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TASCHENBUCH
 
LightDark 1 - Lichtweg
Verfasser: Tanya Bush (1)
Verlag: Bookmundo Direct (36) und Eigenverlag (16384)
VÖ: 1. Mai 2020
Genre: Fantasy (11573) und Romantische Literatur (20133)
Seiten: 406 (Taschenbuch-Version), 408 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (4074), Internat (316), Mädchen (2443), Mitschüler (264), Verschwinden (1727)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn Du Deine Vergangenheit nicht kennst, wie gut kennst Du Dich dann selbst?

"Wie jeder andere Mensch auch hatte ich an meine frühe Kindheit keinerlei Erinnerung. Das, was ich in den folgenden Jahren erlebt hatte, hatte sich dagegen deutlich tiefer in mein Gedächtnis gebrannt, als es mir lieb war."

Einsamkeit und Angst sind alles, was das Leben der 17jährigen Maira jahrelang geprägt hat. Erst mit dem Einzug in das Internat Angel´s Heart House vor sieben Jahren konnte sie sich endlich von all den schlechten Erinnerungen an ihre Vergangenheit befreien und ein ganz normales Leben führen. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag soll sie dieses Internat jetzt Hals über Kopf und ohne jede Erklärung verlassen. Noch dazu verhalten sich die Internatsleitung Mrs Higgins und ihre beste Freundin Sharon äußerst merkwürdig.
Wie sehr dieser Umzug ihr Leben tatsächlich verändern sollte, hätte Maira sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen ausmalen können.

"Es war, als würde ausgerechnet dieser Wald die Grenze zu meinem neuen, einem vollkommen anderen Leben bilden."

Denn in ihrem neuen Leben wird sie nicht nur immer wieder von ihren alten Dämonen eingeholt, sondern verliebt sich auch Hals über Kopf in ihren Mitschüler Matt. Als der plötzlich verschwindet, weiß Maira kaum noch, wie real die Realität tatsächlich ist.

Als dann noch der verdammt gutaussehende, aber genauso distanzierte Sage auftaucht, herrscht in Mairas Kopf ein heilloses Durcheinander. Sage entfacht nicht nur vollkommen unbekannte Gefühle in ihr, sondern weiht sie auch in ein unglaubliches Geheimnis ihrer Vergangenheit ein. Maira muss sich unweigerlich die Frage stellen, wie nah Gut und Böse beieinander liegen. Denn auch Sage scheint ein dunkles Geheimnis zu haben, das er mit allen Mitteln zu schützen versucht.

"Wie viel weiß ich wirklich über mich selbst? Spannend, emotional, überraschend - Lichtweg ist der prickelnde Auftakt der LightDark-Dilogie."
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Tanya Bush für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Tanya Bush gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Mir reicht´s!«, brüllte ich. Ohne ihn eines weiteren Blickes zu würdigen, ging ich an ihm vorbei. Ich würde das Auto schon ohne ihn wiederfinden. Irgendwann.
     »Maira, bleib stehen!«
     Auch auf diesen Kommandoton hatte ich keine Lust mehr. Wutentbrannt stapfte ich durch das hohe Gras, als er urplötzlich vor mir stand. Wow, als Cor war man anscheinend schneller als Superman!
     Sage fasste mich an den Handgelenken. Er sah mich direkt an. Oh Mann, diese Augen. Ich blinzelte, um einigermaßen gesprächsbereit zu sein.
     »Es tut mir leid«, murmelte Sage. »Es ist nicht so einfach, wenn jemand noch gar keine Erfahrung mit den Cor-Kräften hat. Für dich nicht, für mich aber auch nicht. Wir müssen uns langsam herantasten. Und einen Auslöser finden, der deine Kräfte freisetzt. Noch eine Übung«, bat er.
     Ich nickte seufzend. Nebeneinander gingen wir die wenigen Meter, die ich geschafft hatte, wieder zurück.
     »So, nochmal«, meinte Sage. »Hinstellen, Augen schließen, konzentrieren.«
     Ich tat, was er mir gesagt hatte. Doch auch jetzt spürte ich absolut nichts. Plötzlich stand er direkt hinter mir. Ich erwartete eine erneute Attacke, doch er nahm behutsam von hinten meine Hände. Mein Herzschlag setzte einen Moment aus, um dann mit Vollgas weiter zu rasen. Ich spürte seinen Atem an meinem Ohr und in meinem Nacken. Eine kribbelnde Gänsehaut zog über meinen Körper.
     »Konzentrier dich«, flüsterte er. »Sammle deine gesamte Energie mit deinem Herzschlag.«
     So, wie mein Herz gerade schlug, hätte ich die ganzen verdammten Staaten mit Energie versorgen können. Doch Sage blieb, wo er war. Mit einem Mal fühlte sich alles leicht an. Es erinnerte mich an dieses Gefühl, wenn man vom Wachsein langsam in den Schlaf glitt. Meine Handflächen kribbelten, als würde Strom hindurchfließen. Ich glaubte sogar ein leises Knistern zu hören.
     »Na, also«, raunte Sage mir jetzt ins Ohr. »Es wäre allerdings einfacher, wenn du deinen Puls in den Griff bekommen würdest«, fügte er grinsend hinzu. Ich spürte, wie mir die Hitze ins Gesicht stieg. Dieser Kerl konnte selbst das kleinste Erfolgserlebnis innerhalb von Sekunden zerstören.

