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TASCHENBUCH
 
Mord aus kühlem Grund
Verfasser: Achim Kaul (2)
Verlag: Eigenverlag (16022) und epubli (1154)
VÖ: 8. April 2020
Genre: Kriminalroman (7076)
Seiten: 540
Themen: Allgäu (60), Bayern (330), Kommissare (1824), Leichen (1926), Mord (5522), Schwaben (63)
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Zweifel und Zick sind zurück ...

Die Therme in Bad Wörishofen. In den Saunalandschaften wird gepflegt geschwitzt. Gänsehaut-Schreie gellen durch die aufgeheizte Luft. Gasgranaten zünden. Die Fluchtwege sind plötzlich versperrt. Die Nackten packt die nackte Panik. Chaos! Zur selben Zeit ein anonymer Anruf: »In der Therme ein Toter - das ist doch was für Sie«, hört Kommissar Zweifel eine verzerrte Stimme sagen. Der Fall verspricht besonders knifflig zu werden. Wer lügt? Wer heuchelt? Wer manipuliert wen? Und vor allem: Wer ist der Tote?
Funkensprühende Dialoge, Scharfsinn und Wortwitz zeichnen Zweifel und Zick, das kongeniale Ermittlerduo aus.

Sie werden den beiden gern begegnen - sofern Sie nichts ausgefressen
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Achim Kaul für die Einsendung dieser Leseprobe!
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Was soll das, Lu? Spinnst du jetzt?«, rief Melchior und funkelte ihn an.
     »Was für ein Millionärsclub?«, wollte Melzick wissen.
     »Es gibt keinen Millionärsclub«, gab Melchior genervt zur Antwort. »Das ist nur so eine fixe Idee von Lukas Freun.« Er verschränkte seine Arme und schoss noch einen Pfeil ab. »Mein Kommilitone hat ein Problem mit der finanziellen Elite.«
     »Versteh ich gut«, sagte Melzick, »wer hat das nicht?«
     »Ach kommen Sie. Jetzt bestärken Sie ihn nicht auch noch.«
     »Fällt mir nicht ein«, sagte Melzick, die langsam ungeduldig wurde. Sie hielt das Handy in die Höhe. »Das Video!«, beharrte sie. Melchior stand auf. »Ich geh hier vorher nicht weg, Herr Bodenheim, Herr Freun. Sie sollten langsam begreifen, dass es hier nicht um Ihre Probleme geht. Es sei denn«, sagte Melzick und lehnte sich zurück, »dieses Video ist Ihr Problem.« Melchior lachte etwas zu laut auf. Lukas drehte seinen Schreibtischstuhl hin und her.
     »Um ehrlich zu sein«, sagte Melchior und kratzte sich an seinem dünnen Bart, »Kameraführung und Ton sind nicht gerade professionell. Aber die Darsteller kommen sehr authentisch rüber.«
     »Du bist ein Idiot, Mel, das reicht jetzt!«
     »Lu, sei vorsichtig! Mach keinen Fehler!« Melchior war dicht vor Lukas stehengeblieben und wollte ihm eine Hand auf die Schulter legen. Lukas schob sie weg und sprang von seinem Stuhl auf. Melzick hatte sich das in aller Ruhe angeschaut.
     »Wenn Sie mich fragen, dann kommen Sie beide als Darsteller nicht sehr authentisch rüber«, sagte sie. Beide starrten sie an. »Und diese Komödie, die Sie mir hier vorspielen, finde ich äußerst aufschlussreich.« Melchior dämmerte, dass er Melzick unterschätzt hatte. Lukas hatte das schon längst gemerkt.
     »Ich muss zugeben«, sagte Melchior, »dass wir nicht auf so ein kritisches Publikum vorbereitet waren.«
     »Mel, ich sags dir zum letzten ...«
     »Schon gut, schon gut, ich habs kapiert, lass mich einfach reden, okay? Setz dich hin. Beruhig dich, Herrgott nochmal!« Melchior drückte Lukas auf seinen Stuhl zurück. Dann drehte er sich zu Melzick um. »Sie werden nicht viel entdecken, dazu ist das Filmchen viel zu kurz. Die Schreie sind übrigens nicht drauf.«
     »Hielten Sie die Schreie für echt?« Melchior fuhr sich mit der Hand durch die Haare und tauschte einen raschen Blick mit Lukas.
     »Wieso sollten sie nicht echt gewesen sein?«, wollte er dann wissen.
     »Ja, das ist die Frage«, sagte Melzick und machte eine kurze Notiz. »Kennen Sie sich mit Tontechnik aus?«
     »Nein«, sagte Lukas rasch.
     »Was soll die Frage«, sagte Melchior gleichzeitig.
     »Richtig«, murmelte Melzick, »der Ton ist ja nicht so besonders gelungen, wie Sie behaupten. Aber Sie kennen sicher jemanden, der da noch was hätte drehen können. An dem Ton, meine ich, tontechnisch gesehen«, hakte sie nach.
     »Nein«, sagte Lukas und fiel ihr fast ins Wort.
     »Nicht die Bohne«, bestätigte Melchior und warf ihr einen aufmerksamen Blick zu.
     »Aha«, sagte sie und machte eine ausführliche Notiz. Melchior schüttelte den Kopf und fuhr fort.
     »Jedenfalls, wenig später ging es los, das Gedränge, das Geschrei ...«
     »Und Sie haben einfach mal draufgehalten, ohne sich von der Panik anstecken zu lassen?« Melchior nickte. Lukas schwieg.
     »Wie viele Aufrufe wird so ein Video wohl haben, im Netz?«, fragte Melzick betont harmlos.
     »So ein Blödsinn«, brach es aus Lukas heraus, »an sowas haben wir überhaupt nicht gedacht.«
     »Das wäre schon sehr geschmacklos«, sagte Melchior, ohne Melzick zu überzeugen.
     »Sie wollten es also ausschließlich zu privaten Studienzwecken nutzen?«
     »Hören Sie, Frau ...«
     »Zick.«
     »... Frau Zick, wir waren rein zufällig Zeugen eines interessanten psychologischen Phänomens. Da ist es doch verständlich, wenn ...«
     »... wenn Sie die Chance nutzen, die trockene Theorie durch saftige Praxis zu ergänzen, verstehe.«
     »Wir haben nichts Verbotenes getan«, sagte Lukas. Seine Stimme klang etwas gepresst.
     »Wenn Sie wüssten, wie oft ich diesen Satz schon gehört habe«, sagte Melzick.
     »Wundert mich nicht, bei Ihrem Beruf«, sagte Melchior. Melzick packte ihren Notizblock weg und stand auf.
     »Schon irgendwelche Pläne, was Sie nach Ihrem Studium anfangen werden?« Lukas zuckte mit den Schultern. Melchior antwortete.
     »Sicher haben wir die, aber wir werden sie Ihnen nicht verraten. Sind ja wohl kaum relevant im vorliegenden Fall, oder?« Melzick stand schon an der Eingangstür und drehte sich noch einmal um.
     »Es kann durchaus sein, dass mir in nächster Zeit noch einige relevante Fragen einfallen.« Melchior zeigte ein schmales Lächeln.
     »Wir können es kaum erwarten.«
     »Ich weiß Ihre Kooperationsbereitschaft zu schätzen. Schönen Tag noch.« Sie ließ die Tür offen und ging mit polternden Schritten die Treppe hinunter. Und mit leisen Schritten wieder hinauf.
     »So ein hartnäckiges Biest«, hörte sie Melchior sagen.
     »Was muss dein blödes Handy auch ausgerechnet in dem Moment klingeln?«, fauchte Lukas. »Dieses verfluchte Video! Meinst du die merken was?«
     »Keine Ahnung«, sagte Melchior, »blöd ist diese Zick aber bestimmt nicht.« »Da könntest du recht haben, Herr Bodenheim«, dachte Melzick und schlich von dannen.
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