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TASCHENBUCH
 
Ein Sommer in Schottland
Verfasser: Mila Summers (33)
Verlag: Eigenverlag (16425)
VÖ: 18. Juni 2020
Genre: Romantische Literatur (20173)
Seiten: 337 (Taschenbuch-Version), 339 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2667), Großväter (127), Inseln (1620), Schicksalsschläge (279), Schottland (554), Sommer (585)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Charts: Einstieg am 26. Juni 2020
Höchste Platzierung (5) am 27. Juni 2020
Zuletzt dabei am 28. Juni 2020
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juni 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Schließ deine Augen, öffne dein Herz und komm mit auf eine humorvolle und romantische Reise ins wunderschöne Schottland!

Timna ist Eventmanagerin und plant die Hochzeit ihrer besten Freundin Lotte auf einer malerischen schottischen Insel. Viel Zeit zum Schwärmen und Träumen bleibt Timna jedoch nicht. Schon am Flughafen macht Uropa Heinrich den beiden Frauen das Leben zur Hölle und auch nach ihrer Landung sorgt der alte Mann für so manche Turbulenzen.
Jamie hat nach einem schweren Schicksalsschlag in der Kindheit nie wieder einen Fuß auf die Isle of Iona gesetzt. Erst als sein bester Freund ihm offenbart, dass er ausgerechnet dort heiraten wird, stellt er sich zähneknirschend den Dämonen seiner Vergangenheit. Doch als Timna seinen Weg kreuzt, bekommt er ein Gefühl für die Magie des schottischen Sommers.
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Blogger (1)     Cover
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Mila Summers für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Mila Summers gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Links und rechts mit jeweils einem Koffer bewaffnet, die Kapuze weit in die Stirn gezogen, steuerte ich den Weg auf Iona Hall zu. Wenn ich mich richtig an die Beschreibung im Netz erinnerte, dann war das Herrenhaus aus dem siebzehnten Jahrhundert ganz einfach zu finden. Man musste eigentlich nur geradeaus laufen und ...
     »Aua!«, schrie ich schmerzerfüllt auf, warf die Koffer zu Boden in den Matsch und legte meine Hand auf die Stirn, wie um nachzuprüfen, ob dort irgendwo Blut an meinen Schläfen hinabrann.
     Was zum Teufel war das bloß gewesen? War ich etwa vom Weg abgekommen und schnurstracks gegen eine Backsteinmauer gelaufen?
     Als mich dann auch noch eine mir unbekannte männliche Stimme aus der Dunkelheit heraus fragte: »Haben Sie sich verletzt?«, erschrak ich so sehr, dass ich zwei Schritte zurückwich, ausrutschte und mich schon im nächsten Moment ebenfalls auf dem Boden im Dreck neben den Koffern wiederfand.
     Plötzlich war ein kehliges Lachen zu hören, das mich schlagartig fuchsteufelswild machte. Was glaubte dieser Typ denn, wer er war? Anstatt mir wieder auf die Beine zu helfen, stand er amüsiert vor mir und machte sich auf meine Kosten lustig. Was für ein Idiot!
     Um mich schnellstmöglich von hier zu verabschieden, zwang ich mich zurück auf die Füße, hievte die beiden Koffer mit Stoffbezug aus dem Matsch, stellte sie wieder hin und zog sie sogleich an dem noch immer herzlich dämlich lachenden Kerl mit dem lässigen Dreitagebart und den verschmitzten dunkelbraunen Augen vorbei in Richtung des Hotels.
     Spätestens wenn ich gebadet, eine Schmerztablette genommen und gegessen hatte, würde ich diesen Vollidioten vergessen haben, redete ich mir ein, als ich meinen Weg unbeirrt weiterging.
     »Haben Sie da nicht etwas vergessen?«, fragte mich eine Stimme in meinem Rücken.
     Nicht nur, dass dieser Typ sich köstlich über mich amüsiert hatte, nein, jetzt mischte er sich auch noch in mein verdammtes Leben ein. Hatte ich ihn darum gebeten? Nein! Würde ich jetzt aus der Haut fahren und ihm die Augen zerkratzen? Nein! Auch wenn ich diese Frage liebend gerne mit einem deutlichen Ja beantwortet hätte.