Auf dem Weg nach Hause musste ich höllisch aufpassen, um nicht schon im Auto einzuschlafen. Ich fühlte mich, als hätte ich einen Marathon hinter mich gebracht. Sage und ich sprachen während der gesamten Fahrt kein Wort miteinander. »Bis morgen«, murmelte ich müde, als Sage sein Auto vor unserem Haus hielt. Statt einer Antwort nickte er lediglich, bevor ich mich beeilte, aus dem Wagen zu kommen.
     Durch das Küchenfenster konnte ich sehen, dass im Wohnzimmer noch Licht brannte. Diane und Toni hatten also auf mich gewartet. Ich hatte viel eher wieder Zuhause sein wollen. Durch den langen Weg war es spät geworden. Leise schloss ich die Haustür auf und huschte durch den Flur.
     »Ich bin wieder da«, raunte ich in Richtung Wohnzimmer, wo meine Pflegeeltern auf dem Sofa vor dem Fernseher saßen. Diane warf einen vielsagenden Blick auf die Uhr über dem Kamin.
     »Ich gehe direkt ins Bett. Morgen ist ja wieder Schule«, murmelte ich und eilte in Richtung Treppe.
     »Maira?« Das war Tonis Stimme. Ich seufzte, bevor ich zurück ins Wohnzimmer schlich.
     »Ja?«
     »Ist alles in Ordnung bei dir?«
     »Ja, alles bestens, warum?«, entgegnete ich misstrauisch. Nun drehte Toni sich in meine Richtung und sah mich direkt an.
     »Bist du dir sicher? Du bist so ... anders in letzter Zeit.«
     Dass den beiden aufgefallen war, dass sich etwas verändert hatte, beunruhigte mich. »Inwiefern?«, fragte ich. Ich hatte Mühe, nicht in Panik zu verfallen und versuchte mich angestrengt an einem ahnungslos wirkenden Gesichtsausdruck.
     »Du wirkst so ... durcheinander«, meinte Diane. »Unkonzentriert. Plötzlich steht ein Junge vor unserer Tür, den du uns nicht einmal vorstellst. Und du hältst dich nicht mehr an Absprachen. Das kennen wir überhaupt nicht von dir.«
     Betreten sah ich auf den Boden. »Tut mir leid«, sagte ich leise. »Es ist einfach unglaublich viel los im Moment. Die Prüfungen. Und dann die Sache mit Matt ... «.
     Diane stand vom Sofa auf. Sie blieb vor mir stehen und drückte mir liebevoll die Hände. »Du vermisst ihn, nicht wahr?« Ich nickte. Diane nahm mich in den Arm. »Dann solltest du ihm das sagen«, flüsterte sie mir ins Ohr.
     Ich versuchte mich an einem halbwegs aufrichtig erscheinenden Lächeln. Ich wollte ihr nicht sagen, wie seltsam Matt sich verhalten hatte. Ihr netter, gutaussehender, humorvoller, perfekter Matt. Wenn ich ehrlich war, hatte ich ihn bisher auch so gesehen. Ich wusste, dass sie sich wünschte, dass da mehr zwischen uns war. Genauso, wie ich es mir vor wenigen Tagen noch gewünscht hatte. Doch zwischen uns war ein merkwürdiger Graben entstanden. Ja, irgendetwas hatte sich verändert. Ich wollte mir einreden, dass das Auftauchen dieser Träume unsere Beziehung verändert hatte. Dass ich Matt mit meinem Verhalten überfordert hatte. Doch insgeheim wusste, dass sich mein ganzes Leben verändert hatte, als Sage auf der Bildfläche erschienen war.
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