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Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht
Verfasser: Anne Stern (2)
Verlag: Rowohlt (1599)
VÖ: 1. Juni 2020
Genre: Historischer Roman (4525) und Kriminalroman (7704)
Seiten: 400
Themen: Berlin (1106), Hebammen (52), Kommissare (2043), Leichen (2127), Unfälle (1137), Weimarer Republik (54), Zwanziger Jahre (267)
Reihe: Fräulein Gold / Die Hebamme von Berlin (2)
Charts: Einstieg am 5. Juli 2020
Höchste Platzierung (3) am 12. Juli 2020
Zuletzt dabei am 29. Juli 2020
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 10)
9 × Spiegel Paperback Top 20 (Max: 8)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
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21mal in den Tagescharts platziert
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Errechnet auf Basis von 241 Stimmen
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (8)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Blogger (3)     Tags (4)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Nachdem wir vor einigen Tagen als Team den Einstieg in das Buch »Schatten und Licht« gemeinsam gelesen und in unserem »Projekt 10« thematisiert hatten, möchten wir euch nicht vorenthalten, was wir von dem kompletten Auftaktband zur Reihe über das »Fräulein Gold« halten. Die Saga über die Berliner Hebamme hat vor wenigen Wochen im Rowohlt Verlag Polaris ihren Anfang genommen und wurde von Anne Stern verfasst. Man kann das 400 Seiten starke Werk für sechzehn Euro bekommen, für die Digitalversion fallen inzwischen 9,99 Euro an, nachdem das E-Books anfangs zu einem Einführungspreis erhältlich war. Ein zehnstündiges Hörbuch wurde von Schauspielerin Anna Thalbach eingelesen, die beiden Fortsetzungen »Scheunenkinder« und »Der Himmel über der Stadt« wurden bereits für den Oktober und den kommenden April vorangekündigt. Offensichtlich existiert also ein großes Vertrauen in den Erfolg der Geschichte(n), und dieser Tage hat sich dieses auch als gerechtfertigt herausgestellt, denn »Schatten und Licht« hat den Weg auf die Paperback-Bestsellerliste des Spiegels gefunden.

In Anne Sterns Buch geht es zurück in das von den Folgen des Ersten Weltkrieges gebeutelte Berlin des Jahres 1922, wo man der beliebten und engagierten Hebamme Hulda Gold begegnet, die dazu neigt, sich aufgrund ihrer Art selbst in Schwierigkeiten zu bringen. Als sie sich im von Armut geprägten Bülowbogen um eine Schwangere kümmert, erfährt sie, dass deren Nachbarin tot aus dem Landwehrkanal gezogen wurde. Die Sache wird als ein Unfall eingestuft, doch ein eigenartiger Kriminalkommissar scheint sich trotzdem für die Angelegenheit zu interessieren. Kurzerhand stellt Hulda eigene Nachforschungen an und gerät dadurch in ein finsteres Dickicht an Verstrickungen unter der Oberfläche der deutschen Hauptstadt.

Da das Ganze als eine Reihe ausgelegt ist, steht und fällt natürlich viel mit den Protagonisten, zumindest mit denjenigen, die darauf angelegt sein dürften, den Leser durch mehrere Bücher zu begleiten. Schon in unserem »Projekt 10« hatten wir in dem Zusammenhang einen Kioskbesitzer erwähnt, die »Hauptlast« trägt aber natürlich die Hebamme selbst auf den Schultern, und man kann ziemlich klar sagen, dass der Autorin hier eine Persönlichkeit gelungen ist, die durch und durch interessant rüberkommt und definitiv das Potenzial hat, die Leserschaft über mehrere Romane hinweg für sich zu begeistern. Die Weimarer Republik wird von der Autorin mit Worten auf gelungene Weise mit Leben befüllt, und das damalige Berlin - und zwar in all seinen vielfältigen Facetten - wird so bildgewaltig in Szene gesetzt, dass es eine filmische Umsetzung auch nicht besser gekonnt hätte. Dabei wird einem nicht nur eine einprägsame und wirkungsvolle Geschichtsstunde präsentiert, auch die erzählte Story selbst ist unabhängig davon sehr gut ausgedacht, über weite Strecken unvorhersehbar und spannend in Szene gesetzt ... zumindest so spannend, wie man es von einem Roman im historischen Ambiente erwarten kann, denn natürlich ist dies hier kein Haudraufwerk, das von Cliffhanger zu Cliffhanger hangelt. Über all dies hinaus wirkt das Buch auch noch sprachlich kunstvoll in Szene gesetzt, so dass man schlussendlich nichts anderes als ein vollständig positives Fazit ziehen kann. Das Buch mag zwar »Schatten und Licht« heißen, qualitativ gibt es hier ausschließlich Licht. Auf die »Scheunenkinder« kann man demnach gespannt sein.
– geschrieben am 5. Juli 2020 (5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz