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TASCHENBUCH
 
Der neue Nachbar
Verfasser: Marion Schreiner (19)
Verlag: Eigenverlag (16768)
VÖ: 6. April 2020
Genre: Thriller (6459)
Seiten: 337 (Taschenbuch-Version), 214 (Kindle-Version)
Themen: Flucht (1700), Jungen (883), Kentucky (18), Nachbarn (784), Schutz (49)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Steve Murray lebt allein mit seiner Tochter in einem kleinen Haus in Grantville/Kentucky. Eines Tages zieht ein Jugendlicher in das leerstehende Nachbarhaus ein. Ein Minderjähriger namens Casey, der sich auf der Flucht vor Jack Coburn, dem Leiter eines excellenten Privatheimes, befindet. Was ging in diesem Heim vor sich, dass Casey fliehen musste? Steve Murray geht der Sache auf den Grund.
Lesermeinungen (0)     Leseprobe
LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei Marion Schreiner für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu Marion Schreiner gibt es auf ihrer Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

Beim Abendessen erklärte Steve seiner Tochter, dass sich zunächst er, John und Howard treffen wollten, um die Sache mit Casey zu besprechen. Sie willigte ein und wäre auch lieber mit Kelly shoppen gegangen. „Hast du noch mal was von ihm gehört?“, fragte sie und zeigte in Richtung von Dans Haus. „Sieht ja aus, als wäre er weg. Hat nur die Karre hinterlassen.“
     Steve schüttelte den Kopf. „Nee, hab ihn nicht mehr gesehen. Im Haus ist alles ruhig und dunkel.“
     Genau in diesem Moment erschütterte eine Explosion Steves Haus! Die Druckwelle ließ die Wände wackeln, Geschirr klappern und die Wohnzimmerscheibe reißen. Steve und Amanda hatte es vor Schreck vom Stuhl gerissen und Schutz unter dem Tisch suchen lassen.
     „Was war das denn?“, rief Steve aufgeregt. Amanda sah ihn voller Angst an. „Keine Ahnung, Dad.“
     Ihr Vater rannte zu dem beschädigten Wohnzimmerfenster und sah Caseys Pick-up in Flammen stehen. „Verdammt, Caseys Wagen brennt!“, rief er. „Ruf die Feuerwehr, Amanda! Ich werde rüber laufen und schauen, was dort los ist!“
     Sie wollte ihn warnen, doch er hatte das Haus schon verlassen.
     Der Wagen stand in hellen Flammen. Auch Dans Haus hatte Schaden erlitten. Steve sah zwei zerstörte Fensterscheiben. Die Haustür war aus den Angeln gerissen.
     „Casey?“, rief Steve und rannte ins Haus. „Casey, wo bist du?“ Im Haus hatte sich nichts verändert. Es roch nach Cannabis und Ruß, zunehmender Müll sammelte sich im Wohnraum. Auf dem Sofa lagen ein Kissen und eine Decke – Caseys Schlafstätte. Von ihm selbst fehlte jede Spur. Steve rannte die Treppe hinauf. Hier hatte jemand gewütet. Die Schränke waren aufgerissen und Betten zerwühlt. Im Bad lag alles auf dem Boden verstreut.
     „Casey?“ Steve erhielt keine Antwort. Der Kerl war verschwunden! So ein Mist! Hoffentlich ging der Brand des Wagens nicht auf Dans Haus über.
     Steve rannte die Treppe wieder hinunter und kontrollierte den Abstand des Brandes zum Haus. Es war ein feuchter, kalter Abend. Der Pick-up würde wohl ausbrennen und das war’s dann. Sein neuer Nachbar war verschwunden.

Steve betrat fluchend sein Haus, nachdem die Feuerwehr den Brand gelöscht hatte. Der Wagen war in die Luft gejagt worden.
     „Die Ratte hat ihr Loch verlassen!“, schrie Steve. „Jetzt müssen sie Donna aufspüren und sie über den Schaden unterrichten!“
     Amanda füllte sich augenrollend ein Glas Wasser in der Küche. „So ein Arsch! Ich hab’s gewusst!“
     Ihr Vater schmiss sich erschöpft aufs Sofa. „Ich werde ein Brett vor das Fenster nageln und schau mal, ob ich irgendwo eine neue Scheibe bekomme. Die müssen auch bei Dans Haus die Fenster erneuern und die Tür machen lassen. “
     „Das haben wir jetzt von unserer Hilfsbereitschaft, Dad“, sagte Amanda und setzte sich neben ihn. Im Haus stank es bereits nach Ruß. „Hätten wir ihn gleich in die Wüste geschickt, wäre er wahrscheinlich schon abgehauen. Du wirst sehen, die Karre ist auch geklaut.“
     Steve nickte resignierend. „John sagt, er kommt morgen mal rein. Ich schau mal, ob ich im Schuppen ein passendes Holzbrett finde.“
     „Mach das“, erwiderte seine Tochter und hörte kurz darauf ihren Vater im Schuppen herumwirbeln.

„Steve ...“, hörte er ein Flüstern.
     Steve Murray sah sich im Schuppen erschrocken um.
     Dann wieder: „Steve ...“
     In einer dunklen Ecke erkannte er einen Schatten. Casey! Er hielt sich dort unter einer Decke versteckt.
     „Casey, Junge, was machst du dort?“ Steve ergriff eine Taschenlampe vom Regal und leuchtete die Ecke aus. Casey sah ihn mit blutverschmiertem Gesicht an. Jemand hatte ihm arg zugesetzt.
     „Oh mein Gott!“, entfuhr es Steve und Casey signalisierte, er solle nicht so laut reden. „Ich brauche Hilfe“, flüsterte er.
     „Das sehe ich auch so“, sagte Steve.
     „Sie haben mich gefunden.“
     „Wer?“
     „Na, DIE.“
     „Wer, zur Hölle, sind DIE?“
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