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Das Dorf der toten Seelen
Verfasser: Camilla Sten (1)
Verlag: HarperCollins (247)
VÖ: 5. Mai 2020
Genre: Thriller (6330)
Seiten: 448
Themen: Dorf (833), Filme (137), Schweden (373), Tod (1050), Verschwinden (1699), Wälder (675)
Voting: Dieses Buch für die Abstimmung zum Buch des Monats Mai 2020 nominieren
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Erklärung der Bewertungssysteme
Alice Lindstedt begibt sich nach Silvertjärn, einem schwedischen Dorf in dem bis auf einen Säugling und eine Leiche alle Menschen spurlos verschwunden sind. Dort ist auch ihre Großmutter geboren und sie möchte das Rätsel in einem Dokumentarfilm lösen. Mit wenig Budget, und 5 Tagen Zeit begibt sie sich mit 3 anderen auf die Suche.
Lesermeinungen (7)     Leserkanonen-Einblick     Blogger (3)     Tags (1)     Cover
KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Seit einem Jahrzehnt ist Viveca Sten dank ihrer Thomas-Andreasson-Reihe eine Insititution in Sachen schwedischer Kriminalliteratur. Inzwischen hat auch ihre Tochter Camilla einen Roman verfasst, der im April des vergangenen Jahres als »Staden« auf Schwedisch erschien. Vor wenigen Tagen ist er nun auch in deutscher Sprache herausgegeben worden. Veröffentlicht wurde der Psychothriller »Das Dorf der toten Seelen« im Hause HarperCollins. Das Werk hat einen Umfang von 448 Seiten und kann für vierzehn Euro erworben werden. Die Digitalausgabe ist zwei Euro günstiger, zudem gibt es eine 10:15 Stunden lange (ungekürzte) Hörbuchversion. Dieser hat Katja Pilaski ihre Stimme geliehen.

In Camilla Stens Buch begegnet man einer jungen Dame namens Alice Lindstedt, die nach dem Abschluss der Filmhochschule einen ersten eigenen Dokumentarfilm drehen möchte und sich dafür die Geisterstadt Silvertjärn als Schauplatz auserkoren hat. Deren 900 Einwohner verschwanden sechzig Jahre zuvor von einem Tag auf den anderen spurlos. Mit einem kleinen Team und sehr wenig Finanzkraft als Backup macht sich Alice auf, um zu erkunden, was damals geschehen ist. Alsbald spielen sich merkwürdige Dinge ab, so verlieren die Handys ihren Empfang, ein seltsames Lachen schallt durch die Walkie-Talkies ... und alsbald ist ein Mitglied ihres Teams tot. Womit sich nicht nur die Frage stellt, was einst hier geschehen ist, sondern auch, ob die Crew den Ort jemals wieder lebend verlassen kann.

Das hier zu schreiben wird jetzt ein wenig schwierig, denn die Ausgangssituation klang eigentlich wie ein Selbstläufer für einen spannenden und gruseligen Psychothriller. Nicht umsonst haben verlassene Geisterstädte schon von Haus aus ein bedrohliches Flair ... zumindest wenn es richtig in Szene gesetzt wird. Bedrohlich wirkt in dem Buch leider lange Zeit gar nichts. Camilla Sten erzählt die Geschehnisse in dem Ort auf zwei Zeitebenen, in denen die Gegenwart den Hauptpart einnimmt, und dieser kommt - vorsichtig ausgedrückt - sehr langsam ins Rollen. In der ersten Hälfte des Buchs ist eine Fußverletzung das Ereignis, das am meisten für Aufregung sorgt, was ziemlich viel über den Spannungsfaktor aussagen dürfte. Dabei spielt eine große Rolle, dass einige Mitglieder der Filmcrew eher fragwürdig sympathisch dargestellt wurden, während der Rest gänzlich unauffällig im Hintergrund bleibt. Das führte sogar soweit, dass wir nach vielleicht hundert Seiten noch einmal nachschauen mussten, wie überhaupt die Ich-Erzählerin mit Namen heißt - man entwickelte einfach keinen Bezug zu den Figuren. Nach und nach wird das Ganze natürlich besser und spannender, wenngleich es ein wenig fragwürdig ist, dass dies insbesondere einigen der Dinge zu verdanken ist, die schon in der offiziellen Buchbeschreibung erwähnt wurden. Diese stellen sich erst spät in der Geschichte ein und kommen einem daher so vor, als sei man vorab gespoilert worden. Tatsächlich hat das Buch nach hinten raus dann mitreißende Momente, jedoch wiegen diese den vorausgegangen Leerlauf leider nicht wieder auf. Daher war »Das Dorf der toten Seelen« schlussendlich ein Psychothriller, der hinter den Erwartungen zurückbleibt.
– geschrieben am 21. Mai 2020 (2.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz