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TASCHENBUCH
 
Mord aus kühlem Grund
Verfasser: Achim Kaul (2)
Verlag: Eigenverlag (16015) und epubli (1151)
VÖ: 8. April 2020
Genre: Kriminalroman (7074)
Seiten: 540
Themen: Allgäu (60), Bayern (330), Kommissare (1823), Leichen (1926), Mord (5519), Schwaben (63)
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Zweifel und Zick sind zurück ...

Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: »In der Therme ein Toter - das ist doch was für Sie«, hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.

Sie werden den beiden gern begegnen - sofern Sie nichts ausgefressen
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Achim Kaul für die Einsendung dieser Leseprobe!
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Zweifel legte die Serviette, die mit physikalischen Formeln bedruckt war wie ein vollgekritzelter Spickzettel, neben seinen leeren Teller und atmete tief durch.
     »Die Quantität wurde tatsächlich von der Qualität übertroffen. Langsam mach ich mir Sorgen, was die Preise in diesem Lokaltheater angeht.«
     »Ist doch ein Arbeitsessen, Chef.«
     »Richtig. Arbeit. Wie lautete jetzt Schillings Ausrede?« Melzick leckte ein letztes Mal ihren Löffel ab.
     »Er hat keine. Außer Kronberger.«
     »Wie darf ich das verstehen?«
     »Der hat ’ne Allergie gegen jede Form staatlicher Einmischung und hat damit Schilling erfolgreich angesteckt. ›Die Polizei will ich nicht in meinem Haus sehen. Wir brauchen sie nicht.‹ So lautet Kronbergers Dogma, das Schilling wortgetreu befolgt und zwar aus eigener Überzeugung.«
     »Aha. Offensichtlich reicht die Phantasie dieser beiden Herren nur bis zum Beckenrand.«
     »Na ja – ein Beinahe-Terroranschlag und ein Ertränkter in der Sauna – Sie müssen zugeben, sowas denkt sich doch höchstens ein gelangweilter Schriftsteller aus.«
     »Ich gebe gar nichts zu. Jedenfalls wächst meine Vorfreude auf das Gespräch mit diesem Herrn Kronberger stündlich.«
     »Hat Penny sich zwischenzeitlich mit Ihnen in Verbindung gesetzt?«
     »Ach ja – auf die ist Verlass. Sie hat jede Menge Fingerabdrücke sichergestellt. Sie wissen ja, was ich davon halte. Außerdem hat sie ein paar Grashalme, zwei winzige Kieselsteine und einen noch winzigeren, dunkelgrünen Metallsplitter in der Stollensauna gefunden. Das passt zu dem, was unsere Leute auf dem Gelände entdeckt haben.«
     »Und das wäre?«
     »Am westlichen Rand des Geländes, auf der Rückseite der Blockhäuser mit den finnischen Außensaunen, wurde der dunkelgrüne Drahtzaun fein säuberlich aufgeschnitten. Fußspuren konnten zwar nicht identifiziert werden. Trotzdem war klar zu erkennen, dass sich dort jemand Zutritt verschafft hat. Ich hab mir die Stelle kurz angeschaut. Mucki hat dort ganz in der Nähe ein verdächtiges Fahrzeug gesehen.«
     »Wer ist denn Mucki und was für ein Fahrzeug?«
     »Nepomuk Steiner, Baggerfahrer. Hat nicht weit von dem Loch im Zaun eine Art Lieferwagen stehen sehen. Da führt nur ein Feldweg hin, der für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist. Er hat beobachtet, wie zwei Männer, angezogen wie Sanitäter, eine Tragbahre ausgeladen haben, mit einer Person darauf.«
     Melzick überlegte kurz.
     »Taxi für einen Toten, würde ich mal behaupten. Und die zwei haben die bleiche Leiche dann einfach so in der Sauna deponiert, oder wie?«
     »Fischli hat mir einen Seiteneingang gezeigt, der angeblich immer verschlossen ist. Der war heute allerdings offen für alles.«
     »Hat Mucki gesehen, wie sie ihn reingetragen haben?«
     »Das nicht. Die Arbeit rief und lenkte ihn ab.«
     »Trotzdem deutet wohl alles darauf hin, dass Kronbergers Sohn auf die Art heimlich in der Sauna gelandet ist.«
     »Tja, das ist eben das Merkwürdige, Melzick. Wie heimlich war das denn bitte? Am helllichten Tag im offenen Gelände mit vielen potentiellen Zuschauern?«
     »Hat denn irgendeiner von denen was gesehen?«
     »Eben nicht. Zumindest haben wir bisher keinen gefunden. Die Panik hat alle abgelenkt.«
     »Sorry, das will mir nicht in den Kopf.«
     »Vielleicht gibt es ja jemanden, der was beobachtet, aber dem Ganzen keine große Bedeutung beigemessen hat. Ein Haufen Badegäste ist uns ja durch die Lappen gegangen. Die kommen doch von überall her.« Zweifel kratzte sich am Kopf. »Ein Aufruf in der Presse wird da wenig bringen.«
     »Und was ist mit denen, die die Kollegen befragt haben?«
     »Das waren zumeist Leute, die ganz nah am Geschehen dran waren. Die waren so mit sich selbst beschäftigt, von denen hat keiner was bemerkt.«
     »Wenn ich etwas bemerken dürfte«, sagte völlig unerwartet Maitre Max, der sich an den Tisch herangeschlichen haben musste. Beide schauten auf, als hätte er sie bei etwas Verbotenem ertappt. »Ihr 17 Uhr-Termin. Sie können ihn noch einhalten.« Zweifel warf einen raschen Blick auf seine Uhr. Maitre Max räusperte sich ebenso energisch wie vornehm hinter vorgehaltener Hand. »Ihrer sofortigen Abreise steht nichts im Wege außer einem leichten finanziellen Ungleichgewicht.«
     »Sie meinen ich soll bezahlen?« Maitre Max senkte die Augenlider.
     »Wenn Sie dies in Erwägung ziehen wollen.«
     »Dann schlage ich vor, Sie nennen mir eine Zahl«, sagte Zweifel und holte seine Brieftasche hervor. Maitre Max trat einen Schritt zurück.
     »Sie beide durften bei uns eine neue Erfahrung machen. Das ist an sich unbezahlbar. Sie genießen sozusagen als Studienanfänger bei uns heute das einmalige Privileg, den Preis nach Gusto selbst festzulegen.« Damit zauberte er ein kleines schwarzes Tellerchen hinter seinem Rücken hervor und stellte es auf den Tisch. Zwei Toffees in dunkelbraun lagen darauf und schmolzen schicksalsergeben dahin. Max entfernte sich auf seine bekannte Art. Zweifel tauschte mit Melzick ratlose Blicke. Dann starrte er auf seine Serviette mit den Formeln.
     »’ne echte Herausforderung, Chef«, meinte Melzick, »sowohl verhaltenstechnisch als auch finanztechnisch.« Zweifel nickte.
     »Immerhin fühlte es sich äußerst originell an, in diesem Lokal meinen Hunger zu bekämpfen. Das verlangt ein angemessenes Honorar. Er legte zwei rote Scheine auf den Tisch. Wie aus dem Nichts tauchte der befrackte Max auf.
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