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Belmonte
Verfasser: Antonia Riepp (1)
Verlag: Piper (1773)
VÖ: 2. Juni 2020
Genre: Familienepos (353)
Seiten: 496 (Broschierte Version), 493 (Kindle-Version)
Themen: Allgäu (62), Dorf (844), Erbschaft (440), Italien (542), Kloster (250), Lebensbeichte (2)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Juni 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Belmonte« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Projekt 10     Blogger (1)     Tags (1)     Cover
PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
In den vergangenen beiden Wochen hat sich der Roman »Belmonte« in der Paperback-Bestsellerliste des Spiegels breitgemacht, weswegen wir uns dazu entschlossen haben, ihn zum Teil unseres »Projektes 10« werden zu lassen. Dies bedeutet, dass mehrere Mitarbeiter und Helfer unserer Webseite - in diesem Fall vier - gemeinsam die ersten zehn Seiten (bzw. in diesem Fall haben wir das erste Kapitel genommen) gelesen haben, um hinterher zu entscheiden, ob sie anhand dieses Einstieges den vollständigen Roman lesen würden.

Das Buch

»Belmonte« ist ein Roman, den die vor allem für ihre Kriminalromane bekannte Autorin Susanne Mischke unter ihrem neuen Pseudonym »Antonia Riepp« verfasst hat. Die deutsch-italienische Familiensaga wurde zu Beginn des Monats im Piper Verlag veröffentlicht. Das Buch hat einen Umfang von 496 Seiten und kann zum Preis von fünfzehn Euro erworben werden. In der E-Book-Ausgabe ist das Buch zwei Euro günstiger, Christiane Marx hat eine ungekürzte Hörbuchversion eingelesen. Diese hat eine Spielzeit von satten 15:31 Stunden.

Das Buch erzählt die Geschichte von Simona, eines italienisch-deutschen Gastarbeiterkindes der dritten Generation. Sie erbt nach dem Tod ihrer Oma deren Elternhaus in Italien und begibt sich deshalb in das Dörfchen Belmonte, von dem sie bis dahin noch gar nichts wusste. In dem kleinen Ort scheint die Zeit stehengeblieben zu sein. Durch alte Kassetten hört Simona die Lebensbeichte ihrer Oma und folgt anschließend den Spuren ihrer Vorfahren. Ihr Weg führt sie über ein altes Kloster zu einem einst prächtigen Gutshof und schlussendlich hin zu einer erschreckenden Wahrheit.

Die ersten zehn Seiten

Das erste Kapitel von Antonia Riepps Buch führt die Leserschaft in das Italien des Jahres 1944, wo man den jungen Frauen Teresa und Marta begegnet, die sich aus ihrem Dorf davonschleichen, weil sie sich in ein Lager von Partisanen begeben möchten. Dort treffen sie auf Cesare, mit dem Teresa augenscheinlich verbandelt ist. Durch die Gespräche, die die beiden Frauen untereinander und mit Cesares Leuten führen, wird den Leserinnen und Lesern die politische Grundsituation in Italien erläutert, ebenso einige persönliche Verluste, die die Charaktere erlitten haben. Nach einer Weile machen sich Teresa und Marta wieder auf den Rückweg, sie kommen aber offensichtlich nicht zu Hause an, da ein Geländewagen auf sie zuhält, Schüsse ertönen und eine deutsche Stimme sie dazu auffordert, sofort stehenzubleiben.

Fazit

Vorangeschickt sei schon mal, dass zwei unserer Mitarbeiterinnen sich entschlossen haben, das Buch zu lesen. Dies liegt vor allem an der interessant klingenden Buchbeschreibung, an dem bisher erzielten Erfolg und auch an der Tatsache, dass das Werk in Rezensionen, die man zum jetzigen Zeitpunkt schon lesen kann, sehr gut abschneidet. Hätten die vier Teilnehmer an unserem »Projekt 10« hingegen in einer Buchhandlung gesessen und das erste Kapitel angelesen, ohne darüber hinaus schon mehr über das Buch gewusst zu haben, dann wäre die Entscheidung eher anders ausgefallen. Dass die Geschichte mit Charakteren beginnt, von denen man vorab noch gar nicht wissen kann, wie diese mit der Buchbeschreibung zusammenpassen, ist dabei natürlich kein Problem. Das Problem ist stattdessen, dass das Buch ganz schön gemächlich beginnt. Nun ist eine solche Familiensaga natürlich kein Werk, bei dem man mit einem großen Knall direkt zu Beginn rechnet, doch die hier präsentierte Mischung aus Unterhaltungen über Lippenstifte auf der einen, versteckten Widerständlern auf der anderen Seite, verfehlt zunächst etwas seine Wirkung. Auch dass sich die jungen Damen mal eben ohne weiteres in eine Höhle der Resistenza schleichen können, trägt dazu bei: Das wirkt alles ziemlich unbedrohlich. Dass den beiden Frauen am Ende aufgelauert wird, sorgt dafür, dass das Kapitel wenigstens noch haarscharf die Kurve kriegt, denn der kleine Zwischen-Cliffhanger ist der erste wirklich spannende Augenblick. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Einstieg in das Buch dient über weite Strecken einfach nur informativen Zwecken und nicht dazu, den Leser schon mal zu fesseln und Spannung für den Fortlauf der Geschichte aufzubauen. Das erschein uns zu wenig. Da aber alle anderen Vorzeichen und das, was man über das Buch online erfahren kann, wirklich vielversprechend klingen, werden unsere Helferinnen Birgit Haase und Stephanie Gruber den Roman lesen, so dass wir euch demnächst eine Rezension präsentieren können.
– geschrieben am 22. Juni 2020
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