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Wild! - Der Steinkauz
Verfasser: Annett Stütze (5) und Britta Vorbach (5)
Verlag: moses (10)
VÖ: 10. Juni 2020
Genre: Kinderbuch (6808) und Sachbuch (2983)
Seiten: 96
Themen: Eulen (81), Tiere (891)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 25. August 2020 um 22:50 Uhr (Schulnote 1):
» Einfach ein tolles Konzept

Ich habe bereits das Buch zur Wildkatze aus derselben Reihe rezensiert und war so begeistert, dass ich mir den Steinkauz auch gleich kaufen musste. Die Idee, Kindern (und Erwachsenen) die heimischen Wildtiere auf diese Art näherzubringen, finde ich einfach hervorragend. Das Konzept, dass zunächst durch eine Erzählung eine emotionale Verbindung zu den Tieren aufgebaut wird und dann allerlei Informationen in Sachbuchform kommen, scheint mir eine effiziente Methode zu sein, um Kindern den Wert von Naturschutz – gerade bei uns vor der Haustür – zu vermitteln. Auch hier wird die Erzählung von äußerst gelungenen, fast naturalistischen Zeichnungen begleitet, die kein bisschen langweilig oder billig aussehen, auch wenn sie in Schwarz-Weiß gehalten sind, und auch hier gibt es viele, viele tolle Fotos. Besonders die flauschigen Jungen sind einfach goldig.

Bei der Wildkatze beginnt die Geschichte mit der Aufzucht der Kleinen. Es geht im Wesentlichen um die verzweifelte Suche der Mutter nach einem neuen Zuhause. Hier bekommt man dagegen die Familiengründung von der Balz an mit. Immerhin ziehen beim Steinkauz Männchen und Weibchen die Jungen gemeinsam groß. Doch auch hier wird es dramatisch, überall lauern Gefahren, auch wenn Steinkäuze selbst Jäger sind.

Im Sachbuchteil lernt man z.B. wozu Steinkäuze ihre coole Wendezehe brauchen. Man erfährt, wie ein Tag im Leben eines Steinkauzes aussieht, welche Körperhaltungen was bedeuten, was als Nahrung in Frage kommt, wie der Steinkauz das Jahr verbringt. Ich liebe es, dass der Steinkauz auf seinem „Ausweis“foto genauso bedröppelt guckt wie viele Menschen auf ihrem Perso. Wie schon bei den Wildkatzen lernt man ganz am Ende, welche Gefahren dem Steinkauz von Menschen drohen und was man dagegen tun kann.

Mein einziger Kritikpunkt betrifft folgende Behauptung: „Nur in der deutschen Sprache wird zwischen Eule, Kauz und „Uhu“ unterschieden. In anderen Sprachen gibt es dafür nur ein Wort.“ (S. 43). Bei über 7000 Sprachen auf der Welt sollte man mit solchen Aussagen eher vorsichtig sein. Man muss allerdings auch nicht lange in „exotischen“ Sprachen wühlen, um ein Gegenbeispiel zu finden. Im gar nicht exotischen Russisch wird zumindest zwischen сова, /sová/ ,Eule‘ und филин /fílin/ ,Uhu‘ unterschieden. Was ich wiederum gut finde, ist, dass die wichtigsten Eulenarten wie „Schleiereule“ und „Habichtskauz“ mit kurzen Steckbriefen und Fotos vorgestellt werden. Ich finde es cool, dass ich sie jetzt unterscheiden kann, wenn ich sie in der Wildnis beobachte.

