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Die sardische Hochzeit
Verfasser: Grit Landau (4)
Verlag: Droemer (521)
VÖ: 28. April 2020
Genre: Historischer Roman (4444)
Seiten: 384 (Gebundene Version), 335 (Kindle-Version)
Themen: Begegnungen (2823), Benito Mussolini (8), Hochzeit (1436), Inseln (1730), Italien (570), Sardinien (22), Zwanziger Jahre (260)
Reihe: Die sardische Hochzeit (2)
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MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Oktober 2020 um 22:01 Uhr (Schulnote 1):
» Sardinien

Grit Lndau entführt ihre Leser in ihrem großartigen Roman "Die sardische Hochzeit" nach Sardinien, in die Zeit zwischen den zwei Weltkriegen.

Nachdem der junge Leo Lanteri, ein Veteran des 1. Weltkrieges und der Erbe einer der großen Olivenplantagen, einen Mann getötet hat, der zu den Faschisren gehört, setzt sein Vater alles in Bewegung ihn zu schützen und schickt ihn nach Sardinien. Dort gerät er in den Strudel zwischen den Mussolinianhängern und deren Gegnern. Die Bewohner des kleinen Ortes sind misstrauisch Fremden gegenüber und machen es ihm nicht leicht.

Als er Gioia kennenlernt, die bereits einem anderen versprochen ist, nimmt das Schicksal seinen Lauf...

Leos und Gioias Geschichten werden parallel zueinander in wechselnden Kapiteln erzählt. Es ist keine reine Liebesgeschichte, vielmehr geht es hier auch um die politischen Zustände und die Geschichte Sardiniens.

Die Autorin bringt einem die wunderschöne Insel näher und weckt Sehnsüchte. Was ich verstehen kann, da ich dort im vorigen Jahr im Urlaub war. Jedes Kapitels startet mit sardischen Mythen und Legenden, eine interessante Idee, aber manchmal fand ich keinen Bezug zum jeweiligen Kapitel. Viele italienische Wörter versprühen einen Hauch von italienischem Flair, aber wer sie nicht versteht, muss doch öfter nachschlagen.

Leider überwiegt am Ende die Politik und die Liebe kommt etwas zu kurz.

Aber alles in allem ein Roman, den ich guten Gewissens weiterempfehlen kann!«
  10      0        – geschrieben von Lorixx
Kommentar vom 21. Juni 2020 um 10:18 Uhr (Schulnote 1):
» Leo Lanteri ist auf Sardinien angekommen, nachdem er flüchten musste, weil er im Streit einen Faschisten getötet hat. Sein Vater will zu Hause alles regeln, damit sein Sohn und Erbe unbeschadet zurückkehren kann. Es ist eine politisch unruhige Zeit, weil Mussolini die Macht anstrebt und seine Anhänger nicht gerade zimperlich mit Andersdenkenden umgehen. In diese brodelnde Atmosphäre gerät Leo, als er in Sassari ankommt. Als er dann Gioia, der Tochter eines Gutsherrn, begegnet, ist es um ihn geschehen. Eine Liebe, die nicht sein darf, deen Gioia ist verlobt und die Hochzeit soll in wenigen Tagen stattfinden. Aber auch ehemalige Kriegskameraden laufen Leo wieder über den Weg und holen Erlebnisse hoch, die Leo lieber hinter sich lassen würde.
Die Vorgeschichte zu diesem Buch hatte ich bereits gelesen. Dennoch habe ich mich mit diesem Buch anfangs ein wenig schwergetan, aber schon bald wurde ich dann von dieser Geschichte wirklich gepackt. Die Verhältnisse zu jener Zeit sind hochexplosiv in Italien und ganz besonders auf Sardinien. Die Faschisten wollen Mussolini an die Macht bringen und dabei gehen sie rücksichtslos vor. Die „Bubenarmee“ von Sassari leistet mit ungewöhnlichen Mitteln, aber unerbittlich Widerstand.
Die einzelnen Kapitel beginnen mit Mythen und Sagen der Sarden, die einen großen Einfluss auf das Leben haben. Dadurch begreift man, warum sich die Menschen so verhalten, wie sie es nun einmal tun. Aber der Glaube an diese Mythen kann auch verheerende Folgen haben.
Die Charaktere sind interessant und authentisch beschrieben. Dabei gibt es einige sympathische und viele, die mir nicht gefallen haben. Leo und Gioia mochte ich sehr. Sie fühlen sich auf den ersten Blick zueinander hingezogen. Die beiden verbindet zudem die Liebe zur Musik. Leo hat mir oft leidgetan, weil er so unter den Kriegstraumata leidet. Gioia lebt zwar in privilegierten Verhältnissen, doch ihr Vater ist zum zweiten Mal verheiratet und Gioia stört nur. Dafür hat sie ein besonderes Verhältnis zu ihrer Tante Bonaria Titù. Auch Gavino, der Verlobte von Gioia, ist sympathisch und Leo mag ihn, obwohl er ein Rivale ist. Seine Mutter Teresina Marras ist eine Frau, die für ihre Familie das Beste will, aber sehr hart ist. Bewundernswert sind aber auch Dottore Spanu, die junge Minnià Caddedu und ihr Bruder Mario. Daneben gibt es aber sehr viele unangenehme Personen. Besonders Boi, ein ehemaliger Kriegskamerad von Leo, ist ein furchtbarer Typ – er ist egoistisch und ehrgeizig, manipulierend und rücksichtslos und ihm gilt ein Menschleben nichts. Der Dichter Raffaele D´Avenia ist als Einpeitscher in Sachen Faschismus unterwegs.
Dieses Buch ist mehr als eine Liebesgeschichte, es ist ein Stück Zeitgeschichte und eine Dokumentation über die Sarden, ihr Leben und ihre Mythen. Wenn man sich durch den etwas zähen Anfang nicht schrecken lässt, erwartet einen eine wundervolle und fesselnde Geschichte mit einem überraschenden Ende. Mir hat das Buch sehr gut gefallen.«
  19      0        – geschrieben von buecherwurm1310
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