Diese Website nutzt Cookies, nähere Infos finden Sie hier. Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass sie Cookies verwendet. 
43.928 REGISTRIERTE BUCHBEWERTER
Wir grüßen unseren neuesten User »eada16«!
  START   NEWS   BÜCHER   AUTOREN   THEMEN   VERLAGE   BLOGGER   CHARTS   BUCH FEHLT SUCHE:  
LESERKANONE
Benutzername:

Passwort:
Passwort?
Account anlegen
Gewinnspiel
 
Werbung:
KINDLE
 
HARDCOVER
 
HÖRBUCH
 
HB-DOWNLOAD
 
50
Verfasser: Hideo Yokoyama (3)
Verlag: Atrium (43)
VÖ: 22. Mai 2020
Genre: Kriminalroman (7304)
Seiten: 368
Themen: Ehepaare (17), Kommissare (1913), Mord (5683), Polizei (711), Verdacht (658), Verhör (28)
BLOGGERNOTE DES BUCHS
1,50 (90%)
auf Basis von einem Blogger
1
0%
2
100%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
BENUTZER-SCHULNOTE
1
0%
2
0%
3
0%
4
0%
5
0%
6
0%
Deine Note: 1 2 3 4 5 6
Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »50« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (0)     Projekt 10     Leserkanonen-Einblick     Tags (1)
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Vor einigen Tagen thematisierten wir Hideo Yokoyamas Roman »50« im Rahmen unseres »Projektes 10«, in dem mehrere Mitarbeiter unserer Webseite die jeweils ersten zehn Seiten eines Buchs gemeinsam anlesen und anschließend entscheiden, ob sie sich anhand des Gelesenen auch für den Rest des Buchs interessieren würden. Nun möchten wir euch unsere Meinung zum »kompletten« Werk nicht länger vorenthalten. »50« wurde Ende Mai im Atrium Verlag herausgegeben und hat einen Umfang von 368 Seiten. Man kann den Krimi für 22 Euro als gebundenes Buch beziehen, die Digitalausgabe ist vier Euro günstiger. Obendrein gibt es ein 8:36 Stunden langes Hörbuch, das von Schauspieler und Sprecher Gerhard Garbers eingesprochen wurde.

In Yokoyamas Buch gilt der 49jährige Polizist Sochiro Kaji als Vorzeigeschutzmann, doch eines Tages gesteht er, seine Frau umgebracht zu haben. Diese habe demnach an Alzheimer gelitten und ihn darum gebeten, ihr das Leben zu nehmen. Obgleich es damit eigentlich nicht viel zu ermitteln gäbe, nimmt sich ein Kriminalkommissar namens Kazumasa Shiki der Sache an und entdeckt in der Wohnung des Ehepaars eine Kalligrafie mit der Aussage "50 Jahre, ein Leben". Es ergibt sich der Verdacht, dass der Polizist vorhatte, sich im Alter von fünfzig Jahren das Leben zu nehmen. Nach und nach dringt Shiki immer weiter ins Innenleben des Pares vor - eines, in dem der Todeszeitpunkt alles andere als Zufall darstellt.

Als wir das Buch in unserem »Projekt 10« besprachen, zeigten sich einige Mitarbeiter skeptisch, sich richtig in die Charaktere hineindenken zu können, da es aufgrund des ungewohnten Klangs ihrer Name schwierig ist, einen Bezug zu japanischen Protagonisten zu entwickeln, wenn man nicht regelmäßig damit konfrontiert ist. Das dürfte tatsächlich Gewöhnungssache sein, bedenkt man jedoch, dass man nun schon seit vielen Jahren dank Fernsehserien, Videospielen und anderen Elementen der (Jugend-) Kultur auch hierzulande stetig mit ostasiatischen Namen konfrontiert wird, dürfte es trotzdem eine genügend große Zielgruppe geben. Unbeachtet sollte dies dennoch nicht bleiben, bevor man bei dem Buch zugreift, denn Figuren gibt es durchaus eine ganze Menge.

Dabei sind die Namen der weit weniger bedeutende Aspekt, vielmehr sind es die Eigenarten der japanischen Gesellschaft und die Auffassung von richtig und falsch sowie von rechtmäßig und unrechtmäßig, die hier für Kopfzerbrechen sorgen könnten. Gleichzeitig bietet sich dadurch jedoch die Gelegenheit, in einen Kriminalroman mit hohem Alleinstellungswert hineinschnuppern zu können, und ist man dafür offen, so bekommt man hier ein sehr ansprechendes Stück Literatur präsentiert. Man erhält hier - mit zunehmender Seitenzahl immer intensiver - eine außergewöhnlche Mischung aus einem spannenden und unterhaltsamen Krimi auf der einen Seite, aus einem Einblick in eine streckenweise nach wie vor extotische Welt auf der anderen Seite geboten, der »anders«, aber trotzdem (oder gerade deswegen) fesselt. Die erwähnte gewisse Offenheit vorausgesetzt, schmökert man sich hier durch einen Roman, der in Erinnerung bleibt und bei dem sich das Lesen auf jeden Fall lohnt. Obendrein einen, der durchaus auch Lust aufkeimen lässt, in die anderen Bücher von Hideo Yokoyama hineinzuschnuppern, die bereits in deutscher Sprache vorliegen.
– geschrieben am 27. Juli 2020 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
MEINUNG ZUM BUCH ABGEBEN
Benutzername: Passwort:   
 
Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz