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flüchtig
Verfasser: Hubert Achleitner (1)
Verlag: Goldmann (2082) und Zsolnay (86)
VÖ: 25. Mai 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (3468)
Seiten: 304
Themen: Ehefrau (96), Griechenland (136), Liebe (636), Österreich (351), Reisen (2482), Sehnsüchte (544), Verschwinden (2266)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »flüchtig« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (4)     Blogger (3)     Tags (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 22. August 2020 um 1:00 Uhr (Schulnote 2):
» Flucht vor einem langweiligen Leben

Nach mehreren Ehejahren verschwindet Maria, ohne irgendjemand Bescheid zu geben. Ihr Mann wartet vergebens auf ein Lebenszeichen von ihr. Währenddessen führt ihre Reise sie von den österreichischen Bergen bis hin nach Griechenland.

Marias Flucht vor einem langweiligen Leben zeigt ein Ehepaar in einer verfahrenen Ehe, die nach einer Veränderung schreit. Marias Leben ist anders verlaufen, als sie es gerne gehabt hätte. So gerne sie Kinder gehabt hätte, es sollte nicht sein. In ihrem Job läuft es lange nicht so, wie sie es sich vorgestellt hat. Und ihr Mann hat eine Liebschaft, die schwanger ist… Es wird verständlich, warum sie sich abseilt. Und sich damit die Chance gibt, sich selbst zu finden. Ihre Erlebnisse, ihre Emotionen werden gut dargestellt, auch wenn sich manches wiederholt, anderes sehr weitschweifig erzählt wird und deshalb die Geschichte auch langatmige Passagen hat.

Das Buch erzählt von einer besonderen Reise, ist aber durch die langatmigen Passagen nicht immer einfach zu lesen. Dabei ist der Grundgedanken dahinter sehr interessant. Ich vergebe 4 von 5 Sternen.«
  11      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 3. August 2020 um 10:57 Uhr (Schulnote 3):
» Zu ausufernd

Nach fast dreißig Ehejahren mit Herwig schmeißt Maria alles hin, kündigt ihren Job, nimmt Herwigs Volvo mit und verschwindet.
Der verlassene Ehemann, mit dem man zunächst Mitleid empfindet, da er monatelang gar nichts von Maria hört, ist aber gar nicht so unschuldig an ihrem Verschwinden. Immerhin hat er seit geraumer Zeit ein Verhältnis mit der deutlich jüngeren Kollegin Nora, die nun auch noch ein Kind von ihm erwartet. Marias und Herwigs Ehe ist dagegen kinderlos geblieben.
Der Autor lässt den Leser in verschiedenen Perspektiven teilhaben an den Gedanken und Gefühlen der Protagonisten. Man vollzieht Marias Reise mit der Autostopperin Lisa nach Griechenland mit, genauso wie Herwigs Flucht in Alkohol und Gras.
Allerdings bleiben einem die Figuren dennoch seltsam fremd. Man bleibt als Leser distanziert, betrachtet die Akteure, kann sich allerdings wenig mit ihnen identifizieren, da sowohl Maria als auch Herwig nicht so recht greifbar und nicht unbedingt sympathisch wirken.
Sprachlich ist ,,flüchtig" ein Genuss, inhaltlich konnte mich der Roman allerdings nicht so recht packen. Zu ,,flüchtig" waren die Begegnungen der Menschen untereinander, zu sehr mäandert der Erzählfluss zwischen allen möglichen politischen, philosophischen oder waltanschaulichen Themen. ,,Ein weiser und sehr musikalischer Roman über Liebe und Sehnsucht, das Schicksal und das flüchtige Glück", so wird Achleitners Erstlingswerk völlig zu Recht beschrieben. Doch so wie der Autor als Musiker Hubert von Goisern mit Instrumenten und Stilen wild experimentiert, so scheint er auch hier so einiges ausprobiert zu haben, was aber letztendlich zu ausufernd und zerfasert wirkt.
Schreiben kann er! Aber inhaltlich wäre in meinen Augen weniger mehr gewesen.«
  12      1        – geschrieben von amena25
Kommentar vom 11. Juni 2020 um 10:55 Uhr (Schulnote 2):
» Bücherwurms lobender Rezension kann ich mich nur vollinhaltlich anschließen, denn der Schriftsteller Hubert Achleitner, bekannt geworden als Hubert von Goisern, hinterließ mit seinem ein ebenso passendes wie auch ansprechendes Cover aufweisenden Roman "flüchtig" bei mir keinen flüchtigen, sondern ganz im Gegenteil einen überaus nachhaltigen Eindruck!
Obwohl ich sonst eher eine Schnellleserin bin, erforderte die Lektüre dieses Mal vergleichsweise viel Zeit, bescherte jedoch dafür auch großen Genuss. Viele schöne Formulierungen erfreuten ebenso wie eingestreute Liedtextstellen (so beispielsweise - "André Hellers Version von Elvis Presleys Ballade "You were always on my mind" - "Wie mei Herzschlag g'herst zu mir" und passten gut zu der Liebesgeschichte zweier österreichischer "Middleager", die uns Lesende bis nach Griechenland reisen ließ.«
  10      0        – geschrieben von victory
Kommentar vom 8. Juni 2020 um 13:25 Uhr (Schulnote 2):
» Herwig und Maria sind seit vielen Jahren verheiratet. Es ist gekommen wie so häufig. Die Liebe hat sich verflüchtigt und der Alltag bestimmt das gemeinsame Leben. Während Maria wie verrückt ihrem Sport nachgeht, sucht Herwig bei seiner Geliebten das, was er bei Maria vermisst. Glücklich sind sie beide nicht mit ihrem gemeinsamen Leben. Dann geschieht etwas und Maria will, dass Herwig sein Leben frei gestalten kann. Sie verschwindet eines Tages einfach mit Herwigs Volvo, nachdem sie ihren Job gekündigt hat. Herwig aber stellt fest, dass ihm Maria doch nicht so gleichgültig ist, auch wenn es zunächst das Auto ist, das er schmerzlich vermisst.
Dem Autor ist es gut gelungen, die Entwicklung von Herwig und Maria aufzuzeigen. Wir erfahren, wie sie aufgewachsen sind, sich kennen und lieben lernten und wie dann das wahre Leben die Träume und Wünsche einfach verflüchtigte.
Der poetische Schreibstil hat mir sehr gefallen und die Charaktere sind gut gezeichnet. Da aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird, kann der Leser alles gut nachvollziehen und doch fehlten mir manchmal noch tiefere Einblicke in das Gefühlsleben. Dabei konnte ich mich eher in Herwig als in Maria hineinversetzen. Es gibt auch eine Reihe von Nebencharakteren, die alle eine eigene Persönlichkeit und ihre eigene Geschichte haben.
Die Musik und Melodien spielen dabei eine große Rolle in dieser Geschichte.
Es ist eine schöne ruhige Geschichte, die mich aber nicht wirklich fesseln konnte.«
  12      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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