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Leon Ritter 6 - Dunkles Lavandou
Verfasser: Remy Eyssen (8)
Verlag: Ullstein (1373)
VÖ: 2. Juni 2020
Genre: Kriminalroman (9024)
Seiten: 496
Themen: Frankreich (823), Leichen (2535), Obduktion (61), Provence (114), Ritualmord (94), Verschwinden (2266)
Reihe: Leon Ritter (7)
Erfolge: 1 × Media Control Top 10 E-Book (Max: 2)
1 × Spiegel Taschenbuch Top 20 (Max: 19)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Leon Ritter 6 - Dunkles Lavandou« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (11)     Blogger (4)     Tags (4)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 27. August 2020 um 23:34 Uhr (Schulnote 2):
» Clever konstruiert

Von einer Brücke fällt eine Frau in einen fahrenden Laster hinein. Doch bei der Obduktion stellt sich heraus, dass sie schon einige Stunden vorher tot war und von der Brücke geworfen wurde. Bald gibt es eine weitere Tote, und zwei junge Frauen werden vermisst – eine davon ist die Stieftochter des französischen Kultusministers. Gerichtsmediziner Leon Ritter ahnt, dass hier ein Serientäter zugange ist, und zusammen mit seiner Lebensgefährtin Isabelle versucht er, die Hintergründe zu diesen Taten herauszufinden…

Dies ist bereits der sechste Fall für den Gerichtsmediziner Leon Ritter, der eine Anstellung in der Provence gefunden hat. Obwohl Teil einer Reihe, kann man das Buch sehr gut ohne weitere Vorkenntnisse lesen, denn der Fall ist in sich abgeschlossen. Leon Ritter ist ein sehr akribischer und aufmerksamer Arzt, mit einem Gespür für die kleinsten Auffälligkeiten, und so liegt er auch diesmal wieder richtig mit seinen Ermittlungen. Sehr detailliert werden sowohl die Ermittlungsschritte wie auch die Arbeit in der Gerichtsmedizin beschrieben. Auch die privaten Umstände der Ermittler haben einen Platz in dieser Geschichte, allerdings bleiben sie dezent im Hintergrund. Im Fokus der Erzählung steht ein spannender, clever konstruierter Fall, der von brutalen Morden handelt.

Mich hat diese Reihe schnell fesseln können, und auch dieses Buch hat mich schnell in seinen Bann gezogen. Sehr gerne empfehle ich es weiter und vergebe 4 von 5 Sternen.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 28. Juni 2020 um 12:30 Uhr (Schulnote 1):
» Jagd auf den Teufel

In Le Lavandou könnte es eigentlich nicht besser sein. Strahlender Sonnenschein und eine Menge Touristen. Doch eines Morgens wird unter einer Brücke eine tote Frau gefunden, überfahren von einem LKW, der nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte. Alles deutet darauf hin, dass sie nicht selbst von der Brücke gesprungen ist. Rechtsmediziner Leon Ritter und seine Lebensgefährtin Isabelle spüren verschiedenen Verdächtigen nach. Und dann verschwindet auch noch die Tochter des französischen Kultusministers. Zuletzt aufgehalten hat sie sich in Le Lavandou... Ein Wettlauf beginnt...

"Dunkles Lavandou" ist der 6. Teil der Leon Ritter-Reihe. Für mich war es der erste aus der Reihe und ich hatte anfangs Sorge, dass ich überhaupt nicht in das Buch reinkomme, weil mir die Vorgeschichte fehlt. Aber die Sorge war total unbegründet. Ich habe mich gleich von Anfang an in die Handlung eingefunden und mich sofort wohlgefühlt.

Leon und seine Lebensgefährtin Isabelle waren mir sofort sympatisch. Der Autor hat es geschafft den Charakteren Gesichter zu geben. Man fühlt mit ihnen mit und sie sind nicht so undurchsichtig wie man Ermittler aus anderen Thrillern oder Krimis kennt. Die Charaktere werden sehr persönlich gemacht und das gefällt mir.

Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Außerdem ist er sehr detailreich, sodass ich mir alles gut bildlich vorstellen konnte, was ich auch sehr gut fand. Einzig und allein viel es mir etwas schwer die französischen Namen zu lesen, aber das fand ich nicht schlimm.

Der Krimi spielt in Frankreich und das spürt man als Leser auch. Mit seinem tollen Schreibstil schafft der Autor es diesen Flair an den Leser rüber zubringen indem er Rosé, das Meer, Ginster und Olivenhaine immer wieder miteinbringt.

Auch der Humor des Autors hat mir gefallen. Ich musste zwischendurch immer mal schmunzeln. Das hat das Ganze gut aufgelockert und es war dadurch nicht so trocken.

Der Fall war richtig interessant und spannend. Bis zum Schluss hat der Autor die Spannung gehalten und es gab auch immer wieder unerwartete Wendungen.

Fazit: Ein toller Krimi mit viel Spannung. Hat die vollen 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung verdient. Lässt sich auch toll lesen, wenn man die vorherigen Bände noch nicht kennt.«
  15      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 24. Juni 2020 um 1:26 Uhr (Schulnote 2):
» SEHR dunkles Lavandou

Das war mein erstes Buch mit Leon Ritter und es ist erfreulicherweise problemlos ohne Vorkenntnisse lesbar, denn die wichtigen Details werden geschickt hier und da eingestreut. Mich hat an der Leseprobe schon die leichte Erzählweise des Autors fasziniert. Als Leon Ritter über den Markt schlendert und provenzalische Köstlichkeiten einkauft, kann man die Aromen geradezu riechen, man hat fast das Gefühl selbst mit ihm dort zu sein. Den Punkt Lokalkolorit erfüllt der Krimi also zu 100%.

Neben dem Rechtsmediziner Leon Ritter, nach dem die Reihe benannt ist, verfolgt man die Ermittlungen auch aus der Sicht seiner Lebensgefährtin Isabelle Morell. Dadurch verbinden sich die Perspektiven von Rechtsmedizin und Polizei zu einem sehr spannenden Fall. Was mich allerdings gewundert hat, war, dass besonders am Anfang nur seichte Alltagsinteraktion zwischen den beiden stattfand und so gut wie eine Gespräche über den tatsächlichen Fall. Weitere Dinge, die mich gewundert oder enttäuscht haben:

1. Leon vertraut sich, wohl aus einem seiner berühmten Impulse heraus, die ihn schon bei den Obduktionen immer in die richtige Richtung führen, einem Fremden an und teilt Bilder und Details des Falls mit diesem, was der Polizei sicher nicht recht wäre.
2. Auf S. 230 wird als gemeinsames Merkmal aller Opfer erwähnt, dass sie blond sind, eins davon wird aber zuvor explizit (S. 90) als dunkelhaarig beschrieben.
3. In einer Szene (S. 249) will Leon eigentlich schnell zu Isabelle, trinkt aber vorher noch etwas im Café.
4. Die bunte Karte vom Gebiet vorne war eine schöne Idee, aber nur bedingt nützlich, weil einige Orte darauf fehlen.
5. Bei den französischen Ausdrücken und Namen hätte es eines sorgfältigeren Lektorats bedurft. „Ta gueule“ wird auf S. 109 zu „Ta geule“. Notre Dame des Anges kriegt gleich zwei kreative Schreibweisen, „Notre Dame des Ange“ (S. 189) und „Notre Dame de Anges“ (S. 190). Bormes-les-Mimosas steht mal mit Bindestrichen, mal ohne (S. 333). Dazu kommen kleine Fehler wie „En arriere“ (S. 148) mit fehlendem accent grave auf arrière. Viele werden das einfach überlesen, aber wer Französisch kann, stolpert darüber.
6. Und schließlich enttäuscht auch das Ende. Ich war von dem Buch so begeistert, dass ich noch mit einem letzten intelligenten und unerwarteten Twist gerechnet habe. Dieser kam aber nicht. Der Mörder war der, den ich schon ganz lange im Verdacht hatte, und am Ende blieben für mich noch einige offene Fragen zum Fall.

Noch ein abschließendes Wort zu den Titeln der Reihe: Auch wenn man Ähnlichkeit bei solchen Reihen gewöhnt ist und auch erwartet, finde ich sie in diesem Fall total verwirrend. Der Titel des Vorgängers, "Mörderisches Lavandou", würde genauso zu diesem Buch passen. Die ersten drei Bände heißen irgendwas mit Lavendel, auch hier sind die Adjektive austauschbar. Lediglich Band 4, "Das Grab unter Zedern", hat einen Titel, der mich anspricht und unter dem man sich auch etwas vorstellen kann.

Trotz alledem war das Buch wahnsinnig spannend, so spannend und stellenweise grausam, dass es fast mehr in Richtung Thriller als Krimi tendiert. Das hat mich aber nicht gestört. Ich empfehle es als Sommerlektüre für alle Krimiliebhaber, die von zuhause aus die Provence besuchen möchten.«
  11      0        – geschrieben von Favourite trash - favourite treasure
Kommentar vom 21. Juni 2020 um 13:40 Uhr:
» Religiöse Besessenheit

Remy Eyssens Kriminalroman „Dunkles Lavandou“ hat mich wieder einmal in meine Lieblingsregion in Frankreich versetzt. Dazu trägt sein präziser Schreibstil bei, der die Landschaft, die Märkte mit den köstlichen Oliven und Tapenaden sowie sein Lieblingscafé mit den teils schrulligen, aber typisch südfranzösischen Charakteren, die ihre Freizeit Pastis und Rosé trinkend verbringen, vor unserem inneren Auge entstehen lassen.
Leon, der deutsche Gerichtsmediziner und seine Lebensgefährtin Isabelle, die stellvertretende Polizeichefin von Le Lavandou, leben mit Lilou, Isabelles Tochter, in diesem Ort.
Beide führen eine harmonische Beziehung voller Respekt, Wärme und gegenseitigem Verständnis, die auch durch Isabelles drohende Erkrankung nicht getrübt werden kann. Eyssen präsentiert uns Leon geschickt als konzentriert arbeitenden, ruhigen Typen, der mit seinem Assistenten Ryband voller Hingabe in seinem Sektionskeller arbeitet. Dabei deckt er, durch sehr präzise Recherche, immer wieder, vorerst nicht erkennbare Hintergründe von Verbrechen auf, die den vertrottelten Polizeichef Zerna zur Verzweiflung treiben. Er verfolgt in diesem Werk, wieder einmal,eine gewagte Theorie und ermittelt auf eigene Faust, unterstützt von Isabelle.
Die Thematik „Rituelle Morde“ wird äußerst spannend, mit Perspektivwechseln, angegangen. Von Anfang an befindet sich der Leser mitten im Geschehen und kann von dem Spannungsbogen fasziniert sein. Es werden falsche Fährten verfolgt, aber es kommt zu einer unerwarteten Auflösung zum Schluss, wobei das Motiv des Mörders etwas im Dunkeln bleibt.
Wir haben hier einen spannenden Krimi, der uns auch französisches „Savoir vivre“ vermittelt. Ich bin begeistert und erwarte schon mit Spannung Remy Eyssens nächsten Lavandou - Fall«
  15      0        – geschrieben von Ute54
Kommentar vom 8. Juni 2020 um 20:38 Uhr (Schulnote 2):
» Leon Ritter ist Pathologe und lebt in Le Lavandou. Seine Lebensgefährtin Isabelle arbeitet bei der Kripo und beide haben im Kriminalroman Dunkles Lavandou einen äußerst brutalen Fall zu lösen. Junge Frauen werden ermordet und ihre Leichen nur zufällig gefunden. Während die Ermittler über die Gedankengänge Leons nur den Kopf schütteln, kommt plötzlich Leben in die Recherche. Eine der vermissten Frauen ist die Tochter des Kultusministers von Frankreich. Das bringt nicht nur die Polizei in den Focus der Öffentlichkeit. Auch die Journalisten klinken sich ein und das Team um Isabelle steht plötzlich im Rampenlicht.

Dunkles Lavandou ist der sechste Fall des Pathologen Leon Ritter. Für mich war es der erste und ich hatte kein Problem, sofort in die Story einzusteigen. Das gefiel mir schon mal sehr gut. Es gab einige Verdächtige und der Autor versteht es für meine Begriffe sehr gut, die Spannung auf einem hohen Level zu halten. Er beschreibt sehr anschaulich, warum es viele Touristen immer wieder in die Provence zieht und auch ein jährlich stattfindendes Fest spielt hier eine Rolle. Allerdings gab es für mich einige Längen, die nicht zwingend erforderlich wären. Dazu gehören auch die privaten Probleme von Isabelle und Leon.

Von dem Kriminalroman Dunkles Lavandou fühlte ich mich gut unterhalten. Der Autor konnte die Spannung aufrecht halten und die wiederkehrenden Wendungen fesselten mich. Ansprechend fand ich auch seine Beschreibung der Landschaft und deren Bewohner. Die vier Sterne sind meiner Meinung nach verdient und meine Leseempfehlung ebenfalls.«
  14      0        – geschrieben von lielo99
 
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