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TASCHENBUCH
 
Bert Linnig und Nina Jürgens 10 - Küstenmord in Harlesiel
Verfasser: Rolf Uliczka (11)
Verlag: Klarant (657)
VÖ: 23. März 2020
Genre: Kriminalroman (7324)
Seiten: 220 (Taschenbuch-Version), 177 (Kindle-Version)
Themen: Fischer (25), Gefahr (1124), Journalisten (973), Kommissare (1922), Mord (5694), Ostfriesland (528), Recherchen (37)
Reihe: Bert Linnig und Nina Jürgens (10)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Ein grausiger Fund zerstört die Idylle des ostfriesischen Küstenortes Harlesiel. Der junge Journalist Fabian Kluge wurde kaltblütig ermordet und im Yachthafen abgelegt. Kurz vor seinem Tod recherchierte Fabian inkognito über illegale Hochseefischerei. War er in dem Geschäft um das große Geld den falschen Leuten zu nahe gekommen? Und wo steckt seine unauffindbare Freundin Julia, mit der er die letzten Wochen in einem Ferienhaus an der Harle verbrachte? Hat sie womöglich etwas mit dem Tod ihres Freundes zu tun oder schwebt sie selbst in Lebensgefahr? Für die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens von der Kripo Wittmund beginnt ein unberechenbarer Wettlauf gegen die Zeit ...
Lesermeinungen (4)     Leseprobe     Blogger (1)
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 14. Juni 2020 um 15:18 Uhr (Schulnote 1):
» Inhalt

Der Investigativjournalist Fabian Kluge wird ermordet und im Yachthafen von Harlesiel abgelegt. Seine Freundin Julia ist unauffindbar, hat sie mit dem Mord zu tun oder ist sie auch Opfer eines Verbrechens. Die Kommissare Nina Jürgens und Bert Linnig von der Kripo Wittmund ermitteln in Zusammenarbeit mit der niederländischen Fall in ihrem 10. Fall. Hat es mit Fabians Recherchen zur illegalen Hochseefischerei zu tun oder gibt es ein ganz anderes Motiv ?

Meine Meinung

Ein toller, spannender Krimi , der super gut zu lesen ist und ein aktuelles Problem aufgreift. Bert und Nina wie gewohnt sympatisch und authentisch, obwohl Nina diesmal einer Versuchung aus gesetzt ist, die sie aber gut meistert. Oke hat sich gut ins Team integriert und ist für den Leser eine Bereicherung. Der Schreibstil gefällt mir wie schon beim letzten Mal super , einfach klasse zu lesen. Die Story ist total interessant und hält ein überraschendes Ende bereit. Das Thema mit den kriminellen Fangmethoden, bei denen das AIS eines Schiffes außer Kraft gesetzt wird, ist verständlich und detailliert beschrieben wurden, was ich als sehr interessant empfand. Das ganze Buch war Spannung vorhanden, so dass es mir schwer fiel , das Buch aus der Hand zu legen. Das Ende war Überraschend aber total nachvollziehbar. Ich habe überhaupt nichts zu meckern und freue mich schon auf den nächsten Fall von Nina, Bert und Oke.

Fazit

Ein spannender Krimi , kurz und bündig ohne langatmige Passagen. Top auf den Punkt gebracht. Definitiv zu empfehlen und verdiente 5 von 5 Sternen.«
  13      0        – geschrieben von Cowgirlie Tina
Kommentar vom 25. Mai 2020 um 15:54 Uhr:
» Aktuelle Thematik gekonnt umgesetzt

Der Journalist Fabian Kluge wird ermordet aufgefunden in Harlesiel. Seine Freundin Julia ist unauffindbar verschwunden. Haben diese Geschehen mit seiner Recherche über die Machenschaften in der Hochseefischerei zu tun? Ist Julia in das Verbrechen um seinen Tod verwickelt, oder ist sie selbst in Gefahr? Das Team um Bert und Nina ermittelt…

Schnell hat der Leser in die Geschichte hineingefunden, dafür sorgt Autor Rolf Uliczka wie bisher schon in seinen Fällen mit Bert Linnig und Nina Jürgens sowie dem Team, das sie bei den Ermittlungen unterstützt. Dies ist bereits der zehnte Fall mit der Wittmunder Polizei, doch auch als Quereinsteiger hat man es leicht, denn der Fall ist in sich abgeschlossen, und was man über die Ermittler wissen muss, wird hier nochmal kurz aufgeführt. Wie bereits in den letzten Bänden beschäftigt sich auch dieser Fall kritisch mit aktuellen Geschehnissen, hier ist es die Überfischung der Meere, denn mit diesem Thema hat sich der Ermordete eindringlich beschäftigt. Doch wie in den bisherigen Fällen ist die Auflösung gar nicht so einfach, umso mehr Spaß macht das Miträtseln nach dem Täter. Der Spannungsbogen ist dabei gut gespannt von Anfang bis Ende, die verschiedenen Handlungsfäden werden zum Schluss gut miteinander verknüpft. Der Regionalcharakter dieses Buches lässt die Geschichte wieder zu einem spannenden Ostfrieslandkrimi werden.

