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13 tolle Tage
Verfasser: Andra Bergan (2)
Verlag: epubli (1151)
VÖ: 18. April 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (2888)
Seiten: 307
Themen: Eifersucht (377), Erpressung (267), Familien (1135), Feiertage (2), Intrigen (1144), Österreich (278), Seitensprung (227), Silvester (87), Weihnachten (1540), Winter (382)
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Winterfeiertage - Zeit für Intrigen, beste Feindinnen, Fremdgeher und Überraschungen.

Die Heinrichs sind eine ganz normale Familie und freuen sich, dass ihre Älteste über die Feiertage heimkommt. Was als idyllische Festtage geplant ist, wird schon bei ihrer Ankunft auf den Kopf gestellt und ein Ereignis jagt das nächste...
Wird die Familie die unruhige Zeit überstehen oder kommt es zum großen Knall an Silvester?
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andra Bergan für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     Zuhause angekommen springt Marlene aus dem Auto und stürmt sogleich ins Haus, mit Mark im Schlepptau. Ungerührt überlässt sie es Julia, ihr Gepäck aus dem Kofferraum zu hieven und hinterher zu schleppen.
     „Mama, Papa, ich bin wieder Zuhause!“, ruft Marlene lautstark durchs Haus, dass es selbst Tote erwecken könnte.
     Mark hält sich derweil dezent im Hintergrund, mustert die gemütlich-moderne Einrichtung des schmucken Einfamilienhauses, das die Heinrichs bewohnen. Ein anheimelnd, zugleich modern eingerichteter Flur führt geradeaus in das groß wirkende Wohnzimmer. Mark nimmt an, dass der um die Ecke weiterführende Flur in den hinteren Bereich des Hauses führt, wo vermutlich Schlafzimmer und Bad zu finden sind. Rechts neben der Haustür führt eine leicht gewundene Treppe ins obere Stockwerk, links vom Flur geht die Küche ab, aus der die Mutter von Marlene strahlend heraustritt und ihre heimgekehrte Tochter jauchzend in die Arme schließt.
     „Marlene, Kind, schön dass du wieder da bist. Wir alle haben dich ganz schrecklich vermisst. Doch sag, wie geht es dir, wie Tante Mila und wie war die Reise?“
     Frau Heinrich hinterlässt einen herzlichen Eindruck. Ihr blondes Haar trägt sie schulterlang, wie Marlene. Ihr rundes Gesicht wird von einem gutmütigen Lächeln dominiert. Ihre wachen, graublauen Augen umspielen kleine Lachfältchen, die sie sympathisch wirken lassen. Sie mag um die Eins Fünfundsechzig sein, ist ebenso groß wie Julia. Etwas rundlich um die Hüften, kann man sie dennoch nicht als füllig bezeichnen. Sie trägt Wohlfühlkleidung, ohne primitiv oder hausbacken zu wirken. Eine legere schwarze Hose, darüber ein edles Weihnachts-Shirt mit „Merry Christmas“-Aufdruck und dazu ein paar schlichte Ballerinas.
     „Mama! Tante Mila will nicht so genannt werden, das weißt du doch!“, mokiert sich Marlene gespielt und wirft ihrer Mutter ein keckes Grinsen entgegen, die sich daraufhin sofort korrigiert.
     „Ach Gottchen, ja stimmt“, geht sie sogleich auf die gespielte Kritik ihrer Tochter ein und schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. „Wie geht es Tante Emilia und Prinz, ihrem hochwohlgeborenen Königspudel mit Adelspapieren?“
     Herr Heinrich kommt aus dem Esszimmer dazu, das von der Küche abgeht, und schließt sich der allgemeinen Wiedersehensfreude an. Mit seinen Armen vermag er sowohl seine Frau, als auch seine Tochter zugleich umarmen zu können, drückt sie so herzlich an sich, dass die beiden hörbar aufschnaufen.
     „Ach ja, meine Mädchen sind alle wieder zusammen.“
     Er ist größer als seine Frau, mag um die Eins Fünfundsiebzig sein und hat seine Größe ganz offensichtlich an seine Erstgeborene, Marlene, vererbt. Ein paar graue Strähnen finden sich in seinen mittelbraunen Haaren, seine grünbraunen Augen strahlen hingegen die gleiche Herzlichkeit aus, wie bei Frau Heinrich. Erst jetzt bemerkt er Mark, der noch immer neben der Haustür wartet und ihm grüßend zunickt. Frau und Tochter aus seiner bärigen Umarmung entlassend, betrachtet er den junge Mann neugierig. Frau Heinrich folgt dem Blick ihres Mannes, gibt die leicht gequetschte Marlene aus ihrer Umarmung frei und blickt gleichfalls zu Mark.
     „Ach je, Sie müssen glauben in einem Irrenhaus zu sein“, folgert sie aus dem Verhalten ihrer nicht ganz so normalen Familie und wirft ihm ein entschuldigendes Lächeln zu.
     „Nein, nein, schon gut“, lacht Mark auf. „Ich kann die Wiedersehensfreude nachvollziehen. Gestatten... Mark Gutborn. Aber bitte nennen Sie mich Mark. Ein wirklich schönes Heim haben Sie, Frau und Herr Heinrich“, stellt Mark sich namentlich vor und setzt ein überaus charmantes Lächeln auf, woraufhin Julia ihren Blick genervt gen Raumdecke hebt.
     ‚Angeber‘, denkt sie, ‚Schleimer‘, fügt sie noch hinzu, während sie sich noch immer mit dem schweren Gepäck ihrer Schwester abmüht.
     Frau Heinrich zögert nicht, geht direkt auf den jungen Mann zu. Seine zur Begrüßung dargebotene Rechte negierend, zieht sie ihn stattdessen in eine mütterliche Umarmung und klopft ihm wohlwollend auf den Rücken. Rücksichtnehmend entlässt sie ihn weitaus schneller aus der Umarmung als ihre Tochter zuvor.
     „Herzlichen Dank, Mark. Wir freuen uns, dass du hier bist und hoffen, dass du ein paar schöne Feiertage bei uns verlebst. Sag, möchtest du deine Eltern anrufen, eine kleine Erfrischung oder erst ablegen und auspacken?“
     Herr Heinrich schaut noch immer sichtlich verwirrt drein, wusste ebenfalls nichts von dem Besuch, den Marlene aus Salzburg „importieren“ würde und wirft seiner Großen einen fragenden Blick zu, die mit einem selbstgefälligen, äußerst zufriedenen Lächeln reagiert.
     „Nein danke, Frau Heinrich. Meine Eltern sind über Weihnachten mit meinem kleinen Bruder nach Florida geflogen, da ich eigentlich vorhatte, meine Semesterferien in Salzburg zu verbringen. Als mich Ihre Tochter jedoch für die Feiertage einlud, da konnte ich unmöglich ablehnen“, gibt Mark offen und ehrlich Auskunft und bringt somit die gesamte Familie Heinrich auf denselben Wissenstand, ohne es überhaupt zu ahnen.
     Herr Heinrich horcht unterdessen interessiert bei dem Wort „Semesterferien“ auf, nähert sich dem jungen Mann und streckt ihm begrüßend seine Rechte entgegen.
     „Was studierst du, Mark?“, erkundigt er sich prompt, ohne dass seine Frage dem typisch väterlichen Verhör ähnelt, das er sonst immer führt.
     Mark erwidert den Willkommens-Händedruck des Hausherrn und will gerade antworten, als Frau Heinrich ihm zuvorkommt.
     „Günther, nun lass die Kinder erstmal richtig ankommen und auspacken. Danach kannst du Mark in Ruhe ausfragen“, bittet Frau Heinrich ihren Mann, Mark zeitgleich indirekt vorwarnend, was ihn erwarten wird. „Kinder, wollt ihr nicht erst einmal frühstücken? Und Julia...“, schwenkt sie herum und visiert Julia an, „..., mit dir möchte ich reden, sofort!“
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