Wenn ich die beiden Bücher über Wildkatze und Steinkauz vergleiche, muss ich sagen, dass mir die Wildkatze doch ein kleines bisschen besser gefällt. Auch wenn ich die beiden Cover nebeneinanderhalte, zieht einen die Katze etwas mehr in den Bann. Dennoch sind beide Bücher erstklassig und vorbehaltlos zu empfehlen!«
  14      0        – geschrieben von Favourite trash - favourite treasure
Kommentar vom 13. Juli 2020 um 23:58 Uhr (Schulnote 1):
» RETTET DEN STEINKAUZ!
Wie schon bei der Wildkatze, so bin ich auch hier beim Thema "Expedition Natur“ in der Reihe WILD! beim Buch über den Steinkauz total begeistert! Es ist tatsächlich eine „eine einzigartige Mischung aus spannender Geschichte und Sachbuch. Was für eine wunderbare Erzählung, was für eine gründliche Recherche von den beiden Autorinnen Annett Stütze & Britta Vorbach.
Aufgeteilt ist dieses unübertreffliche Buch in eine Geschichte über den Steinkauz, sein Leben und Überleben (über einen Zeitraum von November bis Ende August), sowie in ein Sachbuch, wo alles Wissenswerte detailreich dargestellt wird. Es erfolgt eine Sensibilisierung für die Belange des kleinen Eulenvogels in einer besonderen Art und Weise, fesselnd und berührend.

Vieles wurde an Fakten zusammengetragen und die Fragen zur Arterhaltung und zum Naturschutz werden thematisiert. Was benötigen sie und andere Tiere unserer Heimat, um zu leben und zu überleben? Sehr eindringlich wird der brutale, erbarmungslose Kampf um die blanke Existenz dargestellt, der tägliche Kampf ums Futter. Es geht oft nur darum, wer geht als Sieger vom Platz, wer ist der Stärkere, wer hat die meisten Reserven. Da ist es enorm wichtig, dass Lebensräume erhalten bleiben und die Lebensbedingungen stimmen. Einige der Fragen, die ungeheuer bedeutsam für die Erhaltung des Steinkauzes sind, möchte ich herausgreifen.
Wie können wir sie schützen? Welche Maßnahmen müssen ergriffen werden? Was kann der einzelne Mensch tun, egal ob Kind oder Erwachsener?

Gemeinsam mit dem BUND gelang dem Verlag Moses mit dem Autorinnenduo ein pädagogisch wertvolles, reich und wunderschön bebildertes Buch – eine Art Lexikon über den Steinkauz.

Die Illustrationen von Bente Schlick bereichern zusätzlich das Gesamtbild.

Lesealter ab 8 Jahre.

Voller Begeisterung gebe ich fünf von fünf Sternen und meine unbedingte Kauf- und Leseempfehlung für große und kleine Leute!«
  13      0        – geschrieben von hennie
Kommentar vom 24. Juni 2020 um 22:58 Uhr (Schulnote 1):
» Sachlich prägnant

Der Jahresverlauf eines Steinkauzes besteht darin, sich eine Gefährtin zu suchen und mit ihr die Küken groß zu ziehen, so dass sie flügge und selbständig werden können. Eine kleine Geschichte beschreibt diesen Verlauf, Sachinformationen rund um den Steinkauz ergänzen die Erzählung.

Sachlich und kompetent vermittelt dieses Buch alle wichtigen Informationen zum Steinkauz, in leicht verständlicher Form und mit vielen ergänzenden Bildern. Sachlich prägnant stellt das Buch den Steinkauz vor, so dass es als kurzweilige Lektüre für Kinder wie auch für Erwachsene dienen kann. Es ist sehr ansprechend gestaltet und hält, was es verspricht. Das Buch ist in Kooperation mit dem BUND entstanden, der seine Aktivitäten auf zwei Seiten kurz vorstellt, denn das Buch ist so informativ, dass zum Schluss sicherlich die Frage kommt: „Was kann ich tun, um dem Vogel zu helfen?“ Auch darauf erhält der Leser eine kompetente Antwort.

Dieses schöne und informative Buch nimmt man immer wieder gerne in die Hand, deshalb möchte ich es sehr gerne weiter empfehlen und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  7      0        – geschrieben von Gisel
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