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Die Tribute von Panem X - Das Lied von Vogel und Schlange
Verfasser: Suzanne Collins (10)
Verlag: Oetinger (628)
VÖ: 19. Mai 2020
Genre: Dystopie (603) und Jugendliteratur (6643)
Seiten: 608
Themen: Arena (12), Kampf (92), Mentoren (33), Regeln (392), Überleben (187), Wettkämpfe (200)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Mai 2020 nominieren
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PROJEKT 10
Zur Erklärung: Bei unserem »Projekt 10« lesen mehrere Mitarbeiter oder Unterstützer unserer Seite gemeinsam die ersten zehn Seiten eines Buchs und entscheiden anschließend, ob sie das Buch anhand dieser zehn Seiten weiterlesen würden. Die hier geäußerten Meinungen sind kein Urteil über das gesamte Buch, und natürlich sollte immer auch bedacht werden, dass es ganz andere Maßstäbe als die ersten Seiten gibt, insbesondere weil es viele Bücher gezielt ganz ruhig angehen und »nach hinten raus« immer besser werden, anstatt gleich voll aufzudrehen.
 
In der zweiten Ausgabe unseres »Projekts 10«, in dem mehrere Mitarbeiterinnen und Helferinnen unserer Webseite gleichzeitig die ersten (rund) zehn Seiten eines Buchs lesen und anschließend entscheiden, ob sie das Buch anhand des Teasers kaufen und weiterlesen würden, wenn sie gerade im Buchladen vor der Entscheidung stehen würden, möchten wir uns dem Buch widmen, über das momentan vermutlich mehr gesprochen wird als über jedes andere: Die Rückkehr von Suzanne Collins in die Welt der Hungerspiele und nach Panem.

Das Buch

Über die »Tribute von Panem« muss man vermutlich niemanden mehr etwas erläutern, der sich ein wenig für Bücher interessiert. Inzwischen sind schon fast zehn Jahre verstrichen, seitdem die erfolgreiche Trilogie zu Ende gebracht wurde, und auch die zugehörigen Filme haben inzwischen mehr als ein halbes Jahrzehnt auf dem Buckel. Mit dem titeltechnisch unweigerlich an das »Lied von Eis und Feuer« erinnernde »Lied von Vogel und Schlange« ist in dieser Woche nun im Oetinger Verlag ein neues Panem-Buch erschienen, die Originalausgabe wurde am gleichen Tag weltweit veröffentlicht. Das deutschsprachige Buch hat einen Umfang von 608 Seiten und kann für 26 Euro erworben werden, als E-Book ist es zehn Euro günstiger. Uve Teschner hat einem ungekürzten Hörbuch mit 16:34 Stunden Laufzeit seine Stimme geliehen.

Es handelt sich nicht um eine Fortsetzung der bekannten Reihe, sondern um eine Art Prequel, das zur Zeit der zehnten Hungerspiele angesiedelt wurde. Erzählt wird die Geschichte eines jungen Mannes, der als Mentor bei den Hungerspielen zu Ruhm gelangen möchte, dem allerdings ausgerechnet ein Mädchen aus dem heruntergekommenen kleinen Sektor 12 zugeordnet wird, um sich um sie zu kümmern, was seine Chancen auf den ersten Blick gegen Null tendieren lässt.

Die ersten zehn Seiten

Der erwähnte junge Mentor trägt den Namen Coriolanus Snow, und genau ihm begegnet man sofort zu Beginn des Buchs. Es wird an dieser Stelle bereits angedeutet, dass seine Familie in eine gewaltige finanzielle Schieflage gekommen ist und es äußerst wichtig für ihn ist, bei den Hungerspielen (als Mentor natürlich nur indirekt) für Aufsehen zu sorgen. Man trifft auf ihn kurz vor Beginn der »Ernte«, wie die Zuteilung der Tribute bezeichnet wird, und erlebt ihn, während er auf seine Kleidung wartet, die er zu jenem Anlass tragen möchte.

Fazit

Sieben Mitarbeiterinnen unserer Seite haben sich gleichzeitig des Einstieges in das Buch angenommen, und so trivial, wie sich der letzte Absatz angehört hat, ist es auch: Tatsächlich beginnt der kommende Weltbestseller damit, dass man einen Mann beim Warten beobachtet. Es gibt keine großen Vorreden, was die Hungerspiele, Mentoren, Tribute & Co. überhaupt sind, der Start ist eindeutig darauf ausgerichtet, dass die Leser die vorausgegangene Trilogie kennen oder wenigstens die Filme gesehen haben. Natürlich kann man davon ausgehen, dass es ohnehin recht unwahrscheinlich ist, dass das auf sonderlich viele Leser nicht zutrifft.

Hier soll es aber darum gehen, ob man das Buch kaufen würde, wenn man im Laden die ersten zehn Seiten probeweise gelesen hätte, und obwohl vergleichsweise viele Mitarbeiterinnen an dieser Ausgabe des »Projekts 10« teilgenommen haben, herrschte recht große Einigkeit: Würde man die Original-Trilogie nicht kennen, dann würde man sich eher fragen, was das Ganze soll, denn weder geht die Geschichte mit einem großen Aha-Effekt los, noch erscheint Coriolanus Snow auf den ersten Blick wie ein großer Sympathieträger, und das »Drumherum« dürfte auch eher konfus wirken.

Kennt man sich in Panem jedoch aus, dann fühlt man sich gleich wieder so, als wäre man nicht weggewesen. Selbst das Warten auf das Eintreffen von Kleidung passt dazu, denn schließlich spielte eine extravagante Kluft schon damals eine große Rolle. Noch positiver wird die Wirkung dadurch, dass sich bereits andeutet, dass man als Leserin in dem Roman einen noch tieferen Einblick bekommt, wie es überhaupt zur Tradition der Hungerspiele gekommen ist, und was vorher geschah.

Unsere Mitarbeiterinnen Cathleen Chalupka, Kati Neidhardt, Katrin Felzmann, Nele Wageringel, Nicolle Kreutzner, Pauline Noack und Sara Wojciechowski werden das Buch in den kommenden Tagen lesen, da waren sie sich alle einig, denn jede von ihnen spürte sofort wieder Panem-Flair und war somit optimistisch, hier vor einem schönen Leseerlebnis zu stehen. Vermutlich werden auch noch einige andere Mitarbeiter hinzukommen, denn wenn man an einer Buchseite wie der unseren arbeitet, dann gibt es in jedem Jahr ein paar »Buchereignisse«, bei denen es eine Art Pflicht ist, hineinzuschnuppern und zu erfahren, worum es geht, selbst wenn einem das Genre nicht komplett zusagt. Der im September erscheinende vierte Kingsbridge-Roman von Ken Follett und Sebastian Fitzeks im Oktober folgender neuer Thriller »Der Heimweg« gehören beispielsweise auch in diese Kategorie. Zum »Lied von Vogel und Schlange« werden wir euch jedenfalls mit Gewissheit in den kommenden Tagen eine »richtige« Buchbesprechung präsentieren können.
– geschrieben am 22. Mai 2020
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