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Mörderisches Mallorca 1 - Toni Morales und die Töchter des Zorns
Verfasser: Elena Bellmar (2)
Verlag: Pendo (110) und Piper (2095)
VÖ: 2. Juni 2020
Genre: Kriminalroman (9023)
Seiten: 320
Themen: Ermittlungen (1511), Geheimnisse (4932), Mallorca (145), Mord (6956), Nonnen (111)
Reihe: Mörderisches Mallorca / Toni Morales (2)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Mörderisches Mallorca 1 - Toni Morales und die Töchter des Zorns« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (5)     Blogger (3)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 10. Juli 2020 um 17:51 Uhr (Schulnote 1):
» Auf Mallorca muss der Chef der Abteilung für Verbrechen am Menschen, gleich mehrere Morde aufklären. Die Umgebung, die Persönlichkeiten der Protagonisten sowie die Tathintergründe sind sehr gut miteinander verbunden und ermutigen den Leser zum "mit ermitteln". Die Kapitel sind mit guten Spannungsbögen miteinander verwoben. Der Schreibstil erinnert an " Cosy-Crrime-Style", ohne langatmig oder bieder zu sein. Gut gemacht!«
  6      0        – geschrieben von JoanStef
 
Kommentar vom 10. Juli 2020 um 13:23 Uhr (Schulnote 1):
» In " Mörderisches Mallorca – Toni Morales und die Töchter des Zorns (Comandante-Toni-Morales-Reihe 1) " kam Antonio Morales mit seiner Frau nach Mallorca, um dort ein ruhigeres Leben zu führen und den Tod seines Halbbruders aufzuklären.
Doch gleich sei erster Tag als Comandante hat einen außergewöhnlichen Fall fpr ihn parat. Eine ältere Nonne wurde Tod aufgefunden kurz nachdem sie mit einer jungen Frau gesprochen hatte. Diese ist spurlos verschwunden und alle fragen sich, was dahinter steckt.
Erst ein zweiter Mord führt Toni auf die richtige Fährte und der Comandante steht mitten in einer schrecklichen Ermittlung die lange zurückführt.
Die Story lässt sich leicht und flüssig lesen, bleibt dabei abwechslungsreich sowie spannungsgeladen. Man wird auf eine teils heftig Zeitreise in der die Kirche und das Regime unter Franco eine wichtige Rolle spielte, mitgenommen.
Man darf mit Toni und seiner Frau Melanie mitfiebern und die verschiedesten Emotionen erleben. Es gab hitzige Diskussionen und manch mitfühlende Momente, bisschen zum schmunzeln, sowie die ein oder andere Träne zu vergießen.
Da ich erfahren wollte, ob Toni erfolgreich seinen Fall abschließen konnte und ob er zum Tod seines Bruders etwas heraus bekam, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen.
Das Buch bekommt von mir eine Lese / Kaufempfehlung und 5 Sterne«
  12      0        – geschrieben von Nisowa
 
Kommentar vom 9. Juli 2020 um 9:14 Uhr:
» Commandante Antonio Morales, der viele Jahre bei Europol gearbeitet hat, ist auf seine Heimatinsel Mallorca zurückgekehrt. Zum einen möchte er den seit zwei Jahren ungelösten Mord an seinem Halbbruder aufklären, zum anderen verspricht er sich von dieser Entscheidung endlich einen ruhigen Arbeitsplatz im Morddezernat und mehr Zeit für seine Frau Melanie, die als Anwältin tätig ist. Dafür nimmt in Kauf, dass seine ehemalige Geliebte Anabel García als seine Chefin bei der Jefatura des Policía Judicial das Sagen hat.

Aber von wegen entspannte Arbeitsbedingungen, Toni Morales täuscht sich gewaltig!

Einen Tag vor seinem offiziellen Dienstantritt wird an der Stadtmauer von Palma eine Frau tot aufgefunden. Die alte, fast neunzigjährige Nonne ist ermordet worden. Dieser Fall entpuppt sich von Anfang an als rätselhaft und mysteriös, stellt sich doch die Frage, wer einen Grund haben sollte, eine katholische Schwester zu töten? Schwester Clara lebte noch nicht lange im Konvent auf Mallorca, hatte kurz vor ihrem Tod gebeichtet und eine falsche Identität angenommen und ist beileibe kein Unschuldslamm gewesen. Zudem scheint ihre Personalakte in Madrid verschwunden. Genauso wie jene Frau, mit der die Nonne kurz vor ihrem Tod eine heftige Auseinandersetzung hatte.

Erst durch ein zweites Mordopfer kristallisieren sich erste Zusammenhänge heraus, und Toni Morales und seine Teamkollegen schlagen ein düsteres und undurchsichtiges Kapital der spanischen Geschichte auf, mit der sich zeitgleich auch seine Frau Mel beschäftigt.


„Toni Morales und die Töchter des Zorns“ von Elena Bellmar ist ein solider Kriminalroman, der sich auf Grund seiner angenehmen Erzählweise sehr gut lesen lässt. Vordergründig beschäftigt er natürlich mit den Todesfällen, zudem spricht er allerdings auch einen erschreckenden Abschnitt der spanischen Vergangenheit an. Diesbezüglich gelingt es der Autorin ausgezeichnet, reale Fakten in ein fiktives Geschehen einzubinden. Mit Fingerspitzengefühl und Anteilnahme greift sie den furchtbaren, von der katholischen Kirche gedeckten und betriebenen Kindesraub in den Jahren von 1939 bis 1975 und sogar bis 2001 auf und bewegt damit nicht nur die Gemüter ihrer Protagonisten. Der vorgenommenen Wertung kann auf jeden Fall gefolgt werden, denn etwas anderes als Ablehnung der dargestellten Praktiken und abstrusen Ereignisse während der Franco-Diktatur kann es in diesem Fall auch nicht geben. So entsteht Verständnis, wenn Betroffene illegale Wege beschreiten, um die Geheimnisse ihrer Existenz aufklären zu können.

Weiterhin beschreibt die auf Mallorca lebende Autorin einige Details der kontrastreichen Gegenden der Insel: Raue Berglandschaft im ungewohnten Kontrast zur flachen Ebene, die atemberaubende Bilder und Blicke in die Täler bieten. Andererseits hätte es im Verlauf der Handlung durchaus noch ein wenig mehr von diesem Flair sein können.

Die Figuren sind indes vielfältig, besitzen Individualität und unterschiedliche Charaktereigenschaften, die insbesondere in Tonis neuem Team bislang lediglich vereinzelt in den Mittelpunkt gerückt werden.

Antonio Morales selbst präsentiert sich als sympathische, zugängliche Persönlichkeit. Er möchte wirklich ein ansprechbarer Vorgesetzter sein, zu dem seine Mitarbeiter bei Problemen kommen können. Für ihn zählen Leistungen und der Zusammenhalt im Team. Darauf legt er auch bei den neuen Kollegen, Catarina Pérez, seine rechte Hand, den manchmal etwas übereifrigen David Zapatero, den werdenden Vater Pedro Sanchez, den ältesten Bruno Martín sowie den jüngsten Manuel Sastre, Wert.

Erfreulich ist Tonis Bemühen um seine Ehefrau und ihr Wohlwollen. Sie begegnen sich auf Augenhöhe. Er liebt sie und ihre kleinen Wortgefechte. Und weil er mehr Zeit mit ihr verbringen und seine Ehe trotz ihrer Großzügigkeit und Nachsicht nicht dem Polizeidienst opfern will, hat er seine stressige Tätigkeit bei Europol in Madrid und Deutschland aufgegeben und Melanie überredet, nach Mallorca zu ziehen.

Mit auf die Baleareninsel ausgewandert ist Schwiegermutter Adelheid, eine Hippiebraut der Siebzigerjahre, die ab und an heimlich Gras raucht und auch sonst nicht auf den Kopf gefallen ist. Vielleicht ein wenig schrullig, hält sie sich nicht immer an die Regeln oder befolgt gar stur die Gesetze. Und dann knallt es gewaltig. Aber Toni schätzt ihre eigenwillige Art insgeheim, und Adelheid ist mit ihrem klugen Kopf und ihrer Empathie eine Bereicherung der Geschichte.

