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Fräulein Gold 1 - Schatten und Licht
Verfasser: Anne Stern (1)
Verlag: Rowohlt (1581)
VÖ: 1. Juni 2020
Genre: Historischer Roman (4375) und Kriminalroman (7487)
Seiten: 400
Themen: Berlin (1068), Hebammen (50), Kommissare (1975), Leichen (2051), Unfälle (1114), Weimarer Republik (51), Zwanziger Jahre (254)
Charts: Einstieg am 5. Juli 2020
Höchste Platzierung (3) am 12. Juli 2020
Zuletzt dabei am 29. Juli 2020
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 31. August 2020 um 20:30 Uhr (Schulnote 1):
» Mit *Fräulein Gold. Schatten und Licht* entführt Autorin Anne Stern ihre Leser ins pulsierende Berlin, der Goldenen Zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts.

Es handelt sich hier um den ersten Teil der Trilogie *Die Hebamme von Berlin*.

Vor dem politischen Hintergrund, der Nackkriegsjahren des ersten Weltkrieges und der Weimarer Republik, wird Berlin lebendig und lässt einen eintauchen in das Leben von Arbeitslosigkeit, Wohnungsnot, ausschweifendem Nachtleben, Kinos und Ballhäusern.

Mittendrin lebt Hulda, die beliebte und unerschrockene Hebamme. Sie kümmert sich um die Ärmsten und deren Sorgen...

"Berlin 1922: Im berüchtigten Bülowbogen, einem der Elendsviertel Berlins, kümmert sich die 26-jährige Hebamme Hulda Gold um eine Schwangere. Deren Nachbarin, eine Prostituierte namens Rita, wurde kürzlich tot im Landwehrkanal gefunden. War es Unfall oder Mord? Hulda stellt Nachforschungen an und gerät dabei nicht nur Kriminalkommissar Karl North in die Quere, sondern auch bald selbst in große Gefahr."

