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TASCHENBUCH
 
Kommissar Steen ermittelt 6 - Der Tote von Twixlum
Verfasser: Alfred Bekker (144)
Verlag: Klarant (648)
VÖ: 17. Juni 2020
Genre: Kriminalroman (7203)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 157 (Kindle-Version)
Themen: Gräber (127), Kommissare (1870), Mord (5622), Ostfriesland (518)
Reihe: Kommissar Steen ermittelt (6)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juni 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Mörderische Beerdigung. Kommissar Steen ermittelt in seiner alten Heimat.

Ein tödlicher Schuss aus dem Hinterhalt überschattet die Beerdigung des Mannes, den im ostfriesischen Twixlum alle nur den »Kapitän« nannten. Ausgerechnet sein Großneffe und einziger Erbe Tim Saathoff fällt tot in das Grab. Kommissar Steen, der den Kapitän seit seiner Kindheit kannte und bei der Beisetzung anwesend ist, nimmt sofort die Ermittlungen auf. Steen und sein Team von der Kripo Emden müssen in diesem Fall tief in der Vergangenheit graben. Wie gelangte der Kapitän, der auf allen sieben Weltmeeren unterwegs war, zu seinem enormen Reichtum? Ging es bei dem Mord an Tim Saathoff um das Erbe oder um brisante Informationen? Direkt nach der Beisetzung hatte er vor, sich mit einem Privatermittler zu treffen. Offensichtlich wollte jemand dieses Treffen mit aller Macht verhindern ...
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Gröger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Alfred Bekker gibt es auf seiner Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Hab ich doch gesagt. Von früher, als wir hier in Twixlum gewohnt haben. Der war für uns Kinder eine wichtige Persönlichkeit im Dorf ...«
     »Ah ja.«
     »Hat uns mächtig beeindruckt mit seinen Geschichten und so.«
     »Wahrscheinlich alles Seemannsgarn!«
     »Jedenfalls hatte er was zu erzählen.«
     »Muss dich ja wirklich ziemlich beeindruckt haben – wenn du deswegen sogar noch zu seiner Beerdigung kommst!«
     »Das verstehst du nicht, Ihno.«
     »Aber sag mal, die Kinder hier, gingen die nicht immer nach Larrelt zur Schule?«
     »Ich gehörte zu einem der letzten Jahrgänge, die noch hier im Dorf unterrichtet wurden«, sagte Steen.
     Die Frau vor ihnen mit den vom Wind zerzausten Rosen drehte sich erneut um und verdrehte die Augen. Dabei sah sie jetzt Steen tadelnd an und nicht Ihno Purwin. Steen zuckte nur entschuldigend mit den Schultern, so als wollte er sagen: Was kann ich dafür, wenn mich jemand anquatscht?
     Als die Frau sich wieder umgedreht hatte, wollte Ihno Purwin noch mal ansetzen, aber Steen schüttelte den Kopf. Sie konnten sich später unterhalten. Ehre, wem Ehre gebührt, dachte Steen. Und der Mann, den alle im Dorf nur respektvoll den Kapitän genannt hatten, hatte es ganz sicher verdient, dass man auf seiner Beerdigung keinen Zirkus machte, der den Trauernden am Ende stärker in Erinnerung blieb als das Trauergeschehen selbst.
     Aber es sollte anders kommen ...
     Und das lag am Ende weder an Steen noch an Ihno Purwin.

*


Der Sarg war jetzt in der Erde versenkt. Die Sargträger hielten ihre Zylinder in den Händen, und ihre zerknitterten Gesichter sahen so aus, als ob sie auch schon manchen Sturm gesehen hatten. Steen kannte sie alle, auch wenn manche dieser Männer ihn wahrscheinlich nicht wiedererkannten, denn er hatte sich in jetzt Jahrzehnten sicher stärker verändert als sie. Ihre Gesichter erinnerten Steen an die wenigen, aber knorrigen, vom Wind gebeugten und vom Blitz gespaltenen Bäume. Deren Rinde hatte ungefähr dieselbe Beschaffenheit, zumindest was die Profiltiefe anging.
     Der Reihe nach traten jetzt diejenigen an das Grab heran, denen der Kapitän im Leben aus irgendeinem Grund nahege-standen hatte.

     Auch ein Mann mit kantigem Gesicht war darunter.
     Steen kannte ihn nicht.
     Er schätzte den Mann auf dreißig bis vierzig Jahre. Die Haare waren dunkel, aber an manchen Stellen schon leicht grau durchwirkt. Er trug einen vornehmen Kamelhaarmantel und wirkte in seinem ganzen Auftreten irgendwie überhaupt nicht so, als würde er aus der Gegend stammen.
     Er warf Hauke Barthelmes einen Blumenstrauß und etwas Erde hinterher. Als er sich dann umdrehte, tanzte plötzlich ein roter Laserpunkt auf seinem Gesicht. Im nächsten Augenblick war ein Schuss zu hören, der den Mann im Kamelhaarmantel mitten in der Stirn traf. Noch ehe er wie ein gefällter Baum in das Grab hineinfiel, erwischte ihn ein weiterer Schuss in Brusthöhe.
     Ein erschrockenes Raunen ging durch die Trauergemeinde. Jemand schrie vor Entsetzen.
     Andere begannen wie ein aufgescheuchter Hühnerhaufen auseinanderzustieben.
     Steen hatte instinktiv nach seiner Dienstwaffe gegriffen, aber noch ehe er etwas hätte sagen oder rufen können, ergriff bereits Ihno Purwin das Wort.
     Seine Stimme hatte einen dröhnenden Klang, den man ihr gar nicht zutraute, wenn man sich einfach nur freundlich mit ihm unterhielt.
     »Achtung! Hier spricht die Polizei! Legen Sie sich auf den Boden und gehen Sie in Deckung! Bleiben Sie bitte besonnen und bewahren Sie Ruhe!«
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