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LightDark 1 - Lichtweg
Verfasser: Tanya Bush (1)
Verlag: Eigenverlag (16381)
VÖ: 1. Mai 2020
Genre: Fantasy (11569) und Romantische Literatur (20130)
Seiten: 317
Themen: Geheimnisse (4073), Internat (316), Mädchen (2442), Mitschüler (264), Verschwinden (1727)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn Du Deine Vergangenheit nicht kennst, wie gut kennst Du Dich dann selbst?

"Wie jeder andere Mensch auch hatte ich an meine frühe Kindheit keinerlei Erinnerung. Das, was ich in den folgenden Jahren erlebt hatte, hatte sich dagegen deutlich tiefer in mein Gedächtnis gebrannt, als es mir lieb war."

Einsamkeit und Angst sind alles, was das Leben der 17jährigen Maira jahrelang geprägt hat. Erst mit dem Einzug in das Internat Angel´s Heart House vor sieben Jahren konnte sie sich endlich von all den schlechten Erinnerungen an ihre Vergangenheit befreien und ein ganz normales Leben führen. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag soll sie dieses Internat jetzt Hals über Kopf und ohne jede Erklärung verlassen. Noch dazu verhalten sich die Internatsleitung Mrs Higgins und ihre beste Freundin Sharon äußerst merkwürdig.
Wie sehr dieser Umzug ihr Leben tatsächlich verändern sollte, hätte Maira sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen ausmalen können.

"Es war, als würde ausgerechnet dieser Wald die Grenze zu meinem neuen, einem vollkommen anderen Leben bilden."

Denn in ihrem neuen Leben wird sie nicht nur immer wieder von ihren alten Dämonen eingeholt, sondern verliebt sich auch Hals über Kopf in ihren Mitschüler Matt. Als der plötzlich verschwindet, weiß Maira kaum noch, wie real die Realität tatsächlich ist.

Als dann noch der verdammt gutaussehende, aber genauso distanzierte Sage auftaucht, herrscht in Mairas Kopf ein heilloses Durcheinander. Sage entfacht nicht nur vollkommen unbekannte Gefühle in ihr, sondern weiht sie auch in ein unglaubliches Geheimnis ihrer Vergangenheit ein. Maira muss sich unweigerlich die Frage stellen, wie nah Gut und Böse beieinander liegen. Denn auch Sage scheint ein dunkles Geheimnis zu haben, das er mit allen Mitteln zu schützen versucht.

"Wie viel weiß ich wirklich über mich selbst? Spannend, emotional, überraschend - Lichtweg ist der prickelnde Auftakt der LightDark-Dilogie."
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Tanya Bush für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Tanya Bush gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Der ist ja ein absoluter Jackpot! Hast du ein Glück«, raunte sie mir zu.
     »Julie, wir ... «, begann ich. Doch sie wackelte nur bedeutungsvoll mit den Augenbrauen und nickte wissend. Dann flitzte sie um die Ecke zu ihrem Schließfach.

Am Nachmittag hatte ich es mir gerade mit dem Tablet auf dem Schoß auf meinem Bett gemütlich gemacht, als es an der Tür klingelte. Wenige Augenblicke später hörte ich, wie Diane die ersten Stufen zu mir heraufstieg.
     »Maira?!« Dieser Ton verhieß nichts Gutes. Ich konnte mich allerdings nicht daran erinnern, in den vergangenen Tagen etwas ausgefressen zu haben.
      »Ja?«, antwortete ich zögerlich.
     »Da steht ein junger Mann vor der Tür! Er will zu dir!« Die Tonlage in Dianes Stimme verriet mir, dass es nicht Matt war, der da draußen auf mich wartete. In diesem Fall hätte sich die Stimme meiner Pflegemutter vor Freude überschlagen. Unzählige Male hatten die beiden bereits eine geschlagene halbe Stunde im Wohnzimmer gesessen und einen Kaffee getrunken, bevor einer von ihnen daran gedacht hatte, mir Bescheid zu sagen. Wenn ich es nicht sogar zufällig auf dem Weg in die Küche selbst bemerkte. Aber Matt war noch immer in Kanada. Das konnte nur heißen ... oh nein.
     »Sag ihm, ich bin beschäftigt!«, rief ich in Richtung meiner Pflegemutter. Die kam jetzt die restlichen Stufen hinauf und stand im nächsten Moment in meiner Zimmertür.
     »Das sagst du ihm schön selbst.« Diane musterte mich misstrauisch. Ich seufzte und schälte mich aus meiner Bettdecke. Fieberhaft überlegte ich, wie ich Sage am schnellsten wieder loswerden konnte.
     »Wer ist das?«, fragte sie, nachdem ich mich im Türrahmen an ihr vorbeigezwängt hatte.
     »Ein neuer Mitschüler«, murmelte ich mit zusammengepressten Zähnen. »Wir wollen zusammen lernen.«
     »Ein neuer Mitschüler?« Sie hob skeptisch die Augenbrauen. »So kurz vor dem Ende des Schuljahres?«
     »Ja, ich finde es auch seltsam. Aber ist wohl eine Familiensache«, entgegnete ich schulterzuckend. Kurz bevor ich das Ende der Treppe erreicht hatte, hielt Diane mich zurück.
     »Maira, was ist mit Matt? Ich dachte ihr beiden ... « Ihre Stimme stockte.
     Ich lächelte traurig. »Matt ist in Kanada. Er sagt, er hat familiäre Probleme. Er wird noch eine Weile weg sein. Und nein, Matt und ich sind nicht zusammen. Und wir werden es auch niemals sein, Diane.«
     Meine Pflegemutter kam langsam die Treppe herunter. Sie blickte mich entschuldigend an. »Tut mir leid«, murmelte sie und räusperte sich. »Ich wollte nicht so neugierig sein. Das ist eben das erste Mal, dass plötzlich ein Junge für eines meiner Mädchen vor der Tür steht. Wenn es bei Zoe erst einmal soweit ist ... ich möchte gar nicht daran denken. Sie ist so anders als du. Ich weiß ja, dass ich mich auf dich verlassen kann.«
     Bei ihren Worten – eines meiner Mädchen - wurde mir ganz warm ums Herz. Diane schenkte mir ein warmherziges Lächeln und ich erwiderte es.
     »So, und jetzt geh zu dem hübschen Jungen da draußen«, befahl sie augenzwinkernd.

Der hübsche Junge hatte sich im Vorgarten kurzerhand auf die alte, grün gestrichene Holzbank gesetzt, die unter dem Küchenfenster stand.
     »Was willst du?«, zischte ich. Dabei versuchte ich nicht einmal, den genervten Unterton in meiner Stimme zu verstecken. Sage hatte die Augen geschlossen und den Kopf in den Nacken gelegt, um sich die Sonne ins Gesicht scheinen zu lassen.
     »Also weißt du«, murmelte er. »Erst lässt du mich eine Ewigkeit hier draußen warten, und dann bekomme ich so eine Begrüßung? Das ist nicht besonders höflich, Maira.«
     »Einfach unangemeldet bei jemandem vor der Tür aufzutauchen, ist auch nicht besonders höflich«, meckerte ich. »Also, was willst du, Sage?«
     »Ich habe dir doch gesagt, dass wir trainieren«, entgegnete er, immer noch mit geschlossenen Augen.
     »Was, jetzt?«, stöhnte ich. »Ich dachte, jetzt nicht!«
     »Ich habe nur heute Morgen gesagt - jetzt nicht«, meinte Sage. Endlich sah er mich an. »Also los, mach dich fertig.«
     »Hör auf, mich herumzukommandieren«, zischte ich.
     Ehe ich mich versah, stand er nur wenige Zentimeter vor mir. Da er wenigstens einen ganzen Kopf größer war als ich, musste er sich ein Stück hinunterbeugen, um mir direkt in die Augen sehen zu können. Das leuchtende Blau seiner Augen fesselte mich sofort. Ich spürte seinen warmen Atem auf meinen Lippen und atmete tief seinen Geruch ein. Er roch nach dem ersten warmen Tag im Frühling. Nach Sonne auf der Haut und frisch geschnittenem Gras. Von meinem Nacken ausgehend lief mir ein warmer Schauer über den Körper.
     »Mach. Dich. Fertig«, raunte er in einem Tonfall, der keine Widerrede duldete. Wie ferngesteuert stolperte ich rückwärts durch die Haustür. Mechanisch zog ich meine Sweatjacke und die Sneakers an. Was zum Teufel hatte er mit mir gemacht?
     »Ich bin nochmal weg«, rief ich ins Wohnzimmer, wo Diane mit Dylan und Jake auf dem Sofa saß und Karten spielte. Meine Pflegemutter sah mich über die Schulter hinweg an.
     »Komm nicht zu spät wieder«, bat sie mich. Trotz unseres Gesprächs von vorhin schien sie noch immer nicht ganz beruhigt.
     »Ja, mache ich«, versprach ich, ehe ich die Tür hinter mir ins Schloss zog.

»Wo fahren wir denn hin?«, wollte ich wissen, nachdem ich neben Sage auf den Beifahrersitz gerutscht war. Wir ließen gerade den Ortsausgang von Cayden hinter uns.
     »Zu einem Ort, an dem wir ungestört trainieren können«, erwiderte er und blickte weiter auf die Straße.
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