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TASCHENBUCH
 
Witte und Fedder ermitteln 6 - Juister Hochzeit
Verfasser: Sina Jorritsma (30)
Verlag: Klarant (638)
VÖ: 8. Mai 2020
Genre: Kriminalroman (7077)
Seiten: 200 (Taschenbuch-Version), 131 (Kindle-Version)
Themen: Hochzeit (1345), Inseln (1589), Kellner (132), Kommissare (1825), Mord (5523), Ostfriesland (507)
Reihe: Witte und Fedder ermitteln (6)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Mai 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Die Vorbereitungen einer Traumhochzeit auf Juist werden überschattet, als die Trauzeugin Mieke Torn brutal erstochen aufgefunden wird. Für die Inselkommissarin Antje Fedder ist der Fall eine persönliche Angelegenheit, denn bei dem Tatort handelt es sich ausgerechnet um die Seemannskneipe ihres Vaters Tjark. Hier jobbte das Mordopfer und wurde noch am Vorabend von einem Gast belästigt. Hat der junge Verehrer die Zurückweisung der attraktiven Kellnerin nicht verkraftet? Doch die Ermittler nehmen auch das reiche Brautpaar ins Visier, zu dem eine einfache Kellnerin so gar nicht zu passen scheint. Außerdem werden Zweifel an der Identität der Toten wach. Wer war Mieke Torn wirklich? Trotz des Todesfalls soll die Hochzeit auf der Ostfriesischen Insel wie geplant stattfinden, doch sie steht unter keinem guten Stern ...
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Frau Larf vom Klarant Verlag für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Sina Jorritsma gibt es bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Ich wundere mich, dass niemand vor dir die Leiche bemerkt hat«, sagte Witte zu Tjark Fedder. »Auf der Strandpromenade sind doch meist Spaziergänger und Jogger unterwegs.«
     »Ja, aber um Mieke dort liegen zu sehen, muss man schon genau hinschauen«, antwortete Antje anstelle ihres Vaters. »Die Tische und Stühle der Außengastronomie verdecken teilweise den Blick auf den Eingangsbereich. Außerdem wissen die Einheimischen und die Stammgäste, dass die Juister Kajüte erst mittags öffnet. Es gibt also für sie keinen Grund, das Lokal frühmorgens genauer zu betrachten.«
     Die Kommissarin hatte bereits begonnen, sich Notizen zu machen. Sie fragte ihren Vater: »Um welche Uhrzeit hätte Mieke heute hier sein müssen?«
     »So gegen acht Uhr wird aufgeschlossen, dann lüften wir und machen Klarschiff. Wie gesagt, normalerweise fange ich an, Mieke wäre erst später dazugekommen, so gegen zehn Uhr. Mittags haben wir dann offiziell geöffnet, wie du weißt.«
     Antje nickte. Es war jetzt kurz vor zehn Uhr. Sie fragte sich, ob ihr Papa sich gegen einen Angreifer gewehrt hätte. Tjark war zwar schon im Rentenalter, aber der große und kräftige Mann konnte sich sehr gut seiner Haut wehren. Als Matrose und Steuermann hatte Tjark Fedder in fremden Häfen so manche Schlägerei überstehen müssen. Außerdem schien er einen sechsten Sinn für Gefahren zu besitzen, denn während seines bewegten Berufslebens war sein Leben mehr als einmal gefährdet gewesen.
     Wittes Stimme riss sie aus ihren Überlegungen.
     »Ich fahre mal eben zur Wache und hole eine Plane, um die Leiche abzudecken«, schlug er vor. Antje nickte. Sie und ihr Kollege waren erst vor wenigen Minuten bei der Juister Kajüte eingetroffen, kurz nachdem Tjark Fedder sie aufgeregt angerufen hatte.
     Jeden Moment konnten Touristen vorbeischlendern, und schon aus Gründen der Pietät sollten sie die Tote nicht zu sehen bekommen.
     Witte schwang sich auf sein Dienstfahrrad und fuhr Richtung Carl-Stegmann-Straße, wo sich die Polizeiwache befand. Antje griff zum Smartphone und rief einen der Badeärzte an, die auf der kleinen Nordseeinsel praktizierten. Mieke Torn war nach Ansicht der Kommissarin eindeutig an einem Messerstich verstorben, dennoch musste ein Mediziner die Todesursache diagnostizieren und den Totenschein ausstellen. Der Arzt versprach, umgehend zur Strandpromenade zu kommen.
     Antje schaute sich die Leiche genauer an. Die junge Tote war mit Bluejeans, Tennisschuhen und einer offenen rot karierten Bluse bekleidet gewesen, darunter trug sie ein weißes T-Shirt. Hinweise auf ein Sittlichkeitsverbrechen gab es nicht, zumindest war Mieke komplett angezogen. Antje zog sich Latexhandschuhe über und durchsuchte die Taschen der Toten, doch sie waren komplett leer. Sie konnte noch nicht einmal ein Smartphone finden. Diese Tatsache sprach für einen Raubüberfall. Aber für ein gebrauchtes Mobiltelefon bekam man nicht mehr viel Geld, und eine junge Saisonkellnerin hatte höchstwahrscheinlich keine großen Bargeldbeträge in der Tasche.
     »Ich frage mich, ob das eine zufällige oder eine geplante Tat war«, dachte die Inselpolizistin laut nach.
     »Wer mich kennt, der weiß, dass bei mir keine Reichtümer zu holen sind«, grollte ihr Vater. Er machte mit seinem tätowierten rechten Arm eine umfassende Bewegung, indem er auf das kleine Lokal deutete.
     »Das ist mein Besitz«, fuhr Tjark fort. »Wie du weißt, habe ich meine ganzen Ersparnisse in die Juister Kajüte gesteckt. Der Gedanke, dass jemand Mieke wegen der Tageseinnahmen abgestochen hat, macht mich richtig krank!«
     »Roland und ich müssen in alle Richtungen ermitteln«, stellte Antje klar. »Papa, hatte deine Kellnerin irgendwelche Feinde? Vielleicht ein lästiger Verehrer, der bei ihr abgeblitzt ist? Oder ein Ex-Freund, der ihr nachgestellt hat?«
     Tjark runzelte die Stirn, schob seine Elbsegler-Mütze in den Nacken und verschränkte die Arme vor der Brust.
     »Mieke war hübsch und zu allen Gästen freundlich. Da gibt es natürlich immer Dummköpfe, die sich deshalb Hoffnungen machen oder die allgemein eine Bedienung in einem Bierlokal für Freiwild halten. Gestern ist mal so ein Knilch gegenüber Mieke frech geworden, den habe ich achtkantig rausgeworfen!«
     »Warum hast du uns nicht alarmiert, Papa?«, fragte Antje, obwohl sie die Antwort ahnte.
     »Ich brauche doch keine Hilfe, um so ein aufdringliches Jüngelchen an die frische Luft zu setzen«, brummte der pensionierte Seemann.
     »Du weißt nicht zufällig, wie der junge Mann heißt?«
     »Nein, Antje. Aber wenn ich ihn noch einmal sehe, sage ich dir oder Roland Bescheid.«
     »Ja, das wäre gut. Könntest du mir bitte die Kontaktdaten von Miekes Familie geben, damit ich sie benachrichtigen kann?«, bat die Inselpolizistin. »Ich vermute, dass sie Angehörige hat?«
     Ihr Vater nickte.
     »Ja, sie hat mir die Telefonnummer ihrer Mutter aufgeschrieben, falls ihr etwas zustoßen würde. Ich hol sie dir.«
     »Danke, Papa. Und ich brauche auch Miekes Mobilfunknummer, um ihr Handy zu orten. Vielleicht können wir den Täter so lokalisieren.«
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