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Verschließ jede Tür
Verfasser: Riley Sager (3)
Verlag: Deutscher Taschenbuch Verlag (1126)
VÖ: 17. April 2020
Genre: Thriller (6408)
Seiten: 400
Themen: Bedingungen (50), Gefahr (1088), Geheimnisse (4085), New York City (1388), Verschwinden (1734), Wohnung (59)
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Erklärung der Bewertungssysteme
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Manchmal hat man schon seltsame Gründe, aus denen die eigene Aufmerksamkeit auf ein Buch fällt. Im Fall von Riley Sagers Thriller »Verschließ jede Tür« war es das Vorkommen eines ganz speziellen »Sitters« im Klappentext - denn zwar sind Babysitter, Hundesitter und Katzensitter allgegenwärtige Begriffe, aber von einer »Apartmentsitterin« hatten wir bis dahin noch nichts gehört. Nun ist so etwas allein natürlich noch kein Grund, um ein ganzes Buch zu lesen, aber es reicht aus, um noch ein zweites Mal etwas genauer auf die Inhaltsbeschreibung zu schauen, und siehe da: Schon findet man sie so interessant, dass man in das ganze Buch hineinschnuppern möchte.

»Verschließ jede Tür« ist ein Werk, das im April dieses Jahres im Deutschen Taschenbuch Verlag das Licht der deutschsprachigen Buchwelt erblickt hat. Das Original, das den Titel »Lock Every Door« trug, schaffte es im vergangenen Juli bis auf den neunten Platz der Hardcover-Belletristik-Bestsellerliste der in Buchangelegenheiten definitiv nicht »failenden« New York Times. Beim englischsprachigen Amazon sammelte der Thriller mehr als 560 Rezensionen und holte dabei hervorragende 4 1/2 von fünf Sternen. Hierzulande kostet das 400 Seiten starke Werk 10,95 Euro, für die E-Book-Ausgabe fallen zwei Euro weniger an. Für die ungekürzte Hörbuchausgabe, die eine Laufzeit von 11:10 Stunden hat, hat Christiane Marx ihre Stimme zum Einsatz gebracht.

Sagers Buch berichtet von einer Frau namens Jules, die den augenscheinlich hervorragenden Job bekommen hat, für wöchentlich tausend Dollar in einem alten Hochhaus in der Nähe des New Yorker Central Parks auf eine luxuriöse Wohnung aufzupassen. Dabei gilt es für sie zu beachten, jede Nacht in der Wohnung zu schlafen und niemanden hineinzulassen. Nachdem Jules ihren Job angetreten hat, kommt es zu einigen mysteriösen Geschehnissen. Eine andere Apartmentsitterin erzählt ihr daraufhin, dass das exquisite alte Gebäude ein finsteres Geheimnis beherbergen würde. Ingrid, so der Name der Frau, verschwindet anschließend. Jules wiederum beschließt, das Geheimnis zu ergründen, was für sie schwerwiegende Konsequenzen hat.

Es gibt sicherlich hier und dort ein paar Dinge an den Vorkommnissen im »Bartholomoew« zu kritisieren, so lässt sich Sager zunächst auffällig viel Zeit, um alles ins Rollen zu bringen, und er setzt auch immer wieder darauf, den Leser erst einmal durchatmen zu lassen und es ein Stückchen ruhiger anzugehen. Richtig »aufgedreht« wird erst zum Ende des Buches hin. Das muss natürlich prinzipiell nichts Schlimmes sein, wenn denn der Rest der Geschichte und das Ensemble den Leser gut über die Auszeiten tragen. Auch dieser Punkt hat Haken und Ösen, denn eine gewisse Distanz zu den Figuren bleibt dauerhaft bestehen, und auch wenn Jules durchaus sympathische Züge an sich hat, fehlt es ihr für eine Ich-Erzählerin ein wenig an Sympathiegrad und Identifikationspotenzial. Aber das ist alles nicht weiter schlimm, denn »Verschließ jede Tür« funktioniert als Geschichte trotzdem, und zwar ziemlich gut. Sager hat es insbesondere verstanden, eine ganz spezielle Atmosphäre zu erschaffen, die das Haus umgibt, und die Zutaten aus verschiedenen Genres, die er hier zu einem Gemisch zusammengebraut hat, harmonieren ganz schön gut miteinander. Das Buch strahlt obendrein auch eine ganz individualistische Spannung aus, bei der man vielleicht nicht auf den Fingernägeln herumkaut, die sich aber trotzdem in den Leser hineinschneidet und an ihm zieht und zerrt. So ergibt sich ein Buch, das zwar vielleicht nicht perfekt ist, aber bei dem sich das Lesen allemal gelohnt hat.
– geschrieben am 24. Juni 2020 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz