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TASCHENBUCH
 
Mord aus kühlem Grund
Verfasser: Achim Kaul (2)
Verlag: Eigenverlag (16022) und epubli (1154)
VÖ: 8. April 2020
Genre: Kriminalroman (7077)
Seiten: 540
Themen: Allgäu (60), Bayern (330), Kommissare (1825), Leichen (1926), Mord (5523), Schwaben (63)
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Zweifel und Zick sind zurück ...

Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: »In der Therme ein Toter - das ist doch was für Sie«, hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.

Sie werden den beiden gern begegnen - sofern Sie nichts ausgefressen
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Achim Kaul für die Einsendung dieser Leseprobe!
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     »Darf man das als Veganerin so formulieren?«
     »Wenn man es mit zwei ›e‹ schreibt, darf man das«, gab sie zurück und leerte ihren Smoothie. Zweifel nahm einen vorsichtigen Schluck aus seinem Glas.
     »Ich hab keine Ahnung, was da drin ist, aber das ist vorläufig egal. Melzick, wir müssen reden.«
     »Darauf warte ich schon die ganze Zeit, Chef.« Sie waren direkt von der Therme zum Essen in die Innenstadt gefahren, auf Melzicks Vorschlag hin. Ihr Magenknurren war nicht zu überhören gewesen und Zweifel hatte außer den Sontheimer’schen Pralinen seit dem Frühstück keine feste Nahrung mehr zu sich genommen.
     »Ich sollte Klopfer nicht unbedingt warten lassen. Er scheint heute zu den Menschen zu gehören, die ganz besonders an die Existenz der Zeit glauben.«
     »Also, dann sag ich Ihnen mal schnell, was Schilling und seine Assistentin mir unter der Folter verraten haben.« Bevor sie loslegen konnte, kam ein junges Mädchen an ihren Tisch.
     »Hat Max sich wieder als Maitre aufgespielt?«, fragte sie in leicht genervtem Ton und stellte zwei Tellerchen auf den Tisch, kaum größer als die Gläser einer Pilotenbrille.
     »Wir fanden es eigentlich ganz amü... was soll das denn darstellen?«, fragte Zweifel. Das Fräulein, ganz in Schwarz mit einer bodenlangen weißen Schürze, richtete das Augenmerk auf den Tisch, als wäre ihr soeben erst aufgefallen, was sie da serviert hatte. Auf jedem Teller lagen, exakt ausgerichtet, jeweils acht Spaghetti, jede Nudel etwa so lang wie Einsteins Nase. Sie kratzte sich kurz am Kinn und verkündete dann: »Nehmen Sie es einfach als Vorgeschmack auf zu erwartende Genüsse hin.« Damit verschwand sie in Richtung Küche.
     »Immerhin al dente«, sagte Melzick, die sich bereits ein Stück einverleibt hatte. »Sie wissen ja, Chef, schön langsam essen.«
     »Ich werde mich hüten«, sagte er, ließ seine acht Minispaghetti auf einen Rutsch in seinem Mund verschwinden und kaute drei bis vier Mal. »So, das wäre erledigt.« Melzick nahm die zweite Nudel zwischen Daumen und Zeigefinger.
     »Schilling ist für alles zuständig.«
     »Das heißt, wenn es etwas zu entscheiden gibt, dann ...«
     »Genau. Dann ist das seine Sache und zwar ausschließlich, wie er mehrmals betonte. Meine Frage nach einem Organigramm, die ich mir nicht verkneifen konnte, fasste er dann prompt als Beleidigung auf. Fischli ist der Einzige, den man als so eine Art Abteilungsleiter ansehen könnte. Aber auch nur weil er der Älteste und Erfahrenste der acht Bademeister ist. Es gibt da noch eine Reihe von Mitarbeiterinnen, die sich bei der Betreuung, Beratung, Aufsicht und beim Empfang im Wellness- und Saunabereich abwechseln. Dann haben wir noch die Kassiererinnen, das Personal im Restaurant und im Bistro und die Leute, die in den Ladengeschäften arbeiten. Vier Haustechniker sorgen im Wechsel für den reibungslosen Ablauf. Ich habe hier eine Liste der Mitarbeiter, die heute Morgen anwesend waren. Hinter jedem Namen ist das Eintrittsdatum vermerkt, Sie werden feststellen, dass es kaum jemanden gibt, der länger als zwei Jahre dort arbeitet. In der technischen Zentrale ...«
     »Die hat mir Fischli gezeigt«, unterbrach Zweifel ihren Bericht.
     »Dann haben Sie mit dem Techniker sprechen können?«, fragte Melzick. Zweifel nickte kurz.
     »Der Mann war mit den Nerven fertig. Hat wohl erst vor ein paar Monaten hier angefangen und ist noch in der Probezeit. Er konnte mir nicht sagen, was mit der Haustechnik los war, außer dass von einer Sekunde auf die andere praktisch nichts mehr funktioniert hat. ›Die elektronische Steuerung hat gemacht was sie wollte‹, waren seine Worte.« Melzick war bei der dritten Nudel angelangt.
     »Ich glaube eher, die hat gemacht, was jemand anderes wollte. Das hört sich sehr nach einem Hackerangriff an.«
     »Jetzt futtern Sie doch endlich mal Ihre Vorspeise, der Anblick macht mich ganz kribbelig.« Melzick gehorchte umgehend und fuhr kauend fort.
     »Ein Sicherheitskonzept gibt es immerhin. Auf dem Papier.«
     Zweifel nickte.
     »Adnan, der jüngere Bademeister hat mir bestätigt, dass es für solche Notfälle nichts taugt. Da geht es ausschließlich um vorbeugende Verhaltensmaßnahmen.«
     »Sowas wie: ›Wenn Schilling kommt in die tiefe Hocke gehen und Arme über den Kopf‹?« Zweifel nickte.
     »Muss ja einen Grund geben, dass die Leute hier so rasch wieder aufhören zu arbeiten. Haben Sie übrigens rausgefunden, wer heute Vormittag diese verunglückten Durchsagen verbrochen hat?«
     »Nein.«
     »Wie nein?«
     »Ich weiß zwar, wer normalerweise die Durchsagen macht. Es sind zwei Studentinnen, die sich alle paar Tage abwechseln. Ihre Namen hab ich ganz unten separat auf der Liste notiert. Charlotte Burg wäre erst ab übermorgen an der Reihe
     gewesen. Sie steckt mitten in der Vorbereitung für die Semesterprüfungen. Henriette Kohler wäre demnach heute dran gewesen.«
     »Also, Melzick, wo ist das Problem?«
     »Sie ist nicht erschienen.«
     »Woher wissen wir das?«
     »Die haben ein Zeiterfassungssystem in der Therme. Eine von Schillings ›innovativen Maßnahmen zur Mitarbeiterführung‹.«
     »Aha, und was sagt uns das?«
     »Sie hat sich heute nicht angemeldet. Sie war nicht da. Als sich das bei unserer kleinen Konferenz herausstellte, war Schilling sichtlich überrascht.«
     »Wer hat denn dann die Durchsagen gemacht, zum Teufel?«
     »Henriette Kohler jedenfalls nicht. Schillings Sekretärin hat wie wild herumtelefoniert, aber die Kohler hat niemand gesehen.«
     »Interessant. Fischli hat erwähnt, dass er die Stimme von heute noch nie gehört habe. Das heißt im Klartext«, sagte Zweifel und lehnte sich vor, »wer auch immer die Durchsagen machte, führte Böses im Schilde und kam von außerhalb. So wurde die Panik erst richtig angefeuert.«
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