Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
43.743 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »lydia32«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
TASCHENBUCH
 
Kommissar Steen ermittelt 6 - Der Tote von Twixlum
Verfasser: Alfred Bekker (145)
Verlag: Klarant (648)
VÖ: 17. Juni 2020
Genre: Kriminalroman (7208)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 157 (Kindle-Version)
Themen: Gräber (127), Kommissare (1871), Mord (5627), Ostfriesland (518)
Reihe: Kommissar Steen ermittelt (6)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
noch nicht bewertet
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1,00 (100%)
1
100%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Errechnet auf Basis von 1 Stimme
Entwicklung Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Mörderische Beerdigung. Kommissar Steen ermittelt in seiner alten Heimat.

Ein tödlicher Schuss aus dem Hinterhalt überschattet die Beerdigung des Mannes, den im ostfriesischen Twixlum alle nur den »Kapitän« nannten. Ausgerechnet sein Großneffe und einziger Erbe Tim Saathoff fällt tot in das Grab. Kommissar Steen, der den Kapitän seit seiner Kindheit kannte und bei der Beisetzung anwesend ist, nimmt sofort die Ermittlungen auf. Steen und sein Team von der Kripo Emden müssen in diesem Fall tief in der Vergangenheit graben. Wie gelangte der Kapitän, der auf allen sieben Weltmeeren unterwegs war, zu seinem enormen Reichtum? Ging es bei dem Mord an Tim Saathoff um das Erbe oder um brisante Informationen? Direkt nach der Beisetzung hatte er vor, sich mit einem Privatermittler zu treffen. Offensichtlich wollte jemand dieses Treffen mit aller Macht verhindern ...
Lesermeinungen (2)     Leseprobe     Tags (1)
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei David Gröger vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Alfred Bekker gibt es auf seiner Autorenseite.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Hauke Barthelmes war von allen immer nur ehrfürchtig ›der Kapitän‹ genannt worden. Jetzt trug man ihn zu Grabe.
     Gleich neben der etwas windschief wirkenden kleinen Kirche von Twixlum sollte der Kapitän seine letzte Ruhe finden. Es war ein kalter Tag. Ein eisiger Wind wehte über die Grabsteine und bot gleichzeitig eine Erklärung dafür, warum sich die wenigen, aber sehr knorrigen, pittoresk wirkenden Bäume, die es hier gab, alle in dieselbe Richtung neigten. In dieser Hinsicht glichen sie den Mitgliedern der Trauergemeinde, die ebenfalls diesem Wind auf irgendeine Art und Weise standhalten mussten.
     Kriminalhauptkommissar Ebbo Steen hatte seine Prinz-Heinrich-Mütze gleich im Wagen gelassen, da er schon ahnte, dass er sie sonst nur die ganze Zeit hätte festhalten müssen. Steen trug sein bestes Jackett und einen schwarzen Schlips. Von beidem sah man allerdings nichts, weil er den Reißverschluss seines Bundeswehr-Parkas bis oben hin geschlossen hatte.
     Steen war extra aus Emden in das kleine Twixlum gefahren, um an dieser Trauerfeier teilzunehmen. Und auch wenn der Tod in Gestalt von Ermordeten und Mördern Teil seines Berufs und Alltags war, hatte die Teilnahme an der Beerdigung des Kapitäns einen rein privaten Charakter.
     Steen war etwas zu spät. Aber dass er den Gottesdienst verpasst hatte, empfand er nicht unbedingt als Nachteil.
     Als Steen die Trauergemeinde erreichte, bemerkte er einen guten Bekannten, der ihm grüßend zunickte.
     Das war niemand anderes als Ihno Purwin – bis vor Kurzem noch sein Kollege auf der Polizeidienststelle in Emden.
     »Moin, Ihno«, sagte Steen, während er sich neben ihn stellte. Es war das erste Mal seit langer Zeit, dass er den Kollegen ohne Uniform sah. Das war ein ziemlich ungewöhnlicher Anblick.
     »Moin, Steen. Was machst du denn hier?«, raunte Ihno. Der Wind pfiff so laut und mischte sich mit den salbungsvollen Worten des Pastors und dem Schluchzen einiger Trauergäste zu einem mehr oder minder schauerlichen Chor. Und dieser Chor war laut genug, dass es möglich war, am Rande dieser Trauergesellschaft eine Unterhaltung zu führen, ohne dass man dadurch als Störenfried auffiel.
     »Wegen dem Kapitän bin ich hier«, sagte Steen.
     »Sag bloß, der ist in ein Verbrechen verwickelt!«
     »Nee«, sagte Steen. »Das ist rein privat.«
     »Du kanntest den Kapitän?«
     »Jo.«
     »Wusste ich gar nicht.«
     »Wir haben hier in Twixlum früher für eine Weile gewohnt«, sagte Steen. »Da war ich noch in der Grundschule. Und als ich dann zum Gymnasium kam, bin ich noch eine Weile mit dem Bus nach Emden gefahren, bis wir umgezogen sind.«
     »Die Grundschule ist hier ja schon lange dicht«, sagte Ihno. Er deutete auf ein Gräberfeld, das ungefähr fünfzig Meter entfernt von der Kirche lag. »Da war sie.« Ihno Purwin zuckte mit den Schultern. »Ist halt so wie an vielen Orten: Die Schule wird geschlossen, der Friedhof vergrößert.«
     Eine Frau drehte sich jetzt um und bedachte Ihno mit einem missbilligenden Blick. Sie hielt ein paar Blumen in den Händen, die sie wohl dem Kapitän ins Grab nachwerfen wollte. Allerdings hatten diese Blumen durch den scharfen, eisigen Wind schon fast all ihre Blütenblätter verloren und würden daher wohl in ziemlich gerupfter Form Hauke Barthelmes auf den Weg ins Jenseits begleiten.
     Steen legte seinen Finger an die Lippen, um Ihno Purwin zu bedeuten, dass er leiser sprechen sollte.
     Ihno kam näher an Steen heran und beugte sich zu ihm herüber. »Ich kenne den Kapitän ja aus der Zusammenarbeit in der Heimatstiftung ›Ostfreesland‹ – aber woher kennst du den denn?«
Seite: 1 2
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Leserkanone.de © by LK-Team (2011-2020)  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz