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LightDark 1 - Lichtweg
Verfasser: Tanya Bush (1)
Verlag: Bookmundo Direct (37) und Eigenverlag (16439)
VÖ: 1. Mai 2020
Genre: Fantasy (11607) und Romantische Literatur (20203)
Seiten: 406 (Taschenbuch-Version), 408 (Taschenbuch-Version Nr. 2), 317 (Kindle-Version)
Themen: Geheimnisse (4085), Internat (316), Mädchen (2445), Mitschüler (264), Verschwinden (1734)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Wenn Du Deine Vergangenheit nicht kennst, wie gut kennst Du Dich dann selbst?

"Wie jeder andere Mensch auch hatte ich an meine frühe Kindheit keinerlei Erinnerung. Das, was ich in den folgenden Jahren erlebt hatte, hatte sich dagegen deutlich tiefer in mein Gedächtnis gebrannt, als es mir lieb war."

Einsamkeit und Angst sind alles, was das Leben der 17jährigen Maira jahrelang geprägt hat. Erst mit dem Einzug in das Internat Angel´s Heart House vor sieben Jahren konnte sie sich endlich von all den schlechten Erinnerungen an ihre Vergangenheit befreien und ein ganz normales Leben führen. Ausgerechnet an ihrem Geburtstag soll sie dieses Internat jetzt Hals über Kopf und ohne jede Erklärung verlassen. Noch dazu verhalten sich die Internatsleitung Mrs Higgins und ihre beste Freundin Sharon äußerst merkwürdig.
Wie sehr dieser Umzug ihr Leben tatsächlich verändern sollte, hätte Maira sich nicht einmal in ihren kühnsten Träumen ausmalen können.

"Es war, als würde ausgerechnet dieser Wald die Grenze zu meinem neuen, einem vollkommen anderen Leben bilden."

Denn in ihrem neuen Leben wird sie nicht nur immer wieder von ihren alten Dämonen eingeholt, sondern verliebt sich auch Hals über Kopf in ihren Mitschüler Matt. Als der plötzlich verschwindet, weiß Maira kaum noch, wie real die Realität tatsächlich ist.

Als dann noch der verdammt gutaussehende, aber genauso distanzierte Sage auftaucht, herrscht in Mairas Kopf ein heilloses Durcheinander. Sage entfacht nicht nur vollkommen unbekannte Gefühle in ihr, sondern weiht sie auch in ein unglaubliches Geheimnis ihrer Vergangenheit ein. Maira muss sich unweigerlich die Frage stellen, wie nah Gut und Böse beieinander liegen. Denn auch Sage scheint ein dunkles Geheimnis zu haben, das er mit allen Mitteln zu schützen versucht.

"Wie viel weiß ich wirklich über mich selbst? Spannend, emotional, überraschend - Lichtweg ist der prickelnde Auftakt der LightDark-Dilogie."
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Tanya Bush für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Tanya Bush gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter, bei Facebook und bei Instagram.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Sage hätte mich ebenso gut nach Hause bringen können. Nach dem, was ich am Morgen erfahren hatte, war an Konzentration auf den Unterricht überhaupt nicht zu denken. Allerdings war Julies Blick, als ich zwei Stunden zu spät mit ihm gemeinsam durch die Tür kam, unbezahlbar. Einen Moment befürchtete ich, dass sich ihr Kiefergelenk vollständig aushängen und ihre Augen ihre angestammten Plätze verlassen würden. Sie war nicht einmal dazu fähig, einen zweideutigen Kommentar abzulassen.
     »Es ist nicht das, wonach es aussieht«, murmelte ich, als ich mich neben sie auf meinen Platz fallen ließ. »Wirklich, Julie. Wir haben nur geredet.« Ich wusste, dass sie mir das nicht ohne Weiteres abnehmen würde. Ganz sicher konnte ich mir allerdings nicht sein. Meine beste Freundin schien in eine Art Schockstarre gefallen zu sein. Nach einer gefühlten Ewigkeit wandte sie endlich ihren bohrenden Blick von mir ab. Dafür merkte ich, wie Sage mich nun beobachtete. Ich ließ mich seufzend in meinen Stuhl zurücksinken und hoffte, dass der Tag schnell vorbeigehen würde.

