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Die Ruhrpott-Saga 1 - Ein Traum vom Glück
Verfasser: Eva Völler (38)
Verlag: Bastei Lübbe (2852)
VÖ: 27. März 2020
Genre: Historischer Roman (4128)
Seiten: 464
Themen: Nachkriegszeit (120), Ruhrgebiet (123), Soldaten (497), Trauma (145), Zusammenleben (29)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Die Ruhrpott-Saga 1 - Ein Traum vom Glück« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
In den fünfziger Jahren wurde Eva Völler am Rande des Ruhrgebiets geboren, und nun hat eine Buchreihe ersonnen, die in den fünfziger Jahren im Ruhrgebiet ihren Anfang nimmt. Was kann da also schiefgehen? Wir haben uns einmal selbst angesehen, was dabei herausgekommen ist. Der Auftaktband zur »Ruhrpott-Saga« der Autorin trägt den Titel »Ein Traum vom Glück« und wurde vor wenigen Wochen im Lübbe Verlag veröffentlicht. Das 464 Seiten starke Werk ist inzwischen in die Paperback-Bestsellerliste des Spiegels eingestiegen und hat sich stetig nach vorn gearbeitet, so dass es inzwischen auf dem siebten Rang angelangt ist. Kaufen kann man das gute Stück für 14,90 Euro, die zugehörige E-Book-Ausgabe hat einen Preis von 9,99 Euro. Für die Hörbuchumsetzung war Schauspielerin und Sprecherin Julia von Tettenborn zuständig.

In Frau Völlers Buch geht es zurück in das Jahr 1951, in dem man einer jungen Frau namens Katharina begegnet. Deren Mann Karl ist seit dem Krieg verschollen, woraufhin sie bei dessen Familie in Essen untergekommen ist. Sie selbst geht davon aus, dass Karl nicht mehr am Leben ist, während ihre Schwiegermutter noch an eine Wiederkehr ihres Sohnes glaubt. Das Zusammenleben auf engem Raum ist alles andere als einfach und entspricht nicht dem, was sich Katharina für sich selbst und ihre beiden Töchter vorstellt. So arbeitet sie daran, dem Ganzen irgendwie zu entkommen und hofft darauf, sich irgendwann den Traum von einem eigenen Atelier erfüllen zu können. Dann taucht eines Tages Johannes auf, ein Neffe von Karl. Er befand sich in Kriegsgefangenschaft in der Sowjetunion und ist nun traumatisiert. Sein Auftauchen wirbelt das Leben von Katharina gehörig durcheinander.

»Ein Traum vom Glück« erweist sich als ein Roman, der vielleicht nicht in allen Belangen perfekt ist, der jedoch einen vielversprechenden Einstieg in die Saga darstellt und Lust auf mehr macht. Das Ruhrgebiet der Nachkriegszeit dürfte als Motor des damaligen Aufschwungs generell eine der interessantesten Regionen jener Zeit gewesen sein, und das »Arbeiterflair«, das man dem »Pott« allgemein zurechnet, wurde sehr gut in Worten eingefangen und so lebendig in Szene gesetzt, dass man die Kulisse nur als hervorragend gelungen bezeichnen kann. Ebenso überzeugt Katharina als starke Frauenfigur, und die übrigen Charaktere wurden ebenfalls mit großer Sorgfalt und Liebe fürs Detail entwickelt. Warum also kein perfekter Roman? Eigentlich nur deshalb, weil das Ganze bisweilen ein bißchen dazu neigt, in Richtung einer harmlosen Liebesgeschichte abzudriften und dadurch nicht ganz alles herauszuholen, was bei dem Personengefüge und dem historischen Rahmen möglich gewesen wäre. Das ist allerdings Meckern auf sehr hohem Niveau, denn trotzdem präsentiert sich »Ein Traum vom Glück« als eine Geschichte, die den Leser einfängt und durch und durch zu unterhalten weiß, so dass man sie am Ende zufrieden zuschlägt.
– geschrieben am 17. Mai 2020 (4/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz