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13 tolle Tage
Verfasser: Andra Bergan (2)
Verlag: epubli (1228)
VÖ: 18. April 2020
Genre: Gegenwartsliteratur (2930)
Seiten: 307
Themen: Eifersucht (380), Erpressung (274), Familien (1157), Feiertage (2), Intrigen (1170), Österreich (282), Seitensprung (231), Silvester (87), Weihnachten (1544), Winter (383)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Winterfeiertage - Zeit für Intrigen, beste Feindinnen, Fremdgeher und Überraschungen.

Die Heinrichs sind eine ganz normale Familie und freuen sich, dass ihre Älteste über die Feiertage heimkommt. Was als idyllische Festtage geplant ist, wird schon bei ihrer Ankunft auf den Kopf gestellt und ein Ereignis jagt das nächste...
Wird die Familie die unruhige Zeit überstehen oder kommt es zum großen Knall an Silvester?
Lesermeinungen (8)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Andra Bergan für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

VORWORT
Samstag, 20. Dezember


Der Winter ist früh in diesem Jahr eingekehrt. Seit Anfang November schneit es regelmäßig und türmt den Schnee gemächlich über der bergigen Region im Süden des Landes auf.

Jenny und Fabian haben es sich in dem kleinen Café in der Innenstadt gemütlich gemacht.
     „Die Königin kommt zurück, hast schon gehört?“
     Fabian, der seinen Blick auf dem wohlgeformten Hintern der hübschen Serviererin liegen hat, blickt ungläubig zu Jenny.
     „Echt jetzt?“
     Jenny nickt und setzt endlich ihren dreckigen Stiefel am Boden ab, der bis dahin auf der mit Stoff bezogenen Sitzbank abgestellt war.
     „Wird auch Zeit. Mir wurde schon langweilig.“
     „Haste noch immer nich genug?“, wagt Fabian nachzufragen und erhält von Jenny daraufhin einen derben Handstreich in die Seite.
     „Bist du irre, oder was? Natürlich bin ich noch längst nicht fertig!“
     Fabian zuckt nach dem Schlag zusammen, schürzt beleidigt die Lippen und dreht sich widerwillig zu Jenny.
     „Also, was hast du vor, hm?“
     Jenny grinst hinterhältig, schaut sich nach allen Seiten hin um und lehnt sich zu Fabian rüber.
     „Also gut, dann sperr mal deine Lauscher auf...“

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Die letzte Vorlesung vor den Semesterferien ist beendet und Mark verlässt die Universität. Ein letzter Blick zur hohen Turmuhr und ein erleichterter Seufzer geht über seine Lippen.
     „Bis zum nächsten Semester“, flüstert er zum Hauptgebäude, als er von hinten stürmisch umarmt wird und sich herumdreht.
     „Marlene. Ja was machst du denn hier? Bist du gar nicht bei deiner Tante?“
     Erfreut nimmt er das hübsche Mädchen in die Arme und gibt ihm einen zärtlichen Kuss.
     „Ich halte es einfach nicht mehr aus, kann es nicht erwarten, bis morgen der Zug geht. Tante Mila ist heute wieder so... furchtbar mäkelig, hat an allem und jedem was auszusetzen“, seufzt Marlene tiefschwer und setzt einen schmollenden Ausdruck auf.
     „Nur noch bis morgen früh, das schaffst du doch, hm?“, erwidert Mark lachend, der ähnliche Sätze schon des Öfteren von Marlene gehört hat.
     „Ach es wird herrlich, wieder zuhause zu sein“, frohlockt Marlene und richtet ihren Blick in den bedeckten Himmel Salzburgs. Sie vermisst ihre Freundinnen, die Unternehmungen mit ihrer Clique. Dagegen ist Salzburg langweilig, da sie hier so gut wie niemanden kennt, nur wenige Kontakte hat.
     „Deine Familie weiß aber, dass ich dich begleite?“, erkundigt sich Mark und schaut Marlene ernst an.
     „Aber ja und glaube mir, die werden alle ganz aus dem Häuschen sein, wenn sie dich kennenlernen...“

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Frau Heinrich durchwandert das weihnachtlich geschmückte Haus und verteilt die fertig gewordene Wäsche in den Zimmern des schmucken Einfamilienhauses, das die Heinrichs mit ihren beiden Töchtern bewohnen.
     Herr Heinrich hat die kleine Tanne im Vorgarten kurz vor dem ersten Advent mit der weihnachtlichen Lichterkette versehen, die wenige, jedoch geschmackvolle Weihnachtsdekoration im und am Haus wurde hingegen von der gesamten Familie angebracht, ganz so, wie es bei den Heinrichs Tradition ist. „Frohes Fest“ ist auf dem schmucken Türkranz aus künstlichen Tannenzweigen und Mistelbeeren zu lesen, der an der Haustür angebracht ist und kniehohe Tannenbäumchen stehen rechts und links auf den Eingangsstufen, beleuchten allabendlich den Hauseingang in gefälligem Weißgold.
     Auch das Innere des Hauses begrüßt Besucher und Hausbewohner vorweihnachtlich. Bereits im Flur des zweistöckigen Hauses hat die Familie auf dem niedrigen Schuhschrank, gleich neben der Garderobe, kleine Weihnachtsfiguren aus Porzellan und mittig einen kleinen Weihnachtsstern in leuchtendem Rot stehen. Auf fast jeder Fensterbank im Haus finden sich Leuchtpyramiden mit warmweißer Beleuchtung und am Kamin im Wohnzimmer hängen noch immer die rotbeigen Jutesäckchen vom Nikolausfest, inzwischen jedoch geleert. Auf den Haupttischen von Wohn- und Esszimmer stehen große Duftkerzen, die von morgens bis zum Schlafengehen ruhig vor sich hin brennen und einen dezenten Weihnachtsduft von Zimt und Tannen im Haus verbreiten. Selbst die halb gebogte, offene Buchenholztreppe, die in den ersten Stock führt, ist mit einer geschmückten, beleuchteten Tannengirlande versehen. Im oberen Stockwerk befinden sich die Zimmer der beiden Töchter der Heinrichs, ein großzügiges Badezimmer und ein Gästezimmer.
     Frau Heinrich geht hinauf in den ersten Stock und betritt zunächst das Zimmer ihrer älteren Tochter Marlene, das gegenüber der Treppe liegt. Normalerweise legt sie die fertige Wäsche auf den Tisch der kleinen Biedermeier-Sitzgruppe, die in Marlenes Zimmer eingestellt ist, heute jedoch räumt sie die Wäsche direkt in den Kleiderschrank und bleibt einen Moment sinnierend im Raum stehen.
     Seit über zwei Wochen befindet sich Marlene in Salzburg, besucht die Schwester von Frau Heinrich und das aus gutem Grund. Marlene und Julia, die beiden Töchter der Heinrichs, verstehen sich nicht besonders gut, weshalb die Eltern beschlossen haben, ihre Kinder vorübergehend zu trennen. Sie wollen auf diese Weise sowohl den Mädchen, als auch sich selbst eine Ruhepause vor den vermehrt auftretenden Zwistigkeiten der Geschwister gönnen. Marlene freute sich sogar über die Entscheidung der Eltern, da sie über die Feiertage Urlaub hat und gern in Salzburg ist, wenn sie nicht unbedingt den ganzen Tag bei ihrer Tante im Haus verbringen muss.
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