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Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep
Verfasser: H.G. Parry (1)
Verlag: Heyne (2815)
VÖ: 13. April 2020
Genre: Fantasy (11396)
Seiten: 608 (Broschierte Version), 609 (Kindle-Version)
Themen: Anrufe (218), Bücher (464), Flucht (1660), Geheimnisse (4013), Übernatürliche Fähigkeiten (274)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die unglaubliche Flucht des Uriah Heep« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
Lesermeinungen (2)     Blogger (2)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 23. Mai 2020 um 12:41 Uhr (Schulnote 2):
» Stellt euch vor, ihr könntet die Helden eurer Geschichten aus den Geschichten herauslesen, sie lebendig werden lassen. Genau diese Fähigkeit hat Charly, ein junger Universitätsprofessor und seines Zeichens Wunderkind. Dass diese Gabe auch etliche Probleme mit sich bringt, bekommt sein Bruder Rob regelmäßig zu spüren, denn als großer Bruder ist er natürlich immer zur Stelle, wenn Charly mal wieder seine Hilfe braucht. Als plötzlich eine dieser herbeigelesenen Figuren eine neue Welt ankündigt und noch einige andere seltsame Dinge passieren, bekommt die ganze Situation eine neue Dynamik und ein ebenso spannendes wie gefährliches Abenteuer beginnt …
Sprachlich konnte mich H.G. Parry beeindrucken. Sie schreibt anspruchsvoll und detailreich, aber nicht so, dass es zäh wirkt. Man bekommt eine Fülle an Informationen, die sich manchmal allerdings erst im Verlauf erklären. Die Autorin beschreibt viele faszinierende Figuren, die sie aus einer Vielzahl lesenswerter Klassiker entleiht und in den Kontext ihres eigenen Romans interpretiert.
Handlung, Setting und Charaktere sind unglaublich harmonisch und stimmig aufeinander abgestimmt und begeistern von der ersten Seite an. Es war ein Spaß, sich zu überlegen, wer für all das Chaos zuständig ist, wie es weitergeht und welche Geheimnisse wohl noch so auf einen warten. Die Seiten sind zwischen meinen Fingern nur so hindurchgeglitten, allerdings muss ich gestehen, dass mich das Ende leider etwas enttäuscht.
Versteht mich nicht falsch, es ist gut und es passt auch, aber irgendwie wirkt es zu konstruiert. Meiner Meinung nach hätte es eine einfachere Art gegeben, die Geschichte aufzulösen. Im ersten Moment war ich zufrieden, doch irgendwie ließ mich die Story nicht los und die Gedanken drifteten ab. Je mehr ich darüber nachdachte, desto klarer wurde mir, dass ich bei einem alternativen Ende mit Freuden die Bestnote verliehen hätte, nun aber doch Abstriche machen muss.
Der Roman ist toll, die Idee dahinter wirklich pfiffig. Ich kann euch dieses Buch wirklich von Herzen empfehlen, denn bis auf das kleine Manko mit dem Ende (wobei das auch ein rein subjektiver Eindruck ist) hat mich diese Geschichte wirklich gut unterhalten.«
  14      0        – geschrieben von Martina Suhr
 
Kommentar vom 21. Mai 2020 um 22:08 Uhr (Schulnote 1):
» Interpretationen

Klappentext:
Vorsicht, Lesen ist gefährlich!
Der liebenswert-chaotische Literaturprofessor Charley Sutherland hat eine einzigartige Gabe: Er kann literarische Figuren zum Leben erwecken. Das ist toll, wenn es sich dabei um Pu den Bären handelt, und kompliziert, wenn plötzlich der Hund der Baskervilles im Vorgarten sitzt. Aber als Charley versehentlich Uriah Heep, den Schurken aus Charles Dickensʼ Meisterwerk David Copperfield befreit, steht plötzlich das Schicksal der ganzen Welt auf dem Spiel …

Rezension:
Robert Sutherland ist ein seriöser Anwalt. Wenn mitten in der Nacht sein Telefon klingelt und die Nummer seines Bruders im Display steht, weiß er allerdings sofort, dass es weit weniger seriös zu werden droht. Sein Bruder Charley hat nämlich eine besondere Begabung: Wenn er sich in ein Buch vertieft, liest er manchmal die Charaktere heraus. Und die sind bei einem Professor für Literatur des viktorianischen Zeitalters mit einer Vorliebe für Dickens nicht immer nett. Oft braucht er dann die Hilfe Roberts, die Figuren in ihre Bücher zurückzuschicken. Als plötzlich noch ein anderer, weit weniger freundlicher Herausleser in Wellington tätig zu werden scheint, wird die Sache unübersichtlich.
H. G. Parry geht mit ihrem Urban-Fantasy-Roman relativ ungewöhnliche Wege. Die Idee, einem Bücherfreund die Gabe zu verleihen, Figuren aus Büchern herauszulesen und so zum Leben zu erwecken, ist eine im Genre noch nicht allzu oft genutzte Ausgangslage. Interessant ist auch das Element, dass die Herausgelesenen nicht vollständig dem literarischen Original entsprechen, sondern von der Interpretation des jeweiligen Herauslesers charakterlich beeinflusst sind. Dass der Protagonist ein Professor für Literatur mit Fachgebiet viktorianisches Zeitalter ist, bietet der Autorin, die selbst Englische Literatur studiert hat, die Gelegenheit, auch literaturtheoretische Themen zumindest ansatzweise in einen Roman einfließen zu lassen. Vermutlich ist sie genau wie ihr Protagonist Dickens-Fan, denn die Mehrzahl der in der Geschichte auftretenden, aus Büchern herausgelesenen Charaktere entstammt Dickensʼ Werken. Auch relativ selten in Roman benutzt ist der Handlungsort Wellington.
Erzählerisch geht die Autorin ebenfalls ungewöhnliche Wege. Nicht ihr eigentlicher Protagonist Charley, sondern dessen Bruder Robert tritt als Ich-Erzähler auf. Lediglich in Situationen, wo dieser nicht anwesend ist, wechselt sie zu einem Erzähler in die 3. Person.
Diese ungewöhnliche Urban-Fantasy-Story kann überzeugen. Lediglich das Ende ist vielleicht etwas unglaubwürdig, auch wenn diese Einschätzung bei einer Geschichte über aus Büchern zum Leben erweckte Charaktere vielleicht etwas komisch klingt.

Fazit:
Eine ungewöhnliche Urban Fantasy, die von außergewöhnlichen und überraschenden Ideen lebt.

Alle meine Rezensionen auch zentral im Eisenacher Rezi-Center: www.rezicenter.blog
Dem Eisenacher Rezi-Center kann man jetzt auch auf Facebook folgen.«
  19      0        – geschrieben von Frank1
 
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