Nicht nur aus diesem Grund steht einer baldigen Reise nach Mallorca nichts im Wege. Denn immerhin will Toni Morales noch den Mord an seinem Bruder aufklären...«
  21      0        – geschrieben von Svanvithe
 
Kommentar vom 6. Juli 2020 um 19:03 Uhr (Schulnote 1):
» Toni Morales hat sich wieder in seinen Heimatort Mallorca versetzen lassen und muss sich da gleich mit einem hochbrisanten Thema beschäftigen, der bereits schon einen Tag vor seinen Dienstantritt beginnt. Er wird an einem Unfall an einer 90 Jährigen Nonne gerufen, der sich dann als Mordfall entpuppt. Bei seinen Nachforschungen mit seinem neuen Team, das er mit seiner sympathischen Art sofort akzeptiert wird und gut zusammen gearbeitet wird , erfährt er das Schwester Beate, einen falschen Namen angenommen hatte und kurz nach ihrer Beichte unter einer mysteriösen Art ums Leben kam.
Herauskommt, das entsetzliche Tabuthema, das man früher Kinder einfach Müttern entwendet hatte und an den meistbietenden kinderlosen Eltern verschachert haben und den Eltern vorgegaukelt haben das ihr Kind oder ihre Kinder verstorben seien und man hat den Eltern oder den Müttern irgendeinen toten Säugling gezeigt. Und das unter dem Schutz der katholischen Kirche, da waren, verlogene Nonnen, Krankenschwestern und auch gekaufte Ärzte sowie betrügerische Bestattungsunternehmen. Und alles gegen bares, Das ist echt erschütternd. Und das wurde natürlich totgeschwiegen. Kein Wunder das irgendwann mal eine Rache kommt.
Als nach dem Todesfall der Nonne noch ein zweiter Todesfall auftritt kommen Zweifel auf und es verdichten sich die Hinweise das es wohl doch mit dem ersten Fall zu tun haben könnte. Dann steckt auch noch seine Schwiegermutter Adelheid in Schwierigkeiten und es wird eng, dann geht es Schlag auf Schlag und Toni und sein Team stoßen auf eine unfassbares grausames Geheimnis das sehr lange gehütet wurde und es existiert hierzu eine Liste auf denen auch sehr hohe Persönlichkeiten zu finden sind und dieses mit äußerster Vorsicht zu behandelt ist. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen, ich habe nur ein klein wenig vermisst etwas von der Insel kennenzulernen vielleicht etwas zu essen ein landestypisches Gericht zum Beispiel.«
  16      0        – geschrieben von Schlafmurmel
Kommentar vom 15. Juni 2020 um 15:17 Uhr (Schulnote 1):
» Einen Tag vor seinem Dienstantritt auf Mallorca wird Antonio Morales schon zu einem mysteriösen Todesfall an der Stadtmauer Palmas gerufen, der sich dann als Mord entpuppt. Die Tote ist eine knapp neunzigjährige Nonne. Doch wer kann ein Interesse daran haben, eine Nonne zu töten? Die Frau, die zuletzt mit Schwester Beate gesprochen hat, ist unauffindbar. Bei seinen Ermittlungen stößt Toni auf Schwierigkeiten. Die Schwester war erst kurz auf Mallorca, ihre Identität ist unbekannt und die Personalakte in Madrid ist nirgendwo aufzufinden. Dann gibt es einen weiteren Mord und Hinweise, dass die Fälle zusammenhängen. Was sie dann zutage fördern bezieht sich auf ein sehr dunkles Kapitel der spanischen Geschichte.
Dieser Mallorca-Krimi hat mich gleich gefangen genommen. Es ist nicht das erste Mal, dass ich über die Machenschaften der Kirche während des Franco-Regimes und auch noch lange danach lese, aber es erschüttert mich jedes Mal aufs Neue.
Der Schreibstil der Autorin ist locker und flüssig zu lesen.
Die Charaktere sind sehr gut und individuell ausgestaltet. Antonio Morales hat sich auf den ruhigeren Posten auf Mallorca versetzen lassen, um mehr Zeit für seine Frau zu haben. Aber sein erster Fall auf der Insel sorgt dafür, dass sowohl er als auch seine Frau Mel, die Anwältin ist, kaum Ruhe haben. Tonis sympathische und offene Art sorgt dafür, dass seine Mitarbeiter ihn sofort akzeptieren und mit ihm an einem Strang ziehen. Sie sind ein eingespieltes Team, aber diese Morde machen es ihnen nicht leicht. Es gibt einige Verdächtige und es dauert, bis die Polizei herausfindet, was hinter allem steckt. Dann sorgt auch noch Tonis Schwiegermutter Adelheid für Aufregung.
Es ist ein spannender Krimi und das Ende ist schlüssig. Es gibt einfach zu viele Menschen, die ein Interesse daran haben, dass nichts an die Öffentlichkeit dringt.
Mir hat dieser Krimi Spaß gemacht und ich freue mich auf weitere Fälle mit Antonio Morales und seinem Team.«
  13      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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