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13 tolle Tage
Verfasser: Andra Bergan (2)
Verlag: epubli (1151)
VÖ: 18. April 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (2894)
Seiten: 307
Themen: Eifersucht (378), Erpressung (267), Familien (1137), Feiertage (2), Intrigen (1147), Österreich (279), Seitensprung (227), Silvester (87), Weihnachten (1540), Winter (382)
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Winterfeiertage - Zeit für Intrigen, beste Feindinnen, Fremdgeher und Überraschungen.

Die Heinrichs sind eine ganz normale Familie und freuen sich, dass ihre Älteste über die Feiertage heimkommt. Was als idyllische Festtage geplant ist, wird schon bei ihrer Ankunft auf den Kopf gestellt und ein Ereignis jagt das nächste...
Wird die Familie die unruhige Zeit überstehen oder kommt es zum großen Knall an Silvester?
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andra Bergan für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Verflixt! Julia hat sich im allgemeinen Durcheinander mit den Koffern einen Weg ins Haus gebahnt und will diese gerade an der Garderobe im Flur abstellen, als sie bei den Worten ihrer Mutter alarmiert aufschaut.
     „Ja, Mam?“, hakt sie vorsichtig nach.
     „Wer hat heute Morgen den Radiowecker ausgestellt? Du konntest es wohl nicht erwarten, deine Schwester wiederzusehen, hm?“
     „Ich, äh...“, setzt Julia an und verstummt, angesichts des wütenden Seitenblicks, den sie sich von Marlene einfängt und der selbst ihrer Mutter nicht entgeht.
     Frau Heinrich folgert ihre eigenen Schlüsse aus dem Blick, erinnert sich daran, dass sie ihrer Familie nichts von dem Besuch erzählt hat. Ihre Hand landet mit einem leisen Klatschen auf ihrer Stirn.
     „Ach Gott, ich Schussel. Ich habe euch ja gar nicht erzählt, dass Marlene einen Bekannten mitbringt...“, setzt sie zu einer Erklärung an und wird von Marlene korrigiert.
     „Freund, Mama. Ich habe meinen Freund mitgebracht.“
     „..., der über Weihnachten bei uns bleibt. Doch im Grunde ist das ja inzwischen einerlei. Mark ist hier, wir alle kennen ihn nun und daher sollten wir es uns gemütlich machen, nicht wahr?“, bringt Frau Heinrich ungerührt ihren Satz zu Ende und blickt danach erneut zu Julia, die sich noch immer mit dem Gepäck ihrer Schwester abmüht, um die sperrigen Sachen irgendwie an der Garderobe unterzubringen, ohne dass sie im Weg stehen.
     „Julia“, fordert sie bestimmt, „deine Schwester kann sich selbst um ihr Gepäck kümmern. Wir frühstücken jetzt gemeinsam, ihr habt sicherlich Hunger.“
     Keine Antwort abwartend, geht sie in die Küche voran und deckt den Tisch im nebenan liegenden Esszimmer neu ein, legt zusätzliche Gedecke auf. Schließlich ist der 4. Advent und da gehört ein gemeinsames Familienfrühstück dazu, wie das Grün zum Tannenbaum, die Kerze auf den Adventskranz.
     Gemeinsam am reich und festlich gedeckten Frühstückstisch sitzend, mit den von Julia besorgten Brötchen, bedankt Mark sich vorab für die Einladung und erzählt, abwechselnd mit Marlene, von ihrer gemeinsamen Zeit in Salzburg und auch, wie sie sich dort kennengelernt haben.
     Marlene hatte sich einen Tag lang von ihrer Tante befreit, war zur Eislaufbahn gegangen, um sich dort mit ein paar Freundinnen zu treffen. Mark war mit zwei seiner Studienkollegen ebenfalls dort. Am Stand für heiße Getränke hatte Mark sich als Gentleman erwiesen und Marlene ihre Bestellung zuerst aufgeben lassen, woraufhin sie ins Gespräch kamen und feststellten, dass sie am gleichen Wohnort leben.
     Die frischen Brötchen kommen gut an, vernehmen sich rasch und waren eine gute Idee von Julia, die sich zwischenzeitlich in die Küche verdrückt, um sich noch einen Kaffee zuzubereiten. Sie fängt das vielsagende Zwinkern ihrer Mutter auf, das sie ihrem Vater zuwirft.
     Frau Heinrich kann den jungen Mann schon jetzt leiden. Er hat Benehmen und wirkt dazu aufgeschlossen. Obendrein ist er nett anzuschauen, weist ein adrettes Erscheinungsbild auf. Ihr Mann ist ähnlich beeindruckt von der Wahl seiner Erstgeborenen, unterhält sich mit Mark angeregt über dessen Jurastudium und unterlässt vorerst sein sonst übliches Verhör.
     Julia hält sich aus den Gesprächen bei Tisch heraus, setzt sich mit ihrem frisch gebrühten Kaffee dazu und beobachtet. Nur mäßig hungrig kaut sie an ihrem Brötchen herum. Nach dem für sie gefühlt endlosen Frühstück hilft sie ihrer Mutter sichtlich freier durchatmend beim Abdecken des Tisches, beim Abwasch und Aufräumen. Frau Heinrich packt die Gelegenheit beim Schopf und hält Julia am Arm zurück, dreht sie sanft zu sich herum und blickt ihr forschend ins Gesicht.
     „Kind, was ist denn los, hm? So schweigsam erlebe ich dich nur, wenn du krank wirst. Fühlst du dich nicht gut?“
     „Nein Mam, keine Sorge, ich fühle mich nicht krank“, gesteht Julia offen und ehrlich. „Ich habe mich nur gründlich danebenbenommen, wie’s aussieht.“
     Sie berichtet ihrer Mutter den Vorfall am Bahnhof, ziemlich kleinlaut, jedoch wahrheitsgemäß. Als ihre Mutter daraufhin in herzhaftes Lachen einfällt, atmet Julia erleichtert auf. Jetzt hat sie Gewissheit, dass ihre Äußerung lange nicht so schlimm war, wie Marlene es aufgefasst hat.
     „Das war alles?“, hakt Frau Heinrich sicherheitshalber nach, noch immer schmunzelnd. „Ich finde es halb so schlimm. Mark schien sich doch nicht angegriffen gefühlt zu haben, oder doch? Wobei er bei mir nicht den Eindruck erweckt, dass er sich schnell auf den Schlips getreten fühlt.“
     „Nein, er nahm es mit Humor“, erwidert Julia, sich zeitgleich an den Spruch mit dem Bobtail erinnernd.
     „Na also, dann nimm den Kopf hoch und schau wieder fröhlich in die Welt, einverstanden? Das ist kein Grund, um sich den Tag verderben zu lassen, Kind.“
     „Mam, du bist die Beste!“
     Erleichtert umarmt Julia ihre Mutter, die immer noch schmunzelt.
     „...wie ein kleiner verlorener Hund...“, wiederholt Frau Heinrich kichernd, „..., das war wirklich gut.“
     Mutter und Tochter kichern gemeinsam und Julia fällt ein Stein vom Herzen. Einmal mehr wird ihr klar, weshalb sie ihre Eltern von Herzen liebt. Stets bringen sie Verständnis für ihre Kinder auf, stehen ihnen jederzeit hilfreich zur Seite. Daher trifft Frau Heinrich ein liebevoller Kuss, bevor die beiden sich nach getaner Arbeit in der Küche gleichfalls ins Wohnzimmer begeben, wo sich der Rest der Familie samt Mark aufhält.

„So Kinder, was wollt ihr denn heute unternehmen?“, fragt Frau Heinrich mitten im Wohnzimmer, auf dem flauschigen Chinateppich stehend.
     In dem modernen Kamin flackert ein munteres Feuer, auf das Herr Heinrich gerade einen Holzscheit nachlegt. Marlene und Mark haben es sich händchenhaltend auf der weißen Ledercouch gemütlich gemacht, ihre Kaffeebecher vom Frühstück mitgenommen und auf dem gläsernen Wohnzimmertisch mit dem hübschen, länglichen Adventsgesteck abgestellt. Herr Heinrich schaut gleichfalls fragend auf, nachdem er die Tür vom Kaminofen geschlossen hat und sich wieder den Anwesenden zuwendet.
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