     Aber nach diesem schrecklichen Tag mit Uropa Heinrich im Gepäck war ich einfach nicht mehr ich selbst. Vermutlich wäre ich in einer ähnlichen Situation ohne meine Vorgeschichte nicht ganz so wütend auf diesen unbekannten Schönling gewesen. Aber gerade im Moment reizte er mich bis ultimo. Allein der Klang seiner Stimme katapultierte mich auf die Palme. Wobei sie sich eigentlich ganz sexy anhörte. Was ich unter normalen Umständen vielleicht sogar bereit gewesen wäre einzugestehen. Aber so ...
     »Falls es Ihnen entgangen sein sollte: Ich habe nur zwei Hände.«
     Abermals stellte ich die beiden Koffer links und rechts neben mir ab, hob meine Arme in die Höhe und winkte sodann mit meinen beiden Händen.
     »Das machen Sie wirklich gut. Bei der nächsten Parade könnten Sie das Handdouble für die Queen spielen«, behauptete der unverschämt gut aussehende Mann mir gegenüber.
     Nun, da wir unsere Positionen verändert hatten, stand er gut sichtbar im Kegel der Straßenlaterne. Vermutlich die einzige auf dieser verlassenen Insel.
     »Bitte, was?«, fragte ich irritiert.
     Zur Antwort erntete ich ein neuerliches Lachen von meinem Gegenüber.
     »Sorry, aber das haben Sie mir jetzt nicht wirklich abgekauft. Oder?«
     Anstatt ihm darauf zu antworten, drehte ich mich wieder um, konzentrierte mich auf den Duft von Lavendel, der mir in wenigen Minuten dampfend im Badezimmer meines Hotelzimmers entgegenwehen würde, und blendete alles und jeden um mich herum aus.
     »Sind Ihnen zufällig drei Personen begegnet? Zwei Frauen Anfang dreißig und ein Greis um die hundert?«
     Wie erstarrt blieb ich an Ort und Stelle stehen.
     »Warum wollen Sie das wissen?«, fragte ich schließlich, ohne mich zu dem Typen umzudrehen.
     »Sind sie Ihnen nun begegnet oder nicht?«, fragte er erneut.
     »Schon möglich«, gab ich mich nebulös.
     Als ich eine Hand auf meinem Oberarm spürte, zuckte ich erschrocken zusammen.
     »Wo sind die drei denn hingelaufen?«
     Auf seiner Stirn hatte sich in der Mitte eine tiefe Furche gebildet. Er sah mich so durchdringend an, dass mir ganz anders zumute wurde. Meine Knie wurden weich und drohten, mir jeden Augenblick den Dienst zu versagen.
     »Zwei davon sind in Richtung Iona Hall gelaufen«, erklärte ich schließlich wahrheitsgetreu, während mein Kopf Puzzleteile zusammensetzte, die mir gar nicht gefielen.
     Woher wusste der Kerl von uns dreien? Das konnte doch nur heißen ...
     »Und die dritte?«
     Noch immer hielt er mich fest in seinem Griff und machte keine Anstalten, mich wieder loslassen zu wollen.
     »Also?«, hakte er nach.
     »Steht vor Ihnen«, gestand ich schließlich.
     »Dann sind Sie also Lotte?« Der Griff löste sich abrupt.
     »Nein, ich bin Timna. Lotte und ihr Urgroßvater sind bereits auf dem Weg ins Hotel.«
     Er atmete erleichtert aus.
     »Ah, das ist gut. Ich dachte schon ...«
     »Was?«, wollte ich wissen, als er sich mitten im Satz unterbrach.
     »Nichts weiter.«
     Dabei konnte ich ihm die Erleichterung darüber, nur die Trauzeugin gegen sich aufgebracht zu haben, deutlich vom Gesicht ablesen. Dieser Jamie und ich würden mit Sicherheit keine Freunde mehr werden. Und ich würde ihn auch nicht als Tischnachbarn bei der Hochzeit akzeptieren. Sobald ich im Hotel angekommen war, würde ich die Sitzpläne checken und ihn so weit von mir wegsetzen, wie es nur ging.
     Nicht einmal meine Freundschaft zu Lotte würde mich dazu bringen, mehr Zeit als nötig mit diesem Idioten zu verbringen.

     »Soll ich den dritten Koffer noch mitnehmen?«
     Jamie deutete auf Uropa Heinrichs Koffer, und ein zaghaftes Schmunzeln breitete sich auf meinen Lippen aus.
     »Ja, bitte!«, flötete ich und zog sodann Lottes und mein Gepäck die Anhöhe hinauf.
     »Was zur Hölle ist da drinnen?«, fluchte Jamie, der mir dicht auf den Fersen war.
     Gut so! Das Blatt begann sich allmählich zu wenden. Denn endlich hatte auch ich etwas zu lachen.
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