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Second Horizon
Verfasser: E.F. v. Hainwald (5)
Verlag: GedankenReich (27) und Nova MD (87)
VÖ: 13. März 2020
Genre: Fantasy (11416)
Seiten: 380 (Gebundene Version), 492 (Taschenbuch-Version), 376 (Kindle-Version)
Themen: Exorzisten (10), Hacker (123), Magie (2255), Selbstbestimmung (40), Vertrauen (900), Wissenschaft (69)
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Erklärung der Bewertungssysteme
Leider existiert für »Second Horizon« noch keine Kurzbeschreibung. Wir würden uns freuen, wenn du ein, zwei Sätze verfassen könntest.
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LESEPROBE
Das Team von Leserkanone.de bedankt sich bei E.F. v. Hainwald für die Einsendung dieser Leseprobe! Mehr zu E.F. v. Hainwald gibt es auf seiner Autorenseite, bei Twitter und bei Facebook.
Bei Amazon ist das Buch an dieser Stelle erhältlich. Bei diesem Link handelt es sich um Werbung, er enthält einen Affiliate-Code.

     »Du versucht deine Menschlichkeit zu fördern und den Wolf zu unterdrücken«, stellte sie fest, ließ ihren Blick kurz über seine Umrisse fahren und widmete sich wieder dem Spiel. »Das geht mehr schlecht als recht, du hast deine Grenzen erreicht. Man weiß nie, was die Jahre bringen – ob du dich verlieren und irgendwann mit sabbernden Lefzen jemanden auf offener Straße verspeisen wirst.«
     Wolf verspannte sich bei diesen Worten. Direktheit war seine Art, normalerweise umschiffte Babe heikle Themen.
     Sie hat etwas vor, erkannte er. Etwas Gefährliches. Sie will mich unbedingt überzeugen.
     »Ideal wäre Hochwissen in Magie und Wissenschaft. Viel zu teuer, unerreichbar«, schloss sie, machte ihren Spielzug und – schoss daneben. »Deine Chance! Verballer's nicht!«
     Wolf legte seinen Oberkörper beinahe auf die Platte und stützte sich mit den Ellbogen ab. Er visierte die Kugel an. Im letzten Moment verzog er den Stab und schnitt sie unten an. Sie hob ab und schoss direkt auf Babe zu. Sie schnappte sie gerade noch mit einer Hand vor ihrem Gesicht. In diesem Moment stieß sich Wolf vom Boden ab, verlagerte sein Gewicht auf seine Pranken und schoss über den Billardtisch auf sie zu. Er schloss seine Finger fest um ihr Handgelenk, hockte auf der Tischkante und zog sie rabiat zu sich. Babe blinzelte überrascht, als sie ihm direkt aus nächster Nähe in die Augen schaute.
     »Die Kugel hat mein Sichtfeld eingeengt und meinen Fokus verschoben. Du hast verdammt gut gezielt. Warum nicht beim Spiel?«, hauchte sie.
     Seine Augen verengten sich, die grünblauen Iriden weiteten sich. Sie fühlte die Hitze seines Atems auf ihren Wangen. Seine Ohren stellten sich auf und sein Kiefer mahlte. Die von ihm selbst gewählte, sonst so ungeliebte, Nähe irritierte sie.
     »Was hast du vor?«, knurrte er leise.
     »Ich ... habe einen Job«, antwortete sie, die plötzliche Situation hatte ihre Pläne über Bord geworfen.
     »Was für einen?«, fragte er sofort weiter – seine Intuition hatte ihn nicht getäuscht, sie war in der Defensive.
     »Ein ziemlich gut bezahltes Abenteuer«, erwiderte sie lächelnd. »Also gefährlich und ich weiß, du würdest es auch ohne Moneten machen.«
     »Hey! Runter vom Tisch!«, brüllte die Kellner-Illusion, woraufhin Wolf Babe losließ, vom Tisch sprang und sich sein Getränk schnappte.
     »Warum dann diese Geheimniskrämerei?«, fragte er und kippte es komplett in seinen Rachen.
     »Och ...«, sie legte die Hände hinter ihren Rücken, beugte sich wie ein kleines Mädchen spielerisch nach vorne und schürzte die Lippen.
     Wolfs Nackenhaare stellten sich auf und sein Schwanz erstarrte. Fluchtinstinkte regten sich.
     »Der Auftraggeber gehört zu einem Wolfsrudel«, sprach sie weiter und klimperte unschuldig mit ihren Augen.
     »Bin weg«, schnappte Wolf, drehte sich auf dem Absatz um und lief Richtung Tür. »Du bezahlst die Drinks.«
     Babe eilte ihm hinterher, griff nach seinem Hosenbund und hielt ihn fest. Wolf schlug noch im Gehen mit der Pranke nach hinten und damit ihren Arm beiseite. Sie stopfte ihre Hände in die Hosentasche und schniefte abschätzig.
     »Du hast dich sogar von deinem Namen gelöst. Was soll nun das Getue mit der Verwandtschaft?«, rief sie ihm abfällig hinterher.
     »Hä?!« Wolf wirbelte herum und Wut blitzte in seinen Augen auf. »Verwandtschaft? Nur weil's Wölfe sind, heißt das nicht, dass sie zur Familie gehören. Bist du automatisch mit jemanden verwandt, sobald er schwarze Haare hat?«
     Sie spitzte ihre Lippen und pfiff erstaunt.
     »Entspann dich. Okay, war ein blöder Spruch von mir«, erwiderte sie einsichtig und trat näher an ihn heran. »Tut mir ehrlich leid.«
     Babe legte eine Hand auf seine Wange und strich ihm über die Schnauze. Ihre Mundwinkel zuckten, sie presste ihre Lider zusammen und quietschte: »Engelverdammt, so flauschig!«
     Wolf sprang zurück und knurrte sie wütend an. Sein Körper war gebeugt, sein Schweif peitschte erregt hin und her.
     »Jetzt denk doch mal nach. Du bist meinetwegen nicht verwandt, verstehst aber durchaus seine Denkweise. Das wäre ein super Vorteil. Abgesehen von der guten Bezahlung, sind für dich auch noch Insiderinformationen drin – das Menschsein als Wolf, du verstehst?«, versuchte sie es nun ernsthaft.
     »Ich weiß genug darüber«, presste er zwischen den Zähnen hervor, schwer bemüht um eine klare Aussprache. »Ich wurde schließlich nie verstoßen, sondern habe meine Freiheit selbst gewählt.«
     Ich möchte das wirklich nicht gern tun, sinnierte Babe wehmütig. Aber es muss sein.
     »Damit kommen wir zum spannenden Teil der Sache«, sprach sie ruhig weiter. »Was genau wir tun sollen.«
     »Was tun, zum bleichen Engelsarsch noch mal?!«, blaffte Wolf ungehalten.
     »Nun ...«, flüsterte sie, wandte sich ab und ging zum Billardtisch. »Hör es dir einfach an. Schlaf mal eine Nacht drüber.«
     Wolf wischte verärgert mit der Hand durch die Luft, als würde er einen Vorhang beiseiteschieben.
     »Ich zahl die Drinks«, rief Babe und nahm sich einen Queue.
     Er schnaubte, drehte sich um und stampfte aus der Bar. Babe legte den Stab an und zielte. Als Wolf die Tür ins Schloss krachte, machte sie ihren Spielzug. Alle restlichen Kugeln rollten mit einem Stoß in die Löcher.
     Sie lächelte zufrieden.
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