In der Mittagspause herrschte betretenes Schweigen zwischen Julie und mir. Sie wusste anscheinend nicht, wie sie ein Gespräch beginnen sollte. Die offensichtliche Neugier, warum ich mit dem Neuen zu spät zum Unterricht gekommen war, platzte geradezu aus ihr heraus. Ich für meinen Teil, war mit meinen Gedanken ganz woanders.
     Ich sollte also eine Art Engel sein. Und Fähigkeiten haben, die andere, normale Menschen, nicht hatten. War es tatsächlich möglich, dass ich Jake geheilt hatte? Der Umstand, dass ich laut Sages Aussage eines Tages kämpfen, und dabei vielleicht sogar sterben würde, wollte mir nicht aus dem Kopf gehen. Die Erlebnisse der letzten Tage hatten mir gezeigt, dass es im Leben Dinge gab, die ich früher nicht für möglich gehalten hätte. Aber so genau hatte ich es nicht wissen wollen.
     Und Mrs Higgins ... sie hatte mich sieben Jahre lang belogen. Hatte mir verschwiegen, wer ich wirklich war. Was ich war. Welchen Grund hatte sie gehabt, meine Fähigkeiten, welche das auch immer sein mochten, zu blockieren? Natürlich musste ich zugeben, dass ich bisher sehr gut ohne sie ausgekommen war. Schon jetzt beschlich mich das ungute Gefühl, dass sie mir nichts als Ärger einbringen würden. Ich nahm an, dass mein Leben ohne dieses Wissen deutlich ruhiger verlaufen würde. Trotzdem hatte ich ein Recht darauf, zu erfahren, wer ich war.

»Hallo, ich bin Sage«, hörte ich plötzlich eine Stimme neben mir.
     »Ich weiß«, brummte ich mürrisch. Als hätten wir heute nicht schon mehr Zeit als nötig miteinander verbracht, ruinierte er mir jetzt auch noch meine Mittagspause.
     »Mit dir rede ich auch gar nicht«, konterte er. Ich sah auf und blickte direkt in seine Meeres-Augen. Um seine Mundwinkel zuckte es verräterisch.
     Irritiert schaute ich mich um. Meine Gedanken hatten mich dermaßen abgelenkt, dass ich gar nicht mitbekommen hatte, dass Julie und ich uns inzwischen an einen freien Tisch gesetzt hatten.
     Julie, der Sage jetzt zur Begrüßung die Hand entgegenstreckte, starrte unserem unerwarteten Besucher wie hypnotisiert ins Gesicht. Diese Augen würden nun auch sie bis in den Schlaf verfolgen, dachte ich grinsend.
     »Ju ... Julie, ich ...«, stammelte sie.
     Ich unterdrückte ein Kichern. Meine beste Freundin war zeitweise ein wirklich hilfloses Opfer ihrer Hormone. Jemand mit dem Aussehen von Sage war in solchen Momenten natürlich der absolute Super-GAU.
     Er nickte kurz und ließ sich neben mir auf den Stuhl fallen. »Maira und ich haben uns gerade angefreundet«, erklärte er Julie, deren Augen wie bei einem Tennis-Match zwischen uns hin- und hersprangen.
     »Angefreundet würde ich nicht sagen«, murmelte ich. »Es ist eher eine Art Zwangsehe.«
     »Hätte dich schlimmer treffen können«, meinte Julie, deren Gehirn offensichtlich langsam wieder seine Tätigkeit aufnahm.
     Sage räusperte sich. »Wir haben einige wichtige Kurse zusammen. Da ich ja mitten ins Schuljahr platze, muss mich jemand auf den Stand der Dinge bringen. Dafür hat Maira sich netterweise angeboten.«
     Ich starrte ihn mit hochgezogenen Augenbrauen von der Seite an. Er log wie gedruckt. Allerdings erklärte seine Ausrede nicht, warum wir zu spät zum Unterricht gekommen waren. Julie fiel dies offensichtlich nicht auf. Dem Anschein nach war ihre Gehirntätigkeit doch noch nicht vollkommen wiederhergestellt.
     »Mitten im Schuljahr ist gut«, meinte sie und steckte sich ein Stück Gurke von ihrem Salatteller in den Mund. »Das Schuljahr ist bald zu Ende.«
     Sage zuckte unbeeindruckt mit den Schultern. »Hat sich einfach so ergeben«, meinte er. »Familiäre Gründe.« Er sah mich bedeutungsvoll an.
     Das war also die Art, wie wir Dinge erklärten. Offenbar dachte er, ich wäre so blöd, öffentlich heraus zu posaunen, dass ich zaubern konnte. Oder was auch immer ich konnte.
     »Woher kommst du denn?« Jetzt war Julies Neugier endgültig geweckt. Ich schob meinen Teller zur Seite. Mir war der Hunger gründlich vergangen.
     »Europa«, antwortete Sage und biss in seinen Schokoriegel.
     »Wie du, Maira!«, rief meine Freundin. Sie rutschte aufgeregt auf ihrem Stuhl hin und her. »Das ist ja ein Zufall!«
     »Ja, was für ein Zufall«, murmelte ich und schob nervös meine Kaffeetasse von links nach rechts.
     Die gesamte Pause über redeten Sage und Julie über dies und das. Sage konnte anscheinend ein echter Gentleman sein. Er stellte Julie unzählige Fragen über ihre Familie und darüber, was sie in ihrer Freizeit gerne tat. Am Ende der Pause glühten ihre Wangen.
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