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TASCHENBUCH
 
Ein diabolischer Auftrag
Verfasser: Doris E.M. Bulenda (19)
Verlag: BookRix (1420) und Eigenverlag (16805)
VÖ: 21. Juni 2020
Genre: Erotische Literatur (3435) und Horror (1314)
Seiten: 149 (Taschenbuch-Version), 132 (Kindle-Version)
Themen: Auftrag (935), Fehden (71), Hölle (109), Incubi und Succubi (30), Mission (683), Teufel (221)
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Nach dem Mord an ihrer Mutter und der Ermordung durch ihren Vater ist Eva in der Hölle gelandet. Dort fühlt sie sich wohl, ist angesehen, übt sich im Peitschenschwingen und hat Bartholmes, Hilfsteufel zwo-Millionen-achtunddreißig als Sklaven zugeteilt bekommen.

Mitten in einer Privatfehde mit einem ehemaligen Großinquisitor erreicht Eva der Ruf Satans: Ihre krankhaft geizige Tante Mathilde, die der Hölle sicher war, will sich der Gegenseite zuwenden. Evas Mission: sie zurück auf die Seite des Bösen zu holen. Mit einem wunderschönen Sukkubus-Körper soll sie Mathildes Mann Eberhard verführen und so beide für die Hölle sichern.

Doch in Kaplan Jehannes hat sie einen ernstzunehmenden Gegner.

Ein gefährlicher diabolischer Auftrag, der Eva alles abverlangt.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Doris E.M. Bulenda für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Doris E.M. Bulenda gibt es auf ihrer Autorenseite und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Anscheinend war er jetzt endlich gewillt, mir genauere Informationen zu geben: »Dieses Mal geht es um jemanden, den du sehr gut kennst. Eine Tussi, die dir in deinem Erdenleben richtig nahe war und die du noch nie leiden konntest. Die dabei so böse war, dass mir ihre Seele schon seit Jahren zugesprochen war. Rate!«
     Hm, wer konnte das sein? Aus meinem irdischen Leben? Da gab es eigentlich nur eine ... Aber die war doch eine eifrige Kirchgängerin, hatte dauernd nervtötendes, übertrieben frommes Getue am Leibe, zitierte gerne und oft passende und unpassende Bibelsprüche, dazu war sie die Scheinheiligkeit in Person ...
     »Satan, höllische Ungnaden, dabei fällt mir nur die liebe Mathilde ein, meine verhasste Patentante. Sie ist durch und durch böse, das weiß ich, das hat Barti mir schon bei der Beerdigung meiner Mutter erzählt. Der hat sie damals schnell durchschaut. Aber ich weiß nicht, warum du dir ihrer Seele sicher warst? Wenn ich mich recht erinnere, ist diese geizige Kuh jeden Sonntag zur Messe und mindestens viermal im Jahr zur Beichte und zur Kommunion gerannt und so weiter. Wieso konntest du trotzdem Anspruch auf ihre Seele erheben?«
     Satan war jetzt offensichtlich äußerst amüsiert, denn sein markantes Gesicht verzog sich zu einem höhnischen Grinsen. »Kleine Eva-Devliana, du musst noch viel lernen. Erstens hast du natürlich mit der Person recht, es handelt sich um deine Tante Mathilde. Nach außen hin sieht sie fromm aus, nicht wahr? Sie geht dauernd in die Kirche, sie prügelt auch ihre Kinder in die Messe, selbst wenn die keine Lust dazu haben oder sogar, wenn sie krank sind. Sicher beichtet sie regelmäßig und gibt sich vor allen Leuten überaus fromm und gläubig. Aber, Teufelsdame, du weißt auch, dass Geiz eine der sieben Todsünden ist, nicht wahr?«

     Natürlich wusste ich das, alle Todsünden und die Strafen dafür gehörten zum absoluten Grundwissen, das ich in aller Ausführlichkeit hatte lernen müssen. Für uns Teufel war es einfach unser Arbeitsmaterial, wir mussten über diese Dinge gründlich Bescheid wissen. Und natürlich allzeit bereit sein, dieses Wissen anzuwenden. Das teuflische Einmaleins, sozusagen. Also nickte ich nur stumm.
     Satan zögerte wieder einen Augenblick, dann sprach er weiter: »Dein Argument mit der Beichte ist zwar gut, kleines Foltermädchen, aber im Fall der geizigen Mathilda zieht es nicht. Denn deine liebe Patentante hat diese Todsünde nie gebeichtet, geschweige denn bereut. Sie ist überzeugt davon, dass das ihre beste Eigenschaft ist. Sie glaubt, dass Sparsamkeit, wie sie ihren Geiz nennt, eine wahre Zierde ist und ihr eine Menge Pluspunkte bei der Geschäftsleitung oben einbringen wird. Nicht einmal ihr alter Beichtvater konnte sie bisher vom Gegenteil überzeugen. Der hatte zwar in vielen anderen Dingen gewaltigen Einfluss auf sie, aber daran hat er sich die Zähne ausgebissen. Da ließ sie nie mit sich reden.«
     »Ach was? Gut, das klingt plausibel. Kann ich mir vorstellen, dass sie ihren abartigen Geiz über alles liebt, so wie sie ihn hegt und pflegt. Aber behauptest du jetzt etwa, die alte Mathilde ist plötzlich spendabel geworden? Kaum zu glauben ...«
     »Ja, Eva-Devliana, gegen alle höllische Erwartung hat sie sogar letzten Sonntag in der Messe Geld in den Klingelbeutel geworfen.«
     »Wie viel? 20 Cent?«
     »Nein, 10.«
     Satan und ich lachten dröhnend. Das war zwar erst einmal ein echt guter Witz, aber im Grunde hatte er recht. Das konnte man in teuflischen Gefilden natürlich nur als schlechte Nachricht sehen. Dass die supergeizige Mathilde Geld in die Kollekte gegeben hatte, kam einem Wunder gleich. Aber wie und wieso, wie konnte das passieren, rätselte ich im Geiste. Näheres erfuhr ich erst, als der Höllenfürst sein Gelächter beendet hatte und geruhte, mich weiter zu informieren.
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