noch ihre Freundin Susanne, die ebenfalls in Gullspång wohnt, Charlies Unterstützung braucht, nimmt sie Urlaub, um in den kleinen Ort zurückzukehren....



"Hagebuttenblut" ist nach "Löwenzahnkind" der zweite Fall für die Stockholmer Ermittlerin Charlie Lager, der sie zurück in ihren Heimatort Gullspång führt. Obwohl man den aktuellen Ermittlungen sicher auch dann folgen kann, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hat, ist das bei dieser Reihe nicht zu empfehlen. Denn es gibt im zweiten Band entscheidende Informationen zu den Ereignissen aus dem ersten Fall. Wenn man  die Reihenfolge nicht einhält und den ersten Teil erst nach dem zweiten liest, dann könnte man sich die Spannung verderben. 



Wenn man Charlie Lager bereits aus dem ersten Band kennt, weiß man, dass sie einige Probleme zu bewältigen hat und sich dabei auch manchmal selbst im Weg steht. Dennoch wirkt die engagierte und äußerst hartnäckige Ermittlerin sympathisch. Der Einstieg in die Handlung gelingt mühelos. Durch Rückblicke werden wichtige Informationen eingestreut. Dadurch werden die Erinnerungen an die Ereignisse des ersten Bands geweckt, sodass man wieder weiß, was damals geschehen ist und welche Auswirkungen die Ermittlungen für Charlie hatten. 



Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. In der Gegenwart beobachtet man Charlies Bemühungen, das Verschwinden der damals sechszehnjährigen Francesca aufzuklären. Dabei wird schnell klar, dass in Gullspång kein großes Interesse daran besteht, darüber zu sprechen oder genauer nachzuforschen. Ein weiterer Handlungsstrang führt zurück in die Vergangenheit. Hier steht Francesca im Zentrum der Ereignisse, die sie selbst in der Ich-Perspektive schildert. Obwohl man sie genau beobachtet, kann man sich nicht sicher sein, ob sie eine verlässliche Erzählerin ist. Sie wirkt zwar sympathisch und kann ihre Sicht glaubhaft vermitteln, doch die Zweifel, ob man ihr und ihren Schilderungen trauen kann, werden früh gesät. Das macht allerdings einen großen Reiz der Handlung aus. 



Es gelingt der Autorin hervorragend, sofort das Interesse an dem ungelösten Fall zu wecken. In beiden Erzählsträngen werden Handlungsorte und Protagonisten so lebhaft beschrieben, dass man mühelos ins Geschehen eintauchen kann. Die Kapitel sind relativ kurz und die Wechsel zwischen den Perspektiven überaus gelungen. Dadurch gerät man früh in den Sog der Ereignisse, denn man möchte unbedingt erfahren, wie es in beiden Ebenen weitergeht, was damals geschehen ist und wie sich alles verknüpfen wird. Dabei legt die Autorin einige Spuren aus, denen man nur allzu bereitwillig folgt. Immer wenn man meint, dass man der Lösung einen Schritt näher gekommen ist, sorgen überraschende Wendungen dafür, dass man umdenken muss.



Es handelt sich nicht um einen hochspannenden Thriller, eher um einen soliden Kriminalfall, mit einem dramatischen Hintergrund. Dennoch kann man das Buch, wenn man es einmal angefangen hat, nur schwer aus der Hand legen. Da die gekonnten Wechsel der Zeitebenen einen enormen Reiz ausüben und man bis zum Schluss im Dunkeln tappt, um selbst dann noch einmal überrascht zu werden.  «
  18      0        – geschrieben von KimVi
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