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Jan's zweite Chance in Dunersand
Verfasser: Elia Lee Jones (1)
Verlag: Eigenverlag (15976)
VÖ: 8. Mai 2020
Genre: Romantische Literatur (19684)
Seiten: 215
Themen: Neuanfang (945), Nordsee (283), Umzug (396), Verkehrsunfälle (476), Verlust (654), Zweite Chance (360)
Werbung: Offizielle Buchvorstellung anzeigen
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Mai 2020 nominieren
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Elia Lee Jones für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Es dauert eine Ewigkeit, bevor wir an den Ausläufern der Strandpromenade von Prelinz ankommen. Immer wieder ziehen weiße Wolken über den Himmel. Wir kommen an einem Straßenmusiker vorbei, er spielt so eine Art deutsche Country-Musik auf einer 12-saitigen Gitarre. Außer uns bleibt kaum jemand stehen. Anna wirft ihm ein Geldstück in seinen dafür aufgestellten Gitarrenkoffer.
     »Toll«, freut sie sich.
     »Die Gitarre ist total verstimmt«, sage ich.
     Der Gitarrist hat mich wohl gehört und verdreht die Augen. Anna schaut mich ungläubig an.
     Plötzlich hält der Typ mir die Gitarre hin.
     »Wenn du glaubst, du kannst es besser«, ruft er mir mit hochrotem Kopf zu. Nachdem ich zögere, macht er eine Geste, indem er die Gitarre kurz zu sich zurückholt und dann erneut mir entgegenstreckt, so als stünde es nicht zur Diskussion, ob ich sie nehmen soll. Was soll‘s, ich nehme die Gitarre, setze mich auf die Steinumrandung der Promenade neben ihn und stimme die Gitarre. Schon tausend Mal gemacht, eine Stimmgabel brauche ich dazu nicht. Dann halte ich dem Musiker die Gitarre wieder hin, doch er hat jetzt wieder eine normale Gesichtsfarbe und sagt mir, ich solle doch etwas spielen. Ich weiß nicht so recht was, klimpere herum, bis fast wie von selbst die Melodie von „Hotel California“ erklingt. Ich setze kurz ab, nehme mein Plektron aus der Tasche und spiele das Lied in der spanischen Flamenco-Version, wie sie früher die Gipsy Kings gespielt haben. Ich singe dazu, auch der Text ist auf Spanisch, bis auf den Refrain, der entspricht dem Original. Ich liebe diese Flamenco-Version, sie hat vielmehr Wums als das Original. Es dauert nicht lange, und mehr und mehr Leute stehen um uns herum. Immer wieder landen Münzen in dem Gitarrenkoffer. Ich wiederhole einige Strophen, manche Leute gehen weg, andere kommen dazu. Anna sieht mich an, ich weiß nicht wie, aber ihr rechter Fuß wippt mit im Takt. Erst jetzt bemerke ich, dass ihre Zehennägel rosa lackiert sind. Krass!

Ich lasse das Lied auslaufen, indem ich langsamer und immer leiser werde. Schließlich gebe ich die Gitarre seinem Besitzer zurück, einige Leute klatschen, manche werfen Geldstücke in den Gitarrenkoffer, ich stehe wieder auf, und Anna gibt mir einen Kuss auf die Wange.
     »Das war wunderbar«, sagt sie.
     »Hey, willst du was von dem Geld haben?«, fragt der Musiker.
     »Nein, nein«, antworte ich, mir wird das irgendwie peinlich, ich bedanke mich dafür, dass er mich spielen ließ, verabschiede mich und drehe mich zu Anna um.
     »Reicht das für ein Eis?«, frage ich sie.
     »Na klar«, meint sie, und wir gehen weiter auf der Strandpromenade. Mittlerweile schmerzen meine Füße, und ich bereue, dass ich die Schuhe in Annas Auto gelassen habe.
     »Wieso kannst du denn so gut Spanisch?«, fragt Anna.
     »Meine Mutter ist Spanierin«, antworte ich.
     »Wow«, sagt Anna und scheint zu überlegen, was sie fragen will. Man sieht es ihr an, wenn sie über etwas nachdenkt, da sie dann ihre Pupillen nach oben bewegt.
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