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Anna Krüger 4 - Totenfels
Verfasser: Tim Erzberg (4)
Verlag: HarperCollins (259)
VÖ: 24. März 2020
Genre: Kriminalroman (7308)
Seiten: 368
Themen: Bomben (80), Helgoland (20), Inseln (1655), Leichen (1992)
Reihe: Anna Krüger (4)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Anna Krüger 4 - Totenfels« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
MEINUNGEN UND DISKUSSIONEN UNSERER LESER
Kommentar vom 2. August 2020 um 10:30 Uhr (Schulnote 2):
» Auf der Hochseeinsel Helgoland wird bei Hangabsicherungsarbeiten ein riesiger Blindgänger aus dem zweiten Weltkrieg gefunden. Das Problem: wenn der Hang weiter bricht, könnte die Bombe explodieren und verheerende Folgen mit sich ziehen. Die Entschärfungsarbeiten gestalten sich schwierig, alle Einwohner der Insel müssen evakuiert werden und dann wird auch noch eine Leiche in einem Schacht gefunden. Während Anna Krüger und ihre Kollegen sich mit dem Kampfmittelräumdienst auseinander setzen müssen hat jemand es auf Anna abgesehen. Ein mörderisches Spiel und Wettlauf mit der Zeit beginnt...

"Totenfels" ist der vierte Band in der Reihe mit der Kommissarin Anna Krüger. Für mich war es das erste Buch. Der eigentliche Fall ist in sich abgeschlossen, doch wenn man die Vorgängerbände nicht kennt, fehlt es einem an der privaten Entwicklung von Anna.

Die Idee mit der Kombi aus Blindgängerfund und Leichenfund ist super, aber für mich hat es etwas an der Umsetzung gemangelt.
Wer denkt, dass hier richtig gut um den Leichenfund ermittelt wird, wird leider enttäuscht. Die Ermittlungen kommen hier definitiv zu kurz. Erst kurz vor Ende wird das Geheimnis der Leiche aufgelöst, aber dazwischen geht es die ganze Zeit hauptsächlich nur um die Evakuierung der helgoländischen Bevölkerung. Das fand ich etwas langweilig.

Nebenbei hat es auch noch wer Unbekanntes auf Anna abgesehen. Das war das hauptsächlich Spannendste an dem ganzen Buch, dass man miträtseln könnte wer dieser mysteriöse Unbekannte ist.
Deswegen war es für mich auch eher ein Psychothriller statt einem Krimi.

Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen. Durch die verschiedenen Perspektiven lernt man die Figuren des Buches ganz gut kennen. Teilweise wird auch erst zum Schluss aufgelöst, wer hinter welcher Perspektive gesteckt hat, sodass das Buch ein paar kleine Überraschungen parat hatte.

Beim Lesen lernt man auch Helgoland etwas kennen. Der Autor beschreibt es sehr gut und bleibt hier auch bei wahren Gegebenheiten, sodass es nicht alles fiktiv ist.

Ein großen Teil nimmt auch Anna Krüger mit ihren privaten Problemen ein, der Medikamentensucht und ihrer ständigen Migräne. Es war sehr häufig, sodass es einen auch nerven kann.

Mein Fazit:
Wer hier einen Kriminalroman mit einer tollen Ermittlung um einen Leichenfund erwartet wird leider enttäuscht. Wer Psychothriller mag, ist hier aber genau an der richtigen Adresse.«
  17      0        – geschrieben von Annabell95
Kommentar vom 3. Juli 2020 um 19:03 Uhr (Schulnote 2):
» „Nicht mehr lange. Wir werden alle sterben. Alle“

Die schöne Insel Helgoland befindet sich im Ausnahmezustand, nachdem eine Fünftausendkilo-Bombe gefunden wird. Der Kampfmittelräumdienst gibt die Anweisung, die Insel muss geräumt werden. Bei den Untersuchungen, ob die Bombe vor Ort entschärft werden kann, wird in einem dahinterliegenden Tunnel eine Leiche gefunden. Auch das noch!

Zitat: „Und hier ragte sie aus dem Erdreich wie ein schlafendes Raubtier, das, wenn man es weckte, alles zerreißen würde, was ihm unterkam.“

Dieses Rätsel muss nun noch zusätzlich neben der Evakuierungsmaßahme gelöst werden. Alle Versuche, herauszufinden, wer diese Leiche sein könnte, verlaufen im Sande. Kein Helgoländer wird vermisst oder befindet sich diese mumifizierte Leiche schon seit dem Kriegsende in diesem Tunnel? Fragen über Fragen häufen sich hier auf.

Und wenn das nicht schon genug wäre, gibt es auf der Insel noch Jemanden, der mit Anna Krüger, der Inselpolizistin, ein perfides Katz und Mausspiel vollführt. Kann das gutgehen?

Fazit:

Der Autor Tim Erzberg schreibt hier den 4. Fall für Anna Krüger und ihre Kollegen. Der Fall ist auf Helgoland angesiedelt und die tollen Beschreibungen der Insel lassen mich sofort in das Buch eintauchen.

Der Schreibstil lässt sich flüssig lesen. Durch die verschiedenen Perspektiven lernt man so die Figuren besser kennen. Manche geben sich erst am Schluss zu erkennen, ich habe sehr gerätselt, wer die Frau, die hier über ihr Leben schreibt, sein könnte und war zum Ende überrascht, dass ich hier völlig falsch lag.

Die Protagonisten beschreibt der Autor sehr vielschichtig. Allerdings muss ich sagen, das mir Anna Krüger total gegen den Strich ging. Ihre unkonventionelle Einstellung ihrer Arbeit gegenüber, vor allem aber dieser Konsum an Medikamenten wegen ihrer Migräne, die hier Stalin genannt wird, finde ich unmöglich. Auch wird in meinen Augen dieser Schmerz viel zu häufig, und mit ständigen Wiederholungen, erwähnt. Die anderen Figuren waren da überzeugender, vor allem gefiel mir hier der Chef des Kampfmittelräumdienstes, Herr Klüver, am besten. Er hat hier genau nach Kenntnis und Vorschrift alles getan, was in seiner Macht stand.

Beim Spannungsbogen gab es Aufs und Abs. Anfangs sehr hochgehalten, fiel er dann wieder runter und blitzte zwischendurch immer mal wieder auf. Das Ende allerdings, war für mich ein wenig zu viel des Guten und teilweise an den Haaren herbeigezogen. Manchmal ist weniger mehr.

Bei der Sternevergabe habe ich mich schwergetan, denn der Thriller war für mich nicht wirklich der spannende Teil. Ich tendierte zu 3 Sternen. Aber die Beschreibungen der Insel und die Geschichte ihrer Vergangenheit fand ich hervorragend herausgearbeitet und somit schafft es das Buch dann doch auf 4 Sterne und eine Leseempfehlung. Aber lest selbst, denn dies ist ganz allein meine Meinung.

Mit diesem Zitat von Seite 254 beende ich meine Rezension: „Denn der Ort hatte eine angenehm unaufgeregte Atmosphäre, er war ein wenig melancholisch und sehr malerisch.“«
  18      0        – geschrieben von ginnykatze
 
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