Sehr gerne empfehle ich diesen Krimi, ja überhaupt die gesamte Reihe sehr gerne weiter und vergebe alle 5 möglichen Sterne.«
  9      0        – geschrieben von Gisel
Kommentar vom 22. Mai 2020 um 15:04 Uhr (Schulnote 1):
» Ein Ehepaar aus dem Pott wollten beim Sonnenaufgang eigentlich auf ihre Rosenhochzeit anstoßen, doch dann machen sie einen grausigen Fund. Im Hafenbecken ist eine Leiche eingeklemmt. Es handelt sich um den Journalisten Fabian Kluge, der schon einige Bücher veröffentlicht hatte zum Thema Umwelt- und Meeresschutz. Mit seinen Recherchen dazu hatte er sich nicht nur Freunde gemacht. Nun hatte er sich mit seiner Freundin Julia Lobemann in Harlesiel eingemietet, um eine Weile von der Bildfläche zu verschwinden. Auch wenn er im Netz versucht hatte, seine Spuren zu verwischen, so findet die Polizei dennoch Hinweise. Hatte Fabian sich mit den falschen Leuten angelegt? Oder hat Julia etwas mit seinem Tod zu tun, die ist nämlich verschwunden?
Dieses ist nun bereits der zehnte Fall für die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens von der Polizei Wittmund. Der Schreibstil ist sehr gut und flüssig zu lesen und recht kurze Kapitel sorgen für Tempo und Spannung.
Bert und Nina sind sympathische und sehr fähige Ermittler, die manchmal viel Geduld brauchen, weil sie auch oft auf Untersuchungsergebnisse warten müssen. Aber auch die anderen Teammitglieder gefallen mir gut. Da Spuren auch nach Groningen führen, fahren Nina und Oke, der sich prima ins Team eingefunden hat, zu ihren niederländischen Kollegen. Diese grenzüberschreitende Zusammenarbeit funktioniert gut, bereitet Nina aber auch einige Probleme. Der niederländischen Polizei gehen zwar illegale Hochseefischer ins Netz, aber sind die auch für den Mord an Fabian verantwortlich? Es gibt immer neue Hinweise und die Zeit drängt, denn niemand weiß, was mit Julia ist.
Ich ahnte es schon, dass die vielen Wendungen zwar die Spannung hochhalten, aber dass es auch noch eine Überraschung geben wird. So kam es denn auch. Am Ende musste ich mich wieder einmal wundern, wie irre Täter doch ticken.
Gut gefallen hat mir auch, dass ich noch ein wenig mehr über die Fischerei und die Konsequenzen daraus gelernt habe.
Ein sehr spannender und interessanter Fall. Ich kann das Buch nur empfehlen!«
  17      0        – geschrieben von buecherwurm1310
Kommentar vom 5. April 2020 um 23:05 Uhr:
» Wo ist Julia?

Der neue und nunmehr 10. Fall für die Kommissare Bert Linnig und Nina Jürgens von der Polizei Wittmund enthält alles, was einen spannenden Krimi ausmacht. Ein unbekannter Toter wird im Yachthafen aufgefunden und das Mordmotiv liegt im Dunkeln. Verdächtig machen sich viele im Verlauf der Ermittlungen.

Das Mordopfer ist der Investigativjournalist Fabian Kluge, der zusammen mit seiner Freundin, der Fotografin Julia, die Niederlande aufgrund von Problemen schnell verlassen musste. In Harlesiel will er weiter an seinen Reportagen und Büchern über illegale Methoden bei der Hochseefischerei arbeiten. Er benutzt nur Prepaid-Handys, um keine Spuren zu hinterlassen.
Hat er sich Feinde gemacht oder steckt etwas anderes hinter dem brutalen Mord? Nina und Bert ermitteln zunächst im beruflichen Umfeld. Bald führen erste Spuren nach Groningen, wo er ein Hausboot bewohnte, in welches schon vor längerer Zeit eingebrochen wurde. Dort findet die gewissenhafte Spurensicherung ein verdeckt gedrehtes Video.

Aber auch auf Nina, die mit Bert verlobt ist, wartet eine Überraschung. Es ist der Kommissar aus dem Nachbarland, der charmante und gut aussehende Piet Vermeulen, ein Onkel ihres neuen Kollegen Oke. Es knistert gewaltig zwischen den beiden.

Das Video zeigt Aufnahmen von einem Hochseetrawler. Es gelingt dem Autor den Leser in die Welt der Hochseefischerei einzuführen. Fesselnd und ungemein kenntnisreich erzählt Rolf Uliczka vom Leben auf diesen Schiffen und den illegalen Methoden, um die festgelegten Fangquoten zu umgehen. Fabian Kluge war selbst als Decksmann unter falschem Namen auf dem Schiff.
Es erwartet den Leser ein spannendes Lesevergnügen ohne Gleichen. Man wird schnell in den Bann der Geschichte gezogen. Aufhören oder Pausieren geht gar nicht. Erzählt wird eine komplexe Geschichte aus immer wieder neuen Perspektiven. Doch ein Täter, dem die Tat nachgewiesen werden kann, ist nicht in Sicht.
Die handelnden Personen sind mit vielen Facetten und Eigenarten so gut beschrieben, dass ich sie alle bildlich vor mir sah. Sie wurden trefflich charakterisiert und ihre Handlungen waren nach vollziehbar.
Rolf Uliczka hat die Geschichte gut strukturiert aufgebaut mit vielen Handlungsansätzen, die nicht geradlinig zur Lösung führen. Im Verlauf des Krimis erwarten den Leser bis zum Schluss viele Wendungen und Überraschungen, die so nicht vorhersehbar waren.

Fazit:
Ein gut ausgedachte Geschichte, die in sich schlüssig gelöst wurde. Mich hat dieser Ostfrieslandkrimi gefesselt und mir eine wirklich spannende Lesezeit beschert. Deshalb vergebe ich 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung.
Mein Dank gehrt an den Klarant-Verlag, der mir kostenlos ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Meine ehrliche Lesermeinung wurde dadurch nicht beeinflusst.«
  12      0        – geschrieben von eiger
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