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TASCHENBUCH
 
Mord aus kühlem Grund
Verfasser: Achim Kaul (2)
Verlag: Eigenverlag (15976) und epubli (1151)
VÖ: 8. April 2020
Genre: Kriminalroman (7058)
Seiten: 540
Themen: Allgäu (59), Bayern (329), Kommissare (1815), Leichen (1922), Mord (5501), Schwaben (63)
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Zweifel und Zick sind zurück ...

Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: »In der Therme ein Toter - das ist doch was für Sie«, hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.

Sie werden den beiden gern begegnen - sofern Sie nichts ausgefressen
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Achim Kaul für die Einsendung dieser Leseprobe!
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     »Aha. Und von welcher Plage?«
     »Ein Presseköter. Von der unerfreulichen Sorte.«
     »Und den belohnen Sie auch noch?«
     »Ich bin ja selbst fassungslos. Aber dieser Reisser ...«
     »Ich verstehe. Klopfer hat sowas erwähnt. Mit der Presse müssen Sie leben lernen, Lucy.«
     »Aber ich hab ihn mit meinen letzten beiden Riegeln gefüttert. Die hatte ich mir gerade erst besorgt. Den werd’ ich doch nie wieder los.«
     »Vielleicht frisst er Ihnen beim nächsten Mal aus der Hand. Da sollten Sie ein paar Leckerli parat haben.«
     »Das Gleiche hat der Chef mir auch schon empfohlen«, sagte sie und seufzte.
     »Apropos empfehlen«, sagte Zweifel und tippte auf das Dossier. Sie haben das alles ja schon gelesen. Was halten Sie von Kronberger? Wie würden Sie sich verhalten?« Lucy schob ihre Schublade vorsichtig zu und schaute Zweifel nachdenklich an.
     »Dieser Mann gibt sich nie mit weniger als 100% zufrieden. Er ist sehr klein und sehr leise und immer sehr höflich, aber er hat etliche Millionen in seinem Geldspeicher. Also hat er in seinem Leben sehr viel sehr richtig gemacht. Er hat keine Frau und er hat keine Geduld, vor allem mit Leuten, die etwas falsch machen. Und jetzt hat er einen toten Sohn und Sie dürfen ihm das morgen Vormittag beibringen.« Sie legte ihre Hände zusammen. »Ich schlage vor, Sie frühstücken vorher was Ordentliches.«
     »Sie meinen, ich soll von meinem Frühstücksbüffet mal nichts weglassen.« Sie nickte.
     »Falls doch was übrigbleibt, dürfen Sie es bei mir entsorgen.«
     »Ich nehme Sie beim Wort Lucy.«
     »Da werd’ ich gern genommen.« Zweifel zwinkerte ihr zu, schnappte das Dossier und wandte sich zum Gehen. Lucys Blick fiel auf einen ihrer Notizzettel, die sie in Augenhöhe auf den Rand der Theke geklebt hatte. »Hat Sie übrigens Ihr Freund aus Berlin erreicht?« Zweifel drehte sich abrupt um.
     »Welcher Freund?«
     »Daniel Braun oder Brahm oder so. Schreckliches Gekritzel, das ich da fabriziert habe«, sagte sie und wedelte mit dem Zettel in der Luft herum. Zweifel starrte sie an.
     »Wann hat der angerufen?« Lucy ahnte nichts Böses.
     »Na Freitagabend, Sie waren schon weg. Sagte er hätte Sie ewig nicht gesehen und wäre gerade in der Nähe.« Zweifel trat ganz dicht an die Empfangstheke und fixierte Lucy, der ein wenig unbehaglich wurde.
     »Daniel Braun«, sagte er langsam und musste sich räuspern.
     »Also doch. Hab ich’s ganz richtig notiert. Er war sehr freundlich am Telefon und schien gut aufgelegt. Sagte, er wäre dabei gewesen, als das mit Ihrer Frau passierte, damals in Berlin.«
     »So, sagte er das?« Zweifels Stimme klang plötzlich etwas heiser.
     »Ja, er konnte mir viele Einzelheiten nennen. Und dann sagte er, er hätte eine wichtige Nachricht für Sie. Hat er Sie denn nicht angerufen?« Zweifel strich über seine Augen.
     »Ich hab seit vier Wochen eine neue Geheimnummer, Lucy, das wissen Sie doch. Er kann mich gar nicht angerufen haben, es sei denn ...« Lucy schluckte. »Lucy ...!«
     »Na ja, er war so glaubwürdig und ...«
     »Haben Sie ihm etwa die Nummer gegeben?« Sie nickte trotzig.
     »Ist er etwa nicht Ihr Freund?« Zweifel schaute an die Decke und holte tief Luft. Er schüttelte den Kopf und fuhr sich nochmal mit der Hand über die Augen. Dann schaute er Lucy an.
     »Daniel Braun war mein Freund, Lucy. Wir haben uns wirklich ewig nicht gesehen und wir werden uns ewig nicht wiedersehen. Er war tatsächlich dabei, damals, als meine Frau starb. Aber er ist mit ihr in die Luft gesprengt worden, Lucy. Er kann daher wohl kaum in der Nähe sein und das bedeutet Sie haben meine Geheimnummer einem Wildfremden gegeben.« Lucy öffnete den Mund, aber ihr fehlten die Worte. Zweifel war schon an der Tür, als er sich nochmal umdrehte. »Und ja, Lucy, ich bin angerufen worden. Heute Morgen. Von einer äußerst merkwürdigen Stimme.«


10. Kapitel


Melzick war mit ihrem Fahrrad unterwegs. Die Autowerkstatt von Paul Freun lag am anderen Ende der Stadt. Auf dem Weg dorthin legte sie einen Zwischenstopp bei ihrem Bruder ein. Zacharias war gerade mit beiden Händen im Teig. Einige Wochen zuvor hatte er sich seinen größten Wunsch erfüllt und das »Dessert Inn« eröffnet. Dort gab es ausschließlich Nachtisch zu genießen in verblüffenden veganen Variationen. Sein Paradies für Kalorien hatte wie eine Kalorienbombe eingeschlagen.
     »Hallo, Meister der magischen Muffins«, begrüßte ihn Melzick, »hast du ein paar Krümel für mich übrig?« Sie hatte ihn in seiner Küche überrascht, die für gewöhnliche Sterbliche tabu war. Zacharias ließ seine Hände in einer riesigen Teigschüssel stecken und warf seiner Schwester über die Schulter einen überraschten Blick zu.
     »Mel, schön, dass du auch einmal vorbeikommst. Du kannst mir helfen.«
     »Gibt es denn dafür nicht spezielle neuartige Maschinen? Man nennt sie Mixer, glaub ich.«
     »Du glaubst doch wohl nicht, dass ich so ’nen Schrott in meiner Küche dulde. Bei mir ist alles Handarbeit. Der Teig spürt das.«
     »Ach und was macht er dann, der Teig?«, fragte sie und riskierte mit ihrem Zeigefinger eine Probebohrung in dem gleichmäßig geformten, schokoladenbraunen Klumpen.
     »Mel, du verstößt gegen das Gesetz!«
     »Meine Finger sind sauber«, antwortete sie und schleckte genüsslich. Ihr Bruder wartete gespannt. »Ich frag jetzt nicht, was du da alles drin versteckt hast, Zack, aber es schmeckt verboten gut.« Zacharias hörte das Lob und überhörte die verhasste Abkürzung seines Namens.
     »Ich hätt’ es dir sowieso nicht verraten«, sagte er und knetete weiter.
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