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Im Zeichen der Acht
Verfasser: Benjamin Lebert (9)
Verlag: Arctis (24) und Atrium (40)
VÖ: 13. März 2020
Genre: Jugendliteratur (6663)
Seiten: 324
Themen: Portale (156), Schwarzwald (51), Suche (1055)
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KURZER LESERKANONEN-EINBLICK
Erschreckend, wie die Zeit vergeht: Mehr als zwei Jahrzehnte sind vergangen, seitdem der damals noch jugendliche Benjamin Lebert mit seinem Roman »Crazy« wie aus dem Nichts an die Spitze der deutschsprachigen Buchwelt durchstartete, und ebensolange ist es schon her, seitdem Robert Stadlober als Hauptdarsteller des zugehörigen Films seinen großen Durchbruch landete. Während andere Bücherschaffende heutzutage im Abstand von wenigen Monaten neuen Stoff auf die Leserschaft abfeuern, hat sich Lebert seitdem als ein Autor präsentiert, der eher auf Klasse statt Masse setzt. Im März ist mit »Im Zeichen der Acht« nun allerdings mal wieder ein neues Buch aus seiner Feder erschienen. Veröffentlicht wurde es im Arctis Verlag, einem Imprint der Atrium Verlag AG. Das 324 Seiten starke Werk kostet neunzehn Euro, für die E-Book-Version müssen vier Euro weniger hingeblättert werden. Schauspielerin und Synchronsprecherin Laura Maire hat eine auf 7:24 Stunden gekürzte Hörbuchversion eingelesen.

In Leberts Roman öffnet sich irgendwo in den Tiefen des Schwarzwalds ein Portal, welches zwei Wesen aus einer lang vergessenen Zeit den Weg ins Hier und Jetzt ebnet. Dabei handelt es sich um Tristan und Martha, deren Weg sich immer wieder gekreuzt hatte und die nun als Boten untwegs sind: Sie müssen sich auf die Suche nach sechs weitere Mitstreiter für ein finales Aufeinandertreffen aufspüren: Fünf Streiter des Untergangs und drei Kämpfer der Bewährung sollen sich gegenüberstehen, nur einer von ihnen wird am Ende übrigbleiben und dadurch über das Schicksal und die Zukunft aller richten.

Was die Beschreibung der Story angeht, so hörte sich das alles doch ein wenig verwirrend an, da es offensichtlich in eine solch ganz andere Richtung gehen sollte, als man es sich als Banausin, die Lebert nur mit »Crazy« assoziiert, vorstellen würde. Vielmehr hört das Ganze ja eher nach einer Fantasy-Stangenware an, in der es mal wieder Gut gegen Böse heißt. Diese Befürchtung zerschlägt sich jedoch rasch, Lebert ist nicht plötzlich zum Fließband-Fantasyautor geworden, sondern hat sich durchaus mehr dabei gedacht, als hier nur eine einfache Story von A bis Z durchzuerzählen. Was stattdessen dabei herausgekommen ist, ist ein teils recht finsteres Jugendbuch, das mit einer ziemlich individualistischen Mischung aus drastischen Momenten auf der einen, einer formvollendeten und gewandten Darstellung von hoher Workunst auf der anderen Seite aufwartet. Bemerkenswert ist dabei vor allem, welche charakterliche und erzählerische Tiefe auf den vergleichsweise wenigen seiten generiert wurde. Und auch alles andere ist absolut stimmig: Die Figuren schneiden sich rasant in den Verstand der Leserin, die Atmosphäre ist stimmig, und die Story weiß ebenso zu überzeugen und zu fesseln. Kurzum: Ein anderer Roman, als man ihn erwarten würde, wenn man in Sachen Lebert vor zwanzig Jahren stehengeblieben wäre, aber auf jeden Fall ein durch und durch lesenswertes Buch.
– geschrieben am 16. Mai 2020 (4.5/5 Punkte)
Anmerkungen zu den Buch-Einblicken: Die Wertung unseres jeweiligen Mitarbeiters geht im gleichen Maße wie eine Blogger-Rezension in die Gesamtwertung des Buches ein.
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Autorin des Buch-Einblicks: Heike Dzemski  •  Hinweise für Autoren, Verlage & Co.  •  Leseproben vorstellen  •  Impressum  •  Datenschutz