Die Autorin beschreibt wundervoll die damalige Zeit, die Orte und Personen, dass damalige Milieu wird lebendig.
Die Protagonisten sind sehr gut ausgearbeitet, haben Charakter und geben dem Buch Leben.
Für Berliner ist es eine tolle Reise in die Vergangenheit!«
  10      0        – geschrieben von Lorixx
Kommentar vom 23. August 2020 um 20:34 Uhr (Schulnote 2):
» Schatten und Licht ist der erste Band der Trilogie um Fräulein Gold eine Hebamme aus Berlin, die Handlung spielt in den zwanziger Jahren. Eher zufällig gerät Hulda Gold in die Ermittlung rund um den Tode einer älteren Frau. Die Handlung ist vorhersehbar und plätschert oft dahin. Der Schreibstil ist flüssig mit vielen Wiederholungen. Die Charaktere sind eher flach und ihre Geschichte wird nur angerissen. Etliche Zufälle pflastern Huldas Weg und ich habe mich mehrfach gefragt warum Hulda so rastlos ist. Ihre Unfähigkeit sich ganz auf jemanden einzulassen wirkt aufgesetzt und durch mangelndes Hintergrundwissen nicht so recht verständlich. Karl North, der ermittelnde Kommissar ist eine zerrisse Person mit Selbstzweifeln. Das Berlin der zwanziger Jahre wird gut beschreiben und das Elend der ärmeren Bevölkerung bildreich beschrieben. Die politische Lage der Zeit wird immer wieder mit einbezogen. Leider fehlt mir die Spannung in der Geschichte.«
  7      0        – geschrieben von manu63
Kommentar vom 18. August 2020 um 16:51 Uhr (Schulnote 1):
» Toller Beginn der Trilogie
Anne Stern hat mit Hulda Gold eine sehr sympathische Protagonistin für ihre Trilogie erschaffen. Wir begleiten die 26-jährige Hebamme im Berlin der beginnenden 1920er Jahre. Sie ist unabhängig und übt ihren Beruf mit Herzblut aus. Allerdings genießt sie auch die Freiheit und stürzt sich manchmal ins wilde Nachtleben. Bei den Schwangeren, bei denen es vorne und hinten nicht reicht, verzichtet sie auch schon mal auf den Lohn. So wie bei Lilo, welche kurz vor der Niederkunft steht. Diese macht sich aber nicht nur Sorgen um die Geburt, sondern auch um Rita, ihre Nachbarin. Diese ist verschwunden und wird kurze Zeit später tot aus dem Landwehrkanal gefischt. Für Lilo steht fest: es war kein Selbstmord!
Karl North, der Kommissar, der für diesen Fall zuständig ist, würde es aber lieber so behandeln und verschleppt die Ermittlungen. Er hat die Rechnung aber ohne Hulda gemacht, die eigene Ermittlungen aufnimmt und sich dabei öfter in Gefahr begibt und ihm langsam dabei den Kopf verdreht.
Zusätzlich erfährt man auch einiges über die politische Situation in jener Zeit. Die Rechten beginnen sich zusammenzuschließen, der erste Weltkrieg ist gerade erst vier Jahre vorbei, die spanische Grippe hat gewütet. Überall Kriegsversehrte und Armut, aber auch der eiserne Wille, nach dem Überleben auch zu leben und einer besseren Zukunft zuzustreben.
Das Hörbuch wird von Anna Thalbach wunderbar vorgetragen. Anne Stern hat das Milieu wunderbar beschrieben und Anna Thalbach läßt es fast bildlich auferstehen. Sie gibt den handelnden Figuren verschiedene Stimmen, sodass man fast meint, mitten in der Handlung zu stehen und den Gesprächen zu lauschen. Die Berliner Schnauze von manchen Figuren kommt gut rüber.
Am Ende wird zwar der Täter ermittelt, aber (noch) nicht gefasst. Hulda und ein Verehrer verbringen einen entspannten Sonntagnachmittag am Wannsee und ich freue mich auf den zweiten Teil der Geschichte, den ich dann wahrscheinlich auch als Hörbuch genießen werde.«
  13      0        – geschrieben von Knopf
Kommentar vom 7. August 2020 um 12:06 Uhr (Schulnote 1):
» Emotionale und authentische Geschichte einer Berliner Hebamme
Das Berlin der 1920er Jahre.
Die Hebamme Hulda Gold ist sehr beliebt. In ihrem Viertel, dem berüchtigten Bülowbogen.
Hier gibt es viel Armut und viel Elend. Hulda kümmert sich rührend um die werdenden Mütter, hat für jede ein liebes Wort und hilft wo die Not sehr groß ist.
Als die Nachbarin einer ihrer werdenden Mütter tot im Landwehrkanal gefunden wird und es wie ein tragischer Unfall aussieht, stellt Hulda Nachforschungen an bei denen sie selbst in Gefahr gerät.
„Fräulein Gold-Schatten und Licht“ ist der Auftakt der Reihe Die Hebamme von Berlin von Anne Stern.
Im Mittelpunkt steht natürlich Hulda Gold, die 26jährige Hebamme.
Hulde ist einfach ein toller Charakter, den die Autorin mit sehr viel Hingabe kreiert hat.
Für die Zeit (1922) ist Hulda eine außergewöhnliche Frau. Sie ist nicht verheiratet und verdient sich ihren Lebensunterhalt selbst. Sie ist selbstbewusst und stark, ich möchte mich nur ungerne mit ihr anlegen. Und sie ist liebenswert, hat für ihre Patientinnen immer ein liebes Wort und hilft wo die Not zu groß ist.
Ihr Gerechtigkeitssinn und ihre Neugierde werden ihr in dieser Geschichte fast zum Verhängnis.
Auch die anderen Charaktere sind natürlich gut gelungen, haben alle verschiedene Charakterzüge.
Selbst die Nebenrollen sind so gut in Szene gesetzt, dass sie im Gedächtnis bleiben.
Durch den Berliner Dialekt wird das alles noch authentischer.
Der Handlungsort ist Berlin und da, das Elendsviertel Bülowbogen.
Es geht schon unter die Haut, wenn man von der großen Not der Menschen dort liest. Kaum vorstellbar, wer ein bisschen Platz erübrigen kann, vermietet den als Schlafplatz für die Nacht und wenn es nur in der Küche ist aber es hilft die Miete am Ende des Monates zu zahlen.
Anne Stern beschreibt das Leben in diesem Viertel sehr anschaulich und authentisch.
Bei mir habe sich sehr schnell Bilder im Kopf eingestellt.
Die Kriminalgeschichte macht das Buch zudem noch recht spannend.
Auch das Ende hat mir gut gefallen, es war eine echte Überraschung.
Da ich mich für das Hörbuch entschieden habe muss ich auch noch ein paar Sätze zu der Sprecherin Anna Thalbach loswerden.
Anna Thalbach hat der Geschichte und den Protagonisten Leben eingehaucht.
Mit ihrer „Berliner Schnauze“ hat sie das Buch zu einem wahren Hörgenuss gemacht.
Für dieses Buch hätte es keine besserer Sprecherin geben können. Anne Stern und Anna Thalbach sind ein echtes Dreamteam.«
  14      0        – geschrieben von cybergirl
 
