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TASCHENBUCH
 
Der Faschist
Verfasser: Nikodem Skrobisz (2)
Verlag: Books on Demand (3318) und Eigenverlag (17968)
VÖ: 30. Juni 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3115)
Seiten: 536 (Taschenbuch-Version), 302 (Kindle-Version)
Themen: Depression (133), Faschismus (23), Gesellschaft (452), Hass (316), Migration (32), Politik (468), Wut (127)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Es ist das Jahr 2024. Die Coronapandemie ist vorbei, doch die Wirtschaft ist zusammengebrochen.
Durch die Hauptstädte Europas ziehen Heerscharen an desillusionierten Arbeitslosen und entladen ihre Wut und Verzweiflung in zunehmend gewalttätigen Ausschreitungen. Die Uneinigkeit der Regierungen über den Weg aus der Krise lässt eine Koalition nach der nächsten platzen und die scheinbare Unfähigkeit des Establishments lässt über den ganzen Kontinent neue Parteien und Bewegungen entstehen, die einen radikalen Wandel verlangen.

Der junge Spezialist für politisches Marketing Nikolas Schaber ist einer der wenigen, der noch der verschwindenden Mittelschicht angehört und ein sorgenfreies Leben in dem friedlichen münchener Stadtviertel Schwabing führen kann. Als seine Freundin ihn jedoch mit einem aus Afrika stammenden Migranten betrügt, ist er am Boden zerstört und versinkt in einer lähmenden Depression. Aus der Einsamkeit des gebrochenen Herzens erwächst bald Wut und Hass auf seine Ex und ihren ausländischen Liebhaber. Trost, neue Kraft und einen Kanal für seine Gefühle findet er bald in dem Machtfetisch und der Rhetorik der neofaschistischen Bewegung European Union of Fascists. Deren charismatischer Führer Kasimir Nenad verspricht Europa unter einer Flagge zu einem neuen Imperium zu vereinen und aus den Ruinen in ein nie da gewesenes goldenes Zeitalter zu führen - und vor allem, Europa den Europäern zurückzugeben.

Zehn Jahre später blickt Nikolas Schaber in seinen Memoiren auf sein Leben zurück und zieht Bilanz darüber, wie seine Entscheidungen damals den Lauf der Geschichte veränderten.
Lesermeinungen (1)     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 20. November 2020 um 11:56 Uhr (Schulnote 1):
» Die Welt ist im Wandel

Was passiert, wenn die Welt aus ihren Fugen gerät?

Wenn dadurch Parteien und Bewegungen mit ihren Parolen, die sich die Angst und Unsicherheit der Bevölkerung zu nutzen machen, in den Vordergrund rücken und die Menschen sich ihnen zuwenden und sich radikalisieren lassen?

Der Roman "Der Faschist" zeigt am Bild von Nikolas Schaber auf, wie man in diesen Strudel geraten kann.

Als sein Leben aus den gewohneten Bahnen läuft wird er depressiv und Hass und wut baut sich ihn ihm auf. Er verhält der neofaschistischen Bewegung European Union of Fascists und er gibt seinem Leben eine andere Richtung.

Das Buch zeigt auf erschreckende und ehrliche Weise seine Gedanken, Gefühle und Beweggründe auf. Die Schreibweise und Begriffe, die verwendet werden, passen und machen die Geschichte authentischer ohne diskriminierend zu wirken. Glaubwürdige Charaktere in all ihren Facetten geben dem Buch Tiefe.

Ein sehr interesanter, bewegender Roman, der auch zum Nachdenken anregt!

Unbedingt lesen!«
  11      0        – geschrieben von Lorixx
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