Kommentar vom 1. Juli 2020 um 21:17 Uhr:
» Hulda Gold zwischen Licht und Schatten

Die Zeiten in Deutschland im Mai 1922 sind hart. Die Wirtschaft hat sich noch nicht von den Auswirkungen des letzten Krieges erholt. Auch die Menschen kämpfen mit den Folgen und den Auswirkungen. In Berlin, einer Stadt die immer größer wird, sind diese Spuren immer deutliche zu spüren. Die Armut der Bevölkerung, die Arbeitslosigkeit und der Hunger nehmen immer mehr zu. Auch die medizinische Versorgung ist schwach. Aber es gibt im Bülowbogen, einem der vielen Elendsviertel, Hulda Gold eine junge Hebamme. Sie ist engagiert, gewitzt und in ihrem Viertel nicht nur gut bekannt, sondern auch sehr beliebt. Sie kümmert sich rührend und mit viel Liebe um die Schwangeren und lässt auch die späteren Mütter in der Anfangsphase nicht im Stich.

Ihre ganz besondere Sorge gilt im Moment Lilo. Ihre Geburt steht unmittelbar bevor. Ihre Sorge um ihr Baby ist groß. Unterstützung in dieser schweren Zeit hatte sie auch durch ihre Nachbarin, aber diese hat man gerade tot aus dem Landwehrkanal gefischt. Alle gehen von einem tragischen Unfall aus. Lilo kann sich das nicht vorstellen und bezieht Hulda in ihre Überlegungen mit ein. Hulda, die sich in ihrem Viertel sehr gut auskennt, versucht Hinweise und Spuren zu finden, die gegen einen Selbstmord oder Unfall sprechen. Dabei trifft sie auch auf Karl North, dem undurchsichtigen Kriminalkommissar, der den Fall untersucht.

Die Autorin gelingt hier ein gutes Bild der damaligen Zeit. Ihre anschaulichen Beschreibungen der Zustände in den Straßen, Wohnungen und bei den Familien lassen nur ungefähr ahnen, wie schlimm und entbehrungsreich diese Zeit damals gewesen ist. Ihre Protagonistin Hulda Gold ist in dieser Zeit schon etwas Besonderes. Sie trägt ihr Herz auf dem rechten Fleck und kann gut mit den Leuten umgehen. Obwohl sie selbst sehr bescheiden wohnt, hat sie zumindest ein regelmäßiges Einkommen. Trotzdem ist sie immer bereit die Hilfsbedürftigen zu unterstützen.

Was mir aber an diesem Buch besonders gefallen hat, ist die Darstellung des Milieus zur damaligen Zeit verpackt in eine spannende Geschichte um eine Berliner Hebamme. Auch die Einbeziehung eines Mordfalls gibt der Geschichte zusätzliche Spannung. Das einzige, was mich ein wenig gestört hat, ist die echt häufige Wiederholung der besonderen Augen von Hulda. In dem Fall wäre weniger einfach mehr gewesen.

Gespannt bin ich auf den nächsten Teil, denn es soll ja insgesamt drei Bücher über "Fräulein Gold" geben. Von mir gibt es natürlich eine Leseempfehlung und verdiente vier Lesesterne.«
  14      0        – geschrieben von